Immanuel Kant

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Immanuel Kant

Beitrag  Der Kapitän am Mi 11 Mai 2016 - 4:58

"Habe den Mut,
dich deines eigenen Verstandes
zu bedienen."

sunny
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Beitrag  Der Kapitän am Mi 11 Mai 2016 - 5:02


"Sinnliche
Erkenntnisse sind nicht dadurch sinnlich,
weil sie verworren sind; sondern daß sie im Gemüth
statt finden, so fern es von den Gegenständen afficirt
wird. Die intellectuellen Erkenntnisse sind wiederum
nicht dadurch intellectuell, weil sie deutlich sind,
sondern weil sie aus uns selbst entspringen."
(Immanuel Kant)

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Kantstein

Beitrag  Der Kapitän am Fr 17 Feb 2017 - 12:38

Wollen oder dürfen. Müssen oder können.
Ich kann, weil ich will, was ich muss. Verblüffendes
von Kant. Erfinder des Kantsteins? Bürgertum und Fußvolk.
Adel verpflichtet. Das treue Gesinde. Der Fuhrpark. Mit Pferde-
kutsche unterwegs. Die Aussicht genießen. Wunder der Neuzeit.
Neureich oder steinreich? Bettelarm oder vermögend? Was
dazu verdienen. Die Welt der Minijobs.Think big.



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Kant

Beitrag  Der Kapitän am Fr 17 Feb 2017 - 12:39

Zweck selbst ist der Mensch!
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Kant

Beitrag  Der Kapitän am Fr 17 Feb 2017 - 12:40


Das Plausible

"Um sich von äußeren Zufälligkeiten und Einflüssen weitgehend unabhängig zu machen und die Lebenskraft im Fluss zu halten, empfahl Kant auch das Philosophieren als eine Art Universalmedizin.

Schon als junger Student hatte er in der Philosophie für sich eine Kraft entdeckt, die seinem freien Lebenslauf alle Hindernisse zu überwinden helfen sollte.

Auch jetzt, gebückt unter der Last der Jahre, fühlt er in der Philosophie noch immer eine Energie, 'welche die körperlichen Schwächen des Alters in gewissem Maße durch vernünftige Schätzung des Werts des Lebens wohl vergüten kann'.

Doch er täuscht sich auch nicht über die zunehmende Kraftlosigkeit, die nicht nur seinen Körper ergreift, sondern auch seine geistige Arbeit zu hindern droht.

In seinem Bericht an Hufeland deutet Kant zum ersten Mal an, dass er sich seit etwa 1796 für einige Kopfarbeiten desorganisiert fühle. Eine Art 'Kopfbedrückung' verkrampfe sein Gehirn, die zwar das Denken selbst nicht verhinderte, aber seine Konzentration erschwert.

Er hält es für eine Gicht, die sich zum Teil aufs Gehirn geworfen hat, führt es auch auf die außerordentlich hohe Luftelektrizität zurück, unter deren schädlichem Einfluss, wie er in der Zeitung gelesen hat, ungewöhnlich viele Katzen gestorben sein sollen.

Es gelingt ihm oft nicht mehr richtig, im Wechsel der vielfältigen Vorstellungen und Gedanken die Einheit des Bewusstseins zu erhalten. Dann beginnt er etwas zu sagen oder zu schreiben, weiß auch noch, wovon er ausgegangen ist und wohin er gehen will, aber ist plötzlich zerstreut und muss seine Zuhörer oder sich selbst fragen: "wo war ich doch? Wovon ging ich aus?"

Doch das soll ihn nicht hindern, sich noch an ein letztes großes Werk zu wagen, mit dem er bestimmte Lücken in seinem philosophischen System ausfüllen und damit sein kritisches Geschäft beschließen will."





(aus: Kants Welt - eine Biographie, S. 295)


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Aus dem Ärmeln zaubern geht nicht ...

Beitrag  Der Kapitän am Fr 17 Feb 2017 - 12:42

Auf der Suche nach einem Kant-Text zum Thema:
"alles neu machen/und die alten Dinge werden nicht mehr sein" -
fanden wir diesen Text vom Onkel ...

"Der Mensch und die heutige Natur gibt es nur einmal und man kann nicht eine zweite Erde aus dem Ärmel zaubern. Man wird also hier und jetzt mit dem Aufräumen anfangen müssen und man kann wohl nicht auf ein späteres Wunder warten. Wunder geschehen täglich und zwar in der Linie des Menschen. Viel schwerer als Materialisierungen ist das Aufbauen einer Freundschaft und das Bewahren der Freundschaft. Wunder meiden gewissermaßen die Sensation."

(März 2011)
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Beitrag  Der Kapitän am Fr 17 Feb 2017 - 12:44

Platon zitierte Djwal Khul und Kant. In der Welt zu sein ist anstrengend.
Immer an die Pflicht denken. Es ist Pflicht, das Forum zu machen, ist mit Arbeit verbunden.

Die Deutschen sind Krieger, tatsächliche Krieger und nicht angemaßt wie die Engländer.
Thor tritt auf und du kannst fliegen. Wird vom Göttlichen administriert.

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Kant

Beitrag  Der Kapitän am Fr 17 Feb 2017 - 12:46

Es ist nie zu spät, vernünftig und weise zu werden.
Sprach Kant.

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Beitrag  Der Kapitän am Fr 17 Feb 2017 - 12:51

Ohne präzise Teilhabe
am Streit der Fakulthäten
von Kant kann es keine
Ärzte in Deutschland
geben.

sunny
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Kant

Beitrag  Der Kapitän am Fr 17 Feb 2017 - 20:49

Immer wieder sagt uns Kant:
und dennoch die Spiegelregeln anwenden.
Alles gründlich machen, nachsinnen und denken.

Very Happy
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Kant

Beitrag  Der Kapitän am Fr 17 Feb 2017 - 20:50

"Handle nur nach derjenigen Maxime,
durch die du zugleich wollen kannst, dass
sie ein allgemeines Gesetz werde."

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Weltgeist

Beitrag  Der Kapitän am Fr 17 Feb 2017 - 20:52

Kant hat die gesellschaftlichen Möglichkeiten
des Kapitalismus und des Kommunismus erkannt
und die Transzendentalphilosophie als die
Harmonie von beiden Möglichkeiten beschrieben.

Hegel hat die Wirksamkeit der Gesellschaftsbildung
von Kapitalismus und Kommunismus erkannt und das
versöhnende Prinzip (Weltgeist) beschrieben und bezeugt.

Marx hat den Weltgeist für die Innenbedingungen
von Kapitalismus und Kommunismus ausgearbeitet.

Rudolf Steiner hat das Ergebnis der Polvereinigung von
Kommunismus und Kapitalismus gestaltet und bezeugt.



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Notizen

Beitrag  Der Kapitän am Fr 17 Feb 2017 - 20:54

Die Zweckmäßigkeit gehört mir nicht,
vielmehr hätte man dann eine Verpflichtung der Gesellschaft gegenüber.
Pflicht ist, dass ich meine Natur pflege und mein Leben erhalte. Gehört mir nicht,
ist meine Pflicht. Hat Kant alles schon geschrieben. Müssen wir jetzt nochmal durch.

Ist alles wunderbar wechselseitig bestimmt. Weil ich alles verwirklicht habe,
kann ich einen Wunsch äußern. Wenn ich einen Wunsch äußere, ohne vorher
alles verwirklicht zu haben, muss ich das nachpflegen. Die Leute wollen nicht
nachpflegen. Aber dann könnten sie z.B. gar nicht in einem Restaurant sein.

elephant
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Beitrag  Der Kapitän am Fr 17 Feb 2017 - 20:57

Juli 2015

Maitreya hat sich in unsere Gruppe reingeschlichen und will die Nachtseite von Brahma verwirklichen.
Er arbeitet ja mittelalterlich, mit dem 6. Strahl. Aristoteles wurde gelobt, für das Unwahrscheinliche, was
er verwirklicht hat. Aristoteles ist ins deutsche System gekommen, weil er Odin im Kopf hatte und weil
er ihn erkannt hat. Die Liebe von Odin ist die Vernunft. Alle wollen sie haben, aber nicht Buddhi,
die reine Vernunft.

Kant arbeitet mythologisch und Hegel arbeitet begrifflich.
Und die Brücke zur Freiheit ist die Liebesgöttin. Ist keine Spiritualität,
sondern gute Kultur. Die haben sehr gute Durchsagen.
Adelig, die Raumerscheinung gibt das durch.

albino
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Durchlichtung ?

Beitrag  Der Kapitän am Fr 17 Feb 2017 - 21:05

Da war noch nie was, nicht durchlichten, sondern mechanisch die kleinen Dinge anfassen - die großen Dinge wollen und machen die Deutschen sowieso immer schon. "Wer in kleinen Dingen treu ist, dem wird auch Großes anvertraut." Man muss einen Anfang machen, dann kommen die Ebenen auf einen zu - allerdings kann man sich seine Lieblingsqualitäten nicht aussuchen, die Lieblingsqualität fällt weg. Man wird vielmehr "regiert". Freier Wille? Die Art, wie ich damit umgehe, das ist mein freier Wille! Es kommt zu Prozessen - es ist ein Zukommen, nichts erzwingen! Demut, von Haus aus.

Veränderung geschieht durch Empfangen indem ich erkenne, kann ich mich verändern - das hat gar nicht mal was mit Geduld zu tun, vielmehr wird die Geduld dabei sogar überholt. Was ist die Erleuchtung bei dem Buddha? Die mechanistische Schnittmenge von Demut mal Demut mal Demut. Alles mal-nehmen! Multiplizieren. Die Christusmethode: Benutzeroberfläche ist da, das technische, die Anschlüsse überprüfen, und was kostet das? wird in Berlin gefragt.

Da haben wir wieder Kant mit 'saper audere'.
Habe den Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen.

clown
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Beitrag  Der Kapitän am Fr 17 Feb 2017 - 21:05

Immanuel Kant:

“Wir sind nicht auf der Welt, um glücklich zu werden,
sondern um unsere Pflicht zu erfüllen.”

Suspect
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Kant ist der Vermittler für Strauss gewesen.

Beitrag  Der Kapitän am Fr 17 Feb 2017 - 21:07

Strauss hat ja daran gearbeitet, den Anstand wieder möglich zu machen.
Genau wie Frau Faust. Strauss ist ein Preuße und kein Bayer.
Er hat es mit dem kategorischen Imperativ von Kant gehalten.

Kant ist der Vermittler für Strauss gewesen.
Das Preußische ist das, wie er lebt.

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Beitrag  Der Kapitän am Fr 17 Feb 2017 - 21:15

Bei Kant das Inhaltsverzeichnis lesen.
Die Titel sind alles - wird in die Gegenwart geschaufelt.
Kant eignet sich nicht für intellektuelles Lesen.

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Die Kritiken

Beitrag  Der Kapitän am Fr 17 Feb 2017 - 21:26

Zu den Kritiken von Kant: das ist was für Humoresken und Satiriker.
Achtung, sonst wird die Kantstraße noch in Witzstraße umbenannt.

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Beitrag  Der Kapitän am Fr 17 Feb 2017 - 21:38

Leerheit?
Er soll sagen, welche Bedeutung da ist.

Nur die Tibeter nehmen Sunyatta wahr. Die Deutschen nehmen Vernunft wahr,
hat Kant schon geschrieben. Es kommen keine Kräfte zu, aber die Vernunft.
Die Deutschen nehmen der Sprache nach wahr, dem Begriff nach,
der Vernunft nach.

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Beitrag  Der Kapitän am Fr 17 Feb 2017 - 21:54

Wotan ist der Geist hinter Immanuel Kant
und insbesondere hinter den Antinomien
in der Kritik der reinen Vernunft.

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Beitrag  Der Kapitän am Fr 17 Feb 2017 - 21:59


Kant und die Kantstraße

Hab wieder einen Stapel Zeitungen aus Berlin bearbeitet und in einer "motz" vom Frühjahr gab es doch tatsächlich einen Text über Kant und die Kantstraße. Sie erstreckt sich vom Breitscheidplatz aus nach Westen (das ist der Platz mit der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche, auch hohler Zahn genannt). Warum wurde die Straße eigentlich nach Kant benannt?

Jedenfalls erfahren wir in dem Text einiges von Kant, was wir wohl schon wissen, was wir aber noch nie so plausibel erfahren haben. Er war das vierte von elf Kindern. Hey! Elf Kinder. Wie gut getroffen! Er ist derjenige mit dem Kategorischen Imperativ: Handle so, dass die Maxime deines Willens jederzeit als Prinzip einer allgemeinen Gesetzgebung gelten könnte.

Es war Kant ein Greuel, sich über die Stadtgrenzen Königsbergs hinaus zu begeben. Dort wurde er am 24. April 1724 geboren. Bis in sein hohes Alter (80 Jahre) war er niemals krank und stets von besessener Pünktlichkeit. Keine Vorlesung oder Verabredung soll er je wegen Unpässlichkeit versäumt haben. - Seine Kenntnisse über Italien oder England erstaunten immer wieder seine Zuhörer und veranlassten zu der Frage, wie oft er diese Länder bereist oder ob er sich für längere Zeit dort aufgehalten habe. Nein, das alles hatte er nicht.

Nach Studien zur Mathematik, Anthropologie und Geographie erschien 1781 die "Kritik der reinen Vernunft". Wissen wird zum Gegenstand der Kritik. Jede Erkenntnis muss auf sinnliche Erfahrung und deren Anschauungsformen Zeit und Raum zurückgehen. Das Ding an sich ist unerkennbar.

Seele, Welt, Gott sind nur regulative Ideen für ein mögliches Erfahrungswissen. Gewissheit von Dingen, die jenseits der Erscheinungswelt liegen, wie Freiheit, Gott, Unsterblichkeit zu gewinnen, ist nur im sittlichen Handeln möglich, wobei sich Freiheit als das Unbedingte in unserer praktischen Vernunft erweist.

1784 veröffentlichte Kant einen denkwürdigen Aufsatz zur Aufklärung: Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen! Das ist der Wahlspruch der Aufklärung.




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Beitrag  Der Kapitän am Fr 17 Feb 2017 - 22:05

Kant hat die interne Öffentlichkeit in eine allgemeine Öffentlichkeitstransparenz der Menschheit gezwungen. Der Hof ist durch Kant nicht mehr nur materiell von Land und Bevölkerung zu unterscheiden. Kant hat mit Recht und richtig die Öffentlichkeit gegen die Massenverblendung gesetzt. Die Aufklärung ist nicht nur Psychologie. Die Aufklärung ist zuerst die Produktion richtiger Gedanken. Die Aufklärung ist bereit die Psychologie der Auflösung falscher Ansichten zu betreuen und zu bezeugen und dadurch ist die Aufklärung in die Eigenschaft der Produktion richtiger Gedanken mittels Ansichten und Objekten gekommen. (Text by Wontan)




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Beitrag  Der Kapitän am Fr 24 Nov 2017 - 3:10


Immanuel Kant

"Sinnliche Erkenntnisse sind nicht dadurch sinnlich, weil sie verworren sind;
sondern daß sie im Gemüth statt finden, so fern es von den Gegenständen afficirt wird.
Die intellectuellen Erkenntnisse sind wiederum nicht dadurch intellectuell, weil sie
deutlich sind, sondern weil sie aus uns selbst entspringen."

Wink


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Re: Immanuel Kant

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