Immanuel Kant

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Immanuel Kant

Beitrag  Der Kapitän am Mi 11 Mai 2016 - 4:58

"Habe den Mut,
dich deines eigenen Verstandes
zu bedienen."

sunny
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Beitrag  Der Kapitän am Mi 11 Mai 2016 - 5:02


"Sinnliche
Erkenntnisse sind nicht dadurch sinnlich,
weil sie verworren sind; sondern daß sie im Gemüth
statt finden, so fern es von den Gegenständen afficirt
wird. Die intellectuellen Erkenntnisse sind wiederum
nicht dadurch intellectuell, weil sie deutlich sind,
sondern weil sie aus uns selbst entspringen."
(Immanuel Kant)

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Kantstein

Beitrag  Der Kapitän am Fr 17 Feb 2017 - 12:38

Wollen oder dürfen. Müssen oder können.
Ich kann, weil ich will, was ich muss. Verblüffendes
von Kant. Erfinder des Kantsteins? Bürgertum und Fußvolk.
Adel verpflichtet. Das treue Gesinde. Der Fuhrpark. Mit Pferde-
kutsche unterwegs. Die Aussicht genießen. Wunder der Neuzeit.
Neureich oder steinreich? Bettelarm oder vermögend? Was
dazu verdienen. Die Welt der Minijobs.Think big.



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Kant

Beitrag  Der Kapitän am Fr 17 Feb 2017 - 12:39

Zweck selbst ist der Mensch!

scratch

Die Einweihung von Elisabeth Haich nicht intellektuell lesen. Durch das Leben und durch den Alltag hindurch lesen. Ein Stück lesen und was dann rausklickert, im Alltag abarbeiten. Bei Kant das Inhaltsverzeichnis lesen. Die Titel sind alles, wird in die Gegenwart geschaufelt. Kant eignet sich nicht für intellektuelles Lesen. Es gibt andere Bücher, die kann man intellektuell lesen, das sind Romane. März 2012

study

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Kant

Beitrag  Der Kapitän am Fr 17 Feb 2017 - 12:40


Das Plausible

"Um sich von äußeren Zufälligkeiten und Einflüssen weitgehend unabhängig zu machen und die Lebenskraft im Fluss zu halten, empfahl Kant auch das Philosophieren als eine Art Universalmedizin.

Schon als junger Student hatte er in der Philosophie für sich eine Kraft entdeckt, die seinem freien Lebenslauf alle Hindernisse zu überwinden helfen sollte.

Auch jetzt, gebückt unter der Last der Jahre, fühlt er in der Philosophie noch immer eine Energie, 'welche die körperlichen Schwächen des Alters in gewissem Maße durch vernünftige Schätzung des Werts des Lebens wohl vergüten kann'.

Doch er täuscht sich auch nicht über die zunehmende Kraftlosigkeit, die nicht nur seinen Körper ergreift, sondern auch seine geistige Arbeit zu hindern droht.

In seinem Bericht an Hufeland deutet Kant zum ersten Mal an, dass er sich seit etwa 1796 für einige Kopfarbeiten desorganisiert fühle. Eine Art 'Kopfbedrückung' verkrampfe sein Gehirn, die zwar das Denken selbst nicht verhinderte, aber seine Konzentration erschwert.

Er hält es für eine Gicht, die sich zum Teil aufs Gehirn geworfen hat, führt es auch auf die außerordentlich hohe Luftelektrizität zurück, unter deren schädlichem Einfluss, wie er in der Zeitung gelesen hat, ungewöhnlich viele Katzen gestorben sein sollen.

Es gelingt ihm oft nicht mehr richtig, im Wechsel der vielfältigen Vorstellungen und Gedanken die Einheit des Bewusstseins zu erhalten. Dann beginnt er etwas zu sagen oder zu schreiben, weiß auch noch, wovon er ausgegangen ist und wohin er gehen will, aber ist plötzlich zerstreut und muss seine Zuhörer oder sich selbst fragen: "wo war ich doch? Wovon ging ich aus?"

Doch das soll ihn nicht hindern, sich noch an ein letztes großes Werk zu wagen, mit dem er bestimmte Lücken in seinem philosophischen System ausfüllen und damit sein kritisches Geschäft beschließen will." (aus: Kants Welt - eine Biographie, S. 295)




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Beitrag  Der Kapitän am Fr 17 Feb 2017 - 12:42


Aus dem Ärmeln zaubern geht nicht ...


Auf der Suche nach einem Kant-Text zum Thema:
"alles neu machen/und die alten Dinge werden nicht mehr sein"
fanden wir diesen Text vom Onkel ...

"Der Mensch und die heutige Natur gibt es nur einmal und man kann nicht eine zweite Erde aus dem Ärmel zaubern. Man wird also hier und jetzt mit dem Aufräumen anfangen müssen und man kann wohl nicht auf ein späteres Wunder warten. Wunder geschehen täglich und zwar in der Linie des Menschen. Viel schwerer als Materialisierungen ist das Aufbauen einer Freundschaft und das Bewahren der Freundschaft. Wunder meiden gewissermaßen die Sensation." März 2011

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Beitrag  Der Kapitän am Fr 17 Feb 2017 - 12:44

Platon zitierte Djwal Khul und Kant. In der Welt zu sein ist anstrengend.
Immer an die Pflicht denken. Es ist Pflicht, das Forum zu machen, ist mit Arbeit verbunden.

Die Deutschen sind Krieger, tatsächliche Krieger und nicht angemaßt wie die Engländer.
Thor tritt auf und du kannst fliegen. Wird vom Göttlichen administriert.

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Kant

Beitrag  Der Kapitän am Fr 17 Feb 2017 - 12:46

Es ist nie zu spät, vernünftig und weise zu werden.
Sprach Kant.

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Beitrag  Der Kapitän am Fr 17 Feb 2017 - 12:51

Ohne präzise Teilhabe
am Streit der Fakulthäten
von Kant kann es keine
Ärzte in Deutschland
geben.

sunny
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Kant

Beitrag  Der Kapitän am Fr 17 Feb 2017 - 20:49

Immer wieder sagt uns Kant:
und dennoch die Spiegelregeln anwenden.
Alles gründlich machen, nachsinnen und denken.

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Kant

Beitrag  Der Kapitän am Fr 17 Feb 2017 - 20:50


"Handle nur nach derjenigen Maxime,
durch die du zugleich wollen kannst, dass
sie ein allgemeines Gesetz werde."

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Weltgeist

Beitrag  Der Kapitän am Fr 17 Feb 2017 - 20:52

Kant hat die gesellschaftlichen Möglichkeiten
des Kapitalismus und des Kommunismus erkannt
und die Transzendentalphilosophie als die
Harmonie von beiden Möglichkeiten beschrieben.

Hegel hat die Wirksamkeit der Gesellschaftsbildung
von Kapitalismus und Kommunismus erkannt und das
versöhnende Prinzip (Weltgeist) beschrieben und bezeugt.

Marx hat den Weltgeist für die Innenbedingungen
von Kapitalismus und Kommunismus ausgearbeitet.

Rudolf Steiner hat das Ergebnis der Polvereinigung von
Kommunismus und Kapitalismus gestaltet und bezeugt.



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Notizen

Beitrag  Der Kapitän am Fr 17 Feb 2017 - 20:54

Die Zweckmäßigkeit gehört mir nicht,
vielmehr hätte man dann eine Verpflichtung der Gesellschaft gegenüber.
Pflicht ist, dass ich meine Natur pflege und mein Leben erhalte. Gehört mir nicht,
ist meine Pflicht. Hat Kant alles schon geschrieben. Müssen wir jetzt nochmal durch.

Ist alles wunderbar wechselseitig bestimmt. Weil ich alles verwirklicht habe,
kann ich einen Wunsch äußern. Wenn ich einen Wunsch äußere, ohne vorher
alles verwirklicht zu haben, muss ich das nachpflegen. Die Leute wollen nicht
nachpflegen. Aber dann könnten sie z.B. gar nicht in einem Restaurant sein.

elephant
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Beitrag  Der Kapitän am Fr 17 Feb 2017 - 20:57

Juli 2015

Maitreya hat sich in unsere Gruppe reingeschlichen und will die Nachtseite von Brahma verwirklichen.
Er arbeitet ja mittelalterlich, mit dem 6. Strahl. Aristoteles wurde gelobt, für das Unwahrscheinliche, was
er verwirklicht hat. Aristoteles ist ins deutsche System gekommen, weil er Odin im Kopf hatte und weil
er ihn erkannt hat. Die Liebe von Odin ist die Vernunft. Alle wollen sie haben, aber nicht Buddhi,
die reine Vernunft.

Kant arbeitet mythologisch und Hegel arbeitet begrifflich.
Und die Brücke zur Freiheit ist die Liebesgöttin. Ist keine Spiritualität,
sondern gute Kultur. Die haben sehr gute Durchsagen.
Adelig, die Raumerscheinung gibt das durch.

albino
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Durchlichtung ?

Beitrag  Der Kapitän am Fr 17 Feb 2017 - 21:05

Da war noch nie was, nicht durchlichten, sondern mechanisch die kleinen Dinge anfassen - die großen Dinge wollen und machen die Deutschen sowieso immer schon. "Wer in kleinen Dingen treu ist, dem wird auch Großes anvertraut." Man muss einen Anfang machen, dann kommen die Ebenen auf einen zu - allerdings kann man sich seine Lieblingsqualitäten nicht aussuchen, die Lieblingsqualität fällt weg. Man wird vielmehr "regiert". Freier Wille? Die Art, wie ich damit umgehe, das ist mein freier Wille! Es kommt zu Prozessen - es ist ein Zukommen, nichts erzwingen! Demut, von Haus aus.

Veränderung geschieht durch Empfangen indem ich erkenne, kann ich mich verändern - das hat gar nicht mal was mit Geduld zu tun, vielmehr wird die Geduld dabei sogar überholt. Was ist die Erleuchtung bei dem Buddha? Die mechanistische Schnittmenge von Demut mal Demut mal Demut. Alles mal-nehmen! Multiplizieren. Die Christusmethode: Benutzeroberfläche ist da, das technische, die Anschlüsse überprüfen, und was kostet das? wird in Berlin gefragt.

Da haben wir wieder Kant mit 'saper audere'.
Habe den Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen.

clown
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Beitrag  Der Kapitän am Fr 17 Feb 2017 - 21:05

Immanuel Kant:

“Wir sind nicht auf der Welt, um glücklich zu werden,
sondern um unsere Pflicht zu erfüllen.”

Suspect
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Re: Immanuel Kant

Beitrag  Der Kapitän am Fr 17 Feb 2017 - 21:07


Kant ist der Vermittler für Strauss gewesen.
Strauss hat ja daran gearbeitet, den Anstand wieder möglich zu machen.
Genau wie Frau Faust. Strauss ist ein Preuße und kein Bayer.
Er hat es mit dem kategorischen Imperativ von Kant gehalten.

Kant ist der Vermittler für Strauss gewesen.
Das Preußische ist das, wie er lebt.

scratch

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Beitrag  Der Kapitän am Fr 17 Feb 2017 - 21:15

Bei Kant das Inhaltsverzeichnis lesen.
Die Titel sind alles - wird in die Gegenwart geschaufelt.
Kant eignet sich nicht für intellektuelles Lesen.

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Beitrag  Der Kapitän am Fr 17 Feb 2017 - 21:26

Zu den Kritiken von Kant: das ist was für Humoresken und Satiriker.
Achtung, sonst wird die Kantstraße noch in Witzstraße umbenannt.


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Beitrag  Der Kapitän am Fr 17 Feb 2017 - 21:38

Leerheit?
Er soll sagen, welche Bedeutung da ist.

Nur die Tibeter nehmen Sunyatta wahr. Die Deutschen nehmen Vernunft wahr,
hat Kant schon geschrieben. Es kommen keine Kräfte zu, aber die Vernunft.
Die Deutschen nehmen der Sprache nach wahr, dem Begriff nach,
der Vernunft nach.

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Beitrag  Der Kapitän am Fr 17 Feb 2017 - 21:54

Wotan ist der Geist hinter Immanuel Kant
und insbesondere hinter den Antinomien
in der Kritik der reinen Vernunft.

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Beitrag  Der Kapitän am Fr 17 Feb 2017 - 21:59


Kant und die Kantstraße

Hab wieder einen Stapel Zeitungen aus Berlin bearbeitet und in einer "motz" vom Frühjahr gab es doch tatsächlich einen Text über Kant und die Kantstraße. Sie erstreckt sich vom Breitscheidplatz aus nach Westen (das ist der Platz mit der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche, auch hohler Zahn genannt). Warum wurde die Straße eigentlich nach Kant benannt?

Jedenfalls erfahren wir in dem Text einiges von Kant, was wir wohl schon wissen, was wir aber noch nie so plausibel erfahren haben. Er war das vierte von elf Kindern. Hey! Elf Kinder. Wie gut getroffen! Er ist derjenige mit dem Kategorischen Imperativ: Handle so, dass die Maxime deines Willens jederzeit als Prinzip einer allgemeinen Gesetzgebung gelten könnte.

Es war Kant ein Greuel, sich über die Stadtgrenzen Königsbergs hinaus zu begeben. Dort wurde er am 24. April 1724 geboren. Bis in sein hohes Alter (80 Jahre) war er niemals krank und stets von besessener Pünktlichkeit. Keine Vorlesung oder Verabredung soll er je wegen Unpässlichkeit versäumt haben. - Seine Kenntnisse über Italien oder England erstaunten immer wieder seine Zuhörer und veranlassten zu der Frage, wie oft er diese Länder bereist oder ob er sich für längere Zeit dort aufgehalten habe. Nein, das alles hatte er nicht.

Nach Studien zur Mathematik, Anthropologie und Geographie erschien 1781 die "Kritik der reinen Vernunft". Wissen wird zum Gegenstand der Kritik. Jede Erkenntnis muss auf sinnliche Erfahrung und deren Anschauungsformen Zeit und Raum zurückgehen. Das Ding an sich ist unerkennbar.

Seele, Welt, Gott sind nur regulative Ideen für ein mögliches Erfahrungswissen. Gewissheit von Dingen, die jenseits der Erscheinungswelt liegen, wie Freiheit, Gott, Unsterblichkeit zu gewinnen, ist nur im sittlichen Handeln möglich, wobei sich Freiheit als das Unbedingte in unserer praktischen Vernunft erweist.

1784 veröffentlichte Kant einen denkwürdigen Aufsatz zur Aufklärung: Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen! Das ist der Wahlspruch der Aufklärung.




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Beitrag  Der Kapitän am Fr 17 Feb 2017 - 22:05

Kant hat die interne Öffentlichkeit in eine allgemeine Öffentlichkeitstransparenz der Menschheit gezwungen. Der Hof ist durch Kant nicht mehr nur materiell von Land und Bevölkerung zu unterscheiden. Kant hat mit Recht und richtig die Öffentlichkeit gegen die Massenverblendung gesetzt. Die Aufklärung ist nicht nur Psychologie. Die Aufklärung ist zuerst die Produktion richtiger Gedanken. Die Aufklärung ist bereit die Psychologie der Auflösung falscher Ansichten zu betreuen und zu bezeugen und dadurch ist die Aufklärung in die Eigenschaft der Produktion richtiger Gedanken mittels Ansichten und Objekten gekommen. (Text by Wontan)




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Beitrag  Der Kapitän am Fr 24 Nov 2017 - 3:10


Immanuel Kant

"Sinnliche Erkenntnisse sind nicht dadurch sinnlich, weil sie verworren sind;
sondern daß sie im Gemüth statt finden, so fern es von den Gegenständen afficirt wird.
Die intellectuellen Erkenntnisse sind wiederum nicht dadurch intellectuell, weil sie
deutlich sind, sondern weil sie aus uns selbst entspringen."

Wink


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Beitrag  Der Kapitän am Fr 19 Jan 2018 - 19:53

Fundsache ...

Kant und die Gastfreundschaft

"Als Wirt zeigte sich Kant noch von einer interessanteren Seite;
er verband dann mit seiner feinen gesellschaftlichen Bildung eine zuvorkommende
Aufmerksamkeit und Gefälligkeit und bot alles auf, um seine Gäste auf die angenehmste
Art zu unterhalten und zu vergnügen. Er war so aufmerksam auf seine Gäste, dass er
sich sogar ihre Lieblingsgerichte merkte und diese für sie zubereiten ließ.

Dann forderte er mit einer solchen freundlichen Gutmütigkeit zum Genuss auf und freute sich
über den Appetit seiner Gäste so sehr, daß man schon deshalb seiner Tafel mehr wie gewöhnlich
zusprach. Man war an seinem Tische auch ganz ungeniert; man äußerte freimütig seine Wünsche
und erregte dadurch gerade die größte Freude. Der gefällige Wirt wusste seine Gäste so ganz
von allem Zwange zu entbinden, daß ein jeder in seinem eignen Hause zu leben glaubte."

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Immanuel Kant

Beitrag  Der Kapitän am Do 1 Feb 2018 - 19:49

"Der Himmel hat den Menschen als Gegengewicht
zu den vielen Mühseligkeiten des Lebens drei Dinge gegeben:
Die Hoffnung, den Schlaf und das Lachen." (by Kant)

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Beitrag  Der Kapitän am Fr 2 Feb 2018 - 12:56


"Man muß den Menschen nicht nur als Mittel,
sondern immer zugleich als Zweck verstehen."
(Einsteigermodell von Kant)



Kant war ein guter Philosoph und
Leibniz war ein guter Philosoph und
sie haben beide alleine gearbeitet.

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Beitrag  Der Kapitän am Sa 3 März 2018 - 20:52


a priori und a posteriori

Kant setzt Krischna mit in der Erfahrung sein gleich.
Das abstrakte Durchdenken der Grundsätze nennt Kant a priori.

Die Ergebnisse nach der Erfahrung einzusammeln und zu systematisieren nennt Kant a posteriori.
a posteriori findet seine Transzendenz in der Hermeneutik. a posteriori muß immer das rechte Maß
der dialektischen Zeit finden. a priori muß immer auf die Übereinstimmung mit der äußeren Reinheit (Rächer) achten.



Nov. 2015
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Beitrag  Der Kapitän am Do 15 März 2018 - 13:33


Aus Kants Welt

"Um sich von äußeren Zufälligkeiten und Einflüssen weitgehend unabhängig zu machen und die Lebenskraft im Fluss zu halten, empfahl Kant auch das Philosophieren als eine Art Universalmedizin. Schon als junger Student hatte er in der Philosophie für sich eine Kraft entdeckt, die seinem freien Lebenslauf alle Hindernisse zu überwinden helfen sollte. Auch jetzt, gebückt unter der Last der Jahre, fühlt er in der Philosophie noch immer eine Energie, 'welche die körperlichen Schwächen des Alters in gewissem Maße durch vernünftige Schätzung des Werts des Lebens wohl vergüten kann'. Doch er täuscht sich auch nicht über die zunehmende Kraftlosigkeit, die nicht nur seinen Körper ergreift, sondern auch seine geistige Arbeit zu hindern droht.

In seinem Bericht an Hufeland deutet Kant zum ersten Mal an, dass er sich seit etwa 1796 für einige Kopfarbeiten desorganisiert fühle. Eine Art 'Kopfbedrückung' verkrampfe sein Gehirn, die zwar das Denken selbst nicht verhinderte, aber seine Konzentration erschwert. Er hält es für eine Gicht, die sich zum Teil aufs Gehirn geworfen hat, führt es auch auf die außerordentlich hohe Luftelektrizität zurück, unter deren schädlichem Einfluss, wie er in der Zeitung gelesen hat, ungewöhnlich viele Katzen gestorben sein sollen.

Es gelingt ihm oft nicht mehr richtig, im Wechsel der vielfältigen Vorstellungen und Gedanken die Einheit des Bewusstseins zu erhalten. Dann beginnt er etwas zu sagen oder zu schreiben, weiß auch noch, wovon er ausgegangen ist und wohin er gehen will, aber ist plötzlich zerstreut und muss seine Zuhörer oder sich selbst fragen: "wo war ich doch? Wovon ging ich aus?" Doch das soll ihn nicht hindern, sich noch an ein letztes großes Werk zu wagen, mit dem er bestimmte Lücken in seinem philosophischen system ausfüllen und damit sein kritisches Geschäft beschließen will." (aus: Kants Welt - eine Biographie, S. 295)

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Beitrag  Der Kapitän am Do 15 März 2018 - 23:46


Kantstein
Der Kantstein als eine Hürde? Da muss man gut zu Fuß sein.
Barrierefreie Übergänge schaffen. Rampen bauen. Aber nicht für
Raketen. Kriegsindustrie war gestern. Das Geld fließt dahin, wo es
wirklich gebraucht wird. Bahnhöfe mit Veredelungspotential. Die
Grünanlagen mit einem Heer von Gärtnern pflegen lassen. Die
tapferen Soldaten der Stadtreinigung. Ihr Heer wird um ein
vielfaches aufgestockt. ISSO.




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Vernunft

Beitrag  Der Kapitän am Mo 19 März 2018 - 4:06

Die Vernunft wahrnehmen

Die Empfehlung lautet: die Vernunft wahrnehmen, statt abzukotzen. Es wie Kant machen, er hat nur die Vernunft wahrgenommen. Sich nicht diesen ganzen Konzern-Scheiss reinsaugen. Am Rand bleiben, statt da reinzusabbern. Alles aufschreiben und in die Mülltonne, genau! Sich fragen, welche Technik aus der Grund- oder Mittelstufe kann ich anwenden. Total gelangweilt sein? Das ist die Kraftebene, die vorher noch nicht wahrgenommen wurde. Febr. 2014

Die Deutschen nehmen Vernunft wahr, hat Kant schon geschrieben. Es kommen keine Kräfte zu, aber die Vernunft. Die Deutschen nehmen der Sprache nach wahr, dem Begriff nach, der Vernunft nach. Biedermeier und Anstand = das ist Deutschland. Der Deutsche im Alltag ist grundbieder und gesund. Der gutmütige Langweiler = das ist der Deutsche. Und dann kommt der OM Laut, ist als Empfindung der Fall. Immer das Allgemeine wählen und nicht das Besondere. Die spannenden Sachen im Alltag sind indisch. Boh, wie ist das alles anstrengend. Antwort: wir verwirklichen ja den König, die Elementarkräfte. Das war so nicht vorgesehen, aber die Alten sind da reingerannt und der König ist da rausgerannt. Guter Wille ist die Inanspruchnahme aller Kräfte. Okt. 2016

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Beitrag  Der Kapitän am So 25 März 2018 - 22:12

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Immanuel Kant

"Gleichmütigkeit ist das Selbst-
gefühl einer gesunden Seele."



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Erinnerungen

Beitrag  Der Kapitän am Fr 30 März 2018 - 10:27

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Sept. 2009

Sozialverhalten nach Schankara und Kant

Sie will alles, was ihr begegnet maßregeln
und sich selber auch - das ist eine Leidenschaft von ihr.

Sie sollte ernsthaft daran arbeiten, von dieser Leidenschaft loszukommen.
Und zwar indem sie an ihrem Thema arbeitet: "Sozialverhalten nach Schankara und Kant".

Sie hat zwar immer wertvolle Gedanken ...
aber sie schrieb vom inneren Melchizedek - es gibt keinen inneren Melchizedek

Und sie schrieb von mehreren Urquellen - es gibt nur eine Urquelle.

Es geht natürlich ziemlich viel, wenn man im Schmuddelforum schreibt.
Aus dem Maßregeln kommt sie nur raus, mittels "Sozialverhalten nach Schankara und Kant".


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Beitrag  Der Kapitän am Mo 16 Apr 2018 - 11:42


Drei Dinge

"Der Himmel hat den Menschen als Gegengewicht
zu den vielen Mühseligkeiten des Lebens drei Dinge gegeben:
Die Hoffnung, den Schlaf und das Lachen."
(Immanuel Kant)

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Beitrag  Der Kapitän am Mo 16 Apr 2018 - 11:59




"Denken ist Reden mit sich selbst." (Immanuel Kant)





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Beitrag  Der Kapitän am Mo 16 Apr 2018 - 12:24


"Der Himmel
hat den Menschen als
Gegengewicht zu den vielen
Mühseligkeiten des Lebens
drei Dinge gegeben:

Die Hoffnung, den Schlaf
und das Lachen."
(Immanuel Kant)

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Erinnerungen

Beitrag  Der Kapitän am Di 24 Apr 2018 - 23:41

Aug. 2014

Bei Kant steht, es war damals üblich, nachts vorm Einschlafen sich vorzunehmen, einen Planeten, wie z.B. den Juno zu umarmen, um irgendwelche Probleme zu lösen. Der Onkel ist Pro Juno umarmen. Er ist weiterhin am Rätseln, ob das mit ihm geplant war. Bisher war es üblich, das was nicht möglich war, mit aller Gewalt zu machen. Aber jetzt können wir die Dinge schön machen, ohne Gewalt.


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Beitrag  Der Kapitän am Do 26 Apr 2018 - 7:47

Platon erwähnte die Bandwurmsätze.
Immanuel Kant noch übertreffen wollen?
Den Meister der Bandwurmsätze?
Dann ergibt das ein Buch von 400 Seiten,
das aus 100 Sätzen besteht.

scratch
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Beitrag  Der Kapitän am Di 1 Mai 2018 - 10:42

Aug. 2016

Notizen

Kant schreibt von der Verzerrung der Kultur. Im Preußischen gehen die Ränge so schön auf und Friedrich der Große hat alles so schön durch-arithmetisiert. Da wo er eine Faust geballt hat, da hat er was gemacht, hat den notwendigen Krieg geführt, weil sonst alles schlechter gewesen wäre. Die Götter helfen ihm dann. Wenn er fahrlässig in den Krieg gehen würde, wären die Götter gegen ihn. Wenn er ohne Anlass gehen würde, ohne Macht Anlass. Die Menschheit hat jetzt alle Götter gegen sich (seit 1950).

Wem gehört die Metaphysik im Krieg? Der Augustkatze. Sofort aufhören und die Waffen wegwerfen, das bedeutet Mut und Tapferkeit. Es entspricht dem Küchenmesser, kannst nicht mehr richtig Brot schneiden. Die Menschen verachten das Zuckerbrot. Sie haben nur den Geschmack, sie genießen es nicht. In Wirklichkeit wollen die Menschen von der Augustkatze abgeleckt werden.

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Beitrag  Der Kapitän am Di 1 Mai 2018 - 13:07

Juli 2013

Eine Umarmung und Mehr

Wir sind mit dem Logos durch. Der Name ist nicht der Logos. Sittlichkeit ist unabdingbar für den Logos. Der Logos ist neu. Der Logos das Wort ist der richtige Logos. Und recht ist der Logos der Name. Sie hat sich mit dem Namen Gottes abgearbeitet. Die Frage nach Gott. Ich rufe die göttliche Weisheit an, wenn ich Logos und Name vermische. Im Widder hatten wir Gott und im Wassermann haben wir den Logos. Ein Schiff mit Logos kehrt zurück in den Hafen. Auf den Kutter ausgerichtet sein, das war astrale Polarisation. Jetzt haben wir den Kutter mit mentaler Polarisation.

Lebensfreude ist auf der Harmonie-Seite und nicht auf der Konflikt-Seite. Das alte China hat Ruach (männlich) und Schekinah (weiblich) ausgearbeitet. Bei einer Partnerschaft findet ein Austausch statt. Unterliegt nicht dem freien Willen. Die Lustabhandlung aus der Nikomachischen Ethik. Der innere Sinn gleich Wahrnehmung von Menschenkenntnis. Die innere Liebe. Der Buddha sagt, man kann sehr viele Gedanken haben, aber immer nur nacheinander, nie gleichzeitig. Aber beim klassischen Aristoteles haben wir in einem Buch z.B. 3000 Gedanken in einer Sekunde, alles zusammen sind nur ein Gedanke.

Kant ist der, der die Beine auf den Tisch legt, die anderen haben ihm ihre Erkenntnisse freiwillig zugeschmissen. Die amerikanische Sprache ist am besten bei dem Begriff von Solara "core essence" - Kernessenz. Das ist die echte deutsch-amerikanische Freundschaft. Anerkennen was recht ist, wo man aber keinen Bock. Die Körpersachen. Intellekt FÜR den Körper und nicht auf Kosten des Körpers (Knochenmatsch). Der Logos wird hochgepflegt. Das Intellektuelle ist englisch. Eine Umarmung. Was ist eine Umarmung? Wenn man jemanden geistig attraktiv findet, dann ist das schon eine Umarmung.

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Der Kapitän

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