Djwal Khul Texte

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Djwal Khul Texte

Beitrag  Der Kapitän am Do 23 Jun 2011 - 11:56


Alles in Harmonie bringen

«Der Gesegnete stürzte sich in den Kampf. Er sah das Dasein als zwei widerstreitende Kräfte an und bekämpfte sie beide. Beschwert durch die Kriegsrüstung, stand er in der Mitte des Weges und hielt nach zwei Richtungen Ausschau. Das Getöse der Schlacht, die vielen Waffen, die zu handhaben er gelernt hatte, seine Sehnsucht, nicht zu kämpfen, die Verwirrung, dass die Parteien, die er bekämpfte, ja nur seine Brüder und er selbst waren, die Qual des Unterliegens, der Jubelruf seines Sieges, - alles dies hielt ihn nieder.

Der Gesegnete hielt inne und fragte: «Von woher kommen Sieg und Niederlage? Bin ich nicht der Gesegnete Selber? Ich will die Engel mir zu Hilfe rufen.» Der Trompetenruf erscholl: «Erhebe dich und erkämpfe den Weg; versöhne die Armeen des Herrn. Es gibt keine Schlacht. Erzwinge das Ende des Konflikts; erlasse einen Aufruf zum Frieden für alle; bilde aus zwei Armeen ein einziges Heer des Herrn; Sieg soll die Bemühungen des Gesegneten krönen, alles soll in Harmonie gebracht werden. Friede liegt hinter den streitenden Energien.»

sunny

aus: Jüngerschaft im Neuen Zeitalter, Seite 283
http://netnews.helloyou.ch/bkgr/toc.html

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Unvollendete Autobiographie

Beitrag  Der Kapitän am Sa 25 Jun 2011 - 7:31

Ein weiterer Text aus der unvollendeten Autobiographie von Alice Bailey:

"Am vorhergehenden Sonntag hatte ich eine Predigt gehört, die meinem ganzen höherem Streben Auftrieb gegeben hatte.
Diesen Sonntag war ich aus irgendeinem Grunde nicht zur Kirche gegangen. Die Tür öffnete sich und herein kam ein
hochgewachsener Mann in europäischer Kleidung, aber mit einem Turban auf dem Kopf. Ich war angesichts des Turbans
so versteinert, daß ich keinen Ton herausbringen konnte oder auch nicht zu fragen vermochte, was er hier denn wolle.

Er sagte mir, daß es da für mich in der Welt etwas zu tun gäbe, wie es geplant sei, aber nur unter der Bedingung, daß ich meine
Charakterveranlagung sehr beträchtlich änderte; ich würde aufhören müssen, solch ein unangenehmes, kleines Mädchen zu bleiben
und müßte versuchen, mir ein gewisses Maß an Selbstkontrolle anzueignen. Meine zukünftige Verwendbarkeit für Ihn und für die Welt
würde davon abhängen, wie ich mich benehmen und bis zu welchem Grade ich mich ändern würde. Er sagte, wenn es mir gelänge,
wirkliche Selbstkontrolle zu erlangen, dann würde man sich auf mich verlassen können; ich würde über die ganze Welt reisen,
viele Länder besuchen und dabei "allezeit deines Meisters Werk tun."

Diese Worte haben mir seitdem stets in den Ohren geklungen. Er betonte, daß alles von mir abhinge und sagte mir, was ich tun könnte
und ab sofort tun sollte. Er fügte hinzu, Er würde in Abständen von mehreren Jahren wieder mit mir in Verbindung treten."  (S. 46)

http://netnews.helloyou.ch/bkgr/cab2700/file2715.html

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Danke

Beitrag  Der Kapitän am Sa 25 Jun 2011 - 7:34

"Ich habe in meinem Leben viele Rollen gespielt.
Ich war ein unzufriedenes, äußerst widerspenstiges,
kleines Mädchen, eine junge Dame der Gesellschaft in den
fidelen neunziger Jahren (die mir gar nicht so "fidel" vorkamen),
eine Evangelistin à la "Billy Sunday" und außerdem war ich in der Sozialfürsorge tätig.
Also - nicht so fidel, abgesehen davon, daß ich jung und an allem ungeheuer interessiert war.
Später heiratete ich Walter Evans und fand mich in der Rolle einer Pfarrersfrau
der Protestantischen Episkopalkirche in Kalifornien und Mutter von drei Mädchen."
(aus der unvollendeten Autobiographie)
http://netnews.helloyou.ch/bkgr/toc25.html

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Schleusen

Beitrag  Der Kapitän am Mi 31 Aug 2011 - 17:29

"Ich habe kein Interesse an euren persönlichen Beziehungen,
soweit sie die falsche Empfindungsfähigkeit der Persönlichkeit für
Depression, Selbstbedauern, eure Rechtfertigungen, eine sogenannte
Empfindsamkeit für Geringschätzung, Missverständnisse, eure Abneigung
gegen eure Umwelt, euren verletzten Stolz und ähnliche Eigenschaften
betreffen. Dies alles verwirrt euch und öffnet die Schleusen des
Mitleids mit euch selbst."
http://netnews.helloyou.ch/bkgr/cab1300/file1387.html

Shocked

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Mentale Polarisation und Illusion

Beitrag  Der Kapitän am Fr 2 Sep 2011 - 15:45

http://netnews.helloyou.ch/bkgr/cab2500/file2508.html

"Während des Einweihungsvorganges zwischen der zweiten und der dritten Einweihung hat der Eingeweihte genau im gleichen Sinn mit der Illusion zu kämpfen, wie er früher mit der Verblendung zu kämpfen hatte. Illusion ist letztlich die Beherrschung der mentalen Vorgänge durch grosse und mächtige Gedankenformen. Dieser Konflikt dauert vom Moment an, in welchem der Jünger mentale Polarisation erreicht hat (halbwegs zwischen der zweiten und der dritten Einweihung), bis er bei der sechsten Einweihung der Entscheidung vor dem Einweiher steht, wenn die letzte Illusion verschwindet.

Ihr werdet denken und sagen, dass die Meister daher der Illusion unterworfen sind. Das sind sie gewiss, und es gibt grosse und grundlegende Illusionen, die das Leben in der Hierarchie beherrschen. Nichtsdestoweniger sind sie von so hohem Rang, dass sie - für die fortgeschrittene Menschheit - eine Errungenschaft bedeuten würden. Ich darf euch nicht mehr als ein Beispiel solcher Illusion geben, aber das sollte sich als klar und genügend erweisen.

Erst bei der sechsten Einweihung der Entscheidung verschwindet die Illusion des planetarischen Grenzringes endgültig. Der Meister weiss dann, dass eine solche Begrenzung nicht besteht. Für ihn wird die Wahl zwischen den sieben Pfaden möglich. Diese grundsätzliche Illusion bildet für die Menschheit ein grosses hierarchisches Geheimnis und gründet sich auf das Prinzip der Entbehrung, durch welches der planetarische Logos beliebt, seine Freiheit zu umschreiben und seine Tätigkeiten zu beschränken."

.

Kommentar: die Illusion ist im System, aber die Hierarchie ist nicht im System
und daher ist es für sie ein "gutes beherrscht werden". Die Illusion hat quasi Qualität.

farao
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Dem Licht die Dunkelheit hinzufügen

Beitrag  Der Kapitän am Do 5 Jan 2012 - 22:36


http://netnews.helloyou.ch/bkgr/toc18.html

Dem Licht die Dunkelheit hinzufügen

"Lass die Gruppe wissen,
dass keine anderen Selbste existieren.
Lass die Gruppe wissen, dass es keine Farben gibt, nur Licht;
dann lass Dunkelheit den Platz des Lichts einnehmen,
alle Unterschiede verbergen, alle Formen auslöschen.
Dann - im Spannungspunkt und in diesem dunkelsten Punkt -
lass die Gruppe ein klares kaltes Feuer sehen und in dem Feuer
(direkt im Mittelpunkt) lass den Einen Einweiher erscheinen,
dessen Stern beim ersten Hindurchgehen durch das Tor
hervorleuchtete."




Twinkle, twinkle little Star
http://www.youtube.com/watch?v=yCjJyiqpAuU




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Der Weg der Läuterung

Beitrag  Der Kapitän am Do 5 Jan 2012 - 22:37

Wege des Freiwerdens
"Wir sind auf dem Wege des Freiwerdens und auf diesem Wege entfällt alles unseren Händen; alles wird von uns genommen und wir werden unabwendbar gezwungen, uns von der Welt des Formlebens und des individuellen Daseins loszulösen. Wir wandern den Weg der Einsamkeit und müssen am Ende verstehen lernen, dass wir im innersten Wesen weder ein Selbst noch ein Nicht-Selbst sind. Völlige Loslösung und unsere Unterscheidungsfähigkeit werden uns schließlich einen Zustand von solch ausgesprochenem Alleinsein versetzen, dass das Grauen der großen Finsternis sich auf uns herabsenkt.

Doch wenn das Bahrtuch der Dunkelheit gelüftet ist und wieder Licht einströmt, dann geht dem Jünger die Erkenntnis auf, dass alles, was er aufgegriffen hat und gesammelt hatte und was ihm dann verloren ging und von ihm genommen wurde, wieder rückerstattet ist, nur mit dem Unterschied, dass der Wunsch nach Besitz das Leben nicht länger mehr gefangen hält. Wir sind auf dem Weg zum Bergesgipfel der Absonderung und Isolierung. Unser isolierter Zustand ist ein notwendiges Stadium, er ist nur eine Täuschung.

Wir kommen auf den Weg der Läuterung und Schritt für Schritt wird alles, was wir gehegt und gepflegt hatten, von uns genommen - die Lust in einem Körper zu leben, das Verlangen nach irdischem Liebesglück und die große Verblendung, unsere Mitmenschen zu hassen. Das alles fällt von uns ab und wir stehen da, geläutert und aller Dinge ledig. Ein niederdrückendes Gefühl der Leere ist die unmittelbare Folge; es greift uns an die Kehle und wir meinen, der Preis, den wir für die Heiligkeit zahlen, sei zu hoch. Doch wenn wir auf dem Weg verharren, wird unser ganzes Sein mit einem Mal von Licht und Liebe durchflutet und was wir als Leere empfanden, erweist sich als ein Medium, durch das Licht und Liebe zu der leidenden Menschheit strömen kann." (aus "Esoterische Psychologie, Band 2", Seite 48)

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Der Jünger macht sich selbst tauglich

Beitrag  Der Kapitän am So 1 Dez 2013 - 12:39


Eine Abhandlung über weisse Magie - Alice A. Bailey - Regel V - Seite 209
Manchmal mag es als weiser erachtet werden, daß ein Mensch noch eine kleine Weile wartet, bis ihm erlaubt wird, den physischen Pfad zu betreten - so lange, bis ein Leben kommt, in welchem seine eigenen Mitarbeiter, die auf seine Schwingung abgestimmt und gewohnt sind, mit ihm zusammen zu arbeiten, auch in physischen Körpern weilen; denn ein Mensch tritt in die Gruppe eines Meisters ein, um Dienst zu leisten und eine spezielle Arbeit zu verrichten, und nicht, weil er eine Ausbildung erhalten soll, die ihn eines Tages zum Adepten macht.

Jünger schulen sich selbst, und wenn sie für irgendeine Arbeit bereit sind, dann nimmt sie der Meister in Anspruch. Sie entwickeln sich selbst und arbeiten an ihrer eigenen Erlösung, und indem sie Schritt für Schritt vorwärtsgehen, bürdet ihnen ihr besonderer Meister immer mehr Verantwortung auf. Er wird sie in der Methode des Dienens und in der Schwingungsreaktion auf den Plan schulen, aber sie selbst lernen, sich zu beherrschen und sich zum Dienst tauglich zu machen.
http://forum.melchizedek-forum.de/index.php?id=4695

Der Leser freut sich über den schönen Text
und über das Rosa von Monte Rosa ...

queen king

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Der direkte Weg geradeaus

Beitrag  Der Kapitän am So 1 Dez 2013 - 12:50


Eine Abhandlung über weisse Magie - Alice A. Bailey - Regel X - S.378-379
Wer mit offenen Augen eine okkulte Schulung beginnt, muss in der Tat den Preis dafür erwägen. Der Lohn am Ende ist gross, aber der Pfad ist rauh, und der wahre Okkultist wandert ihn allein. Die Fähigkeit, allein zu stehen, Verantwortung auf sich zu nehmen, dann alles ohne Hilfe auszuführen und um des erreichten Guten willen dem Bösen mutig zu begegnen, das ist das Kennzeichen eines Weissen Bruders.

Seid also bereit zur Einsamkeit, für Gefahren trüber und dunkler Art, und erwartet für das so verbrachte Leben keine Belohnung, welche die Persönlichkeit angeht. Nur in dem Mass, in dem sich das Bewusstsein erweitert, und man seinen wahren Standort in dem kosmischen Ganzen findet, wird die Belohnung sichtbar; aber lasst ab von der Furcht und erkennt, dass die Persönlichkeit nur zeitbedingt ist; was liegt daran, wenn sie leidet?

Wenn man etwas Gutes für die universale Bruderschaft erreicht, einige Gesetze erklärt und im täglichen Leben bewiesen hat, dann mag das den Meister veranlassen, schliesslich (jawohl, schliesslich, nachdem alles vorüber ist) zu sagen: «Gut gemacht.» Schaut deshalb gerade aus, wendet euch weder nach rechts noch nach links. Der Pfad führt aufwärts, hin zu schnellerer Schwingung und grösserer Feinfühligkeit. Sucht den Gleichgewichtspunkt in eurer Arbeit und haltet dieses Gleichgewicht, denn die Jahre bringen viel Arbeit, viel Drangsal und viel Leiden mit sich.

Seid ihr stark genug, das Leid der Welt zu sehen, das Unglück zu schauen und doch freudig zu bleiben? Könnt ihr ein Partner sein bei der Aufgabe, die Menschheitsentwicklung zu fördern, und bringt ihr es fertig, die Notwendigkeit von Mühen, Sorgen und Disziplinierung einzusehen, und doch nichts zu tun, um gegen die Wogen der Sorge anzukämpfen? Ausgewählte und erprobte Seelen werden heute überall auf der Welt geschult. Die Meister sind mit Arbeit überladen und ihre Zeit ist überbeansprucht. Sie geben, was sie können, aber vom einzelnen Aspiranten hängt es ab, welcher Nutzen aus dem Gegebenen gezogen wird.
http://netnews.helloyou.ch/bkgr/toc04.html


stibitzt aus dem Melchizedekforum (die Farbnummern funktionieren hier leider nicht)
http://forum.melchizedek-forum.de/index.php?id=4748

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Gesunder Menschenverstand

Beitrag  Der Kapitän am Di 30 Dez 2014 - 15:10


Humor und Mehr

Zitat aus "Initiation, menschliche und solare Einweihung"

"In diesem Zusammenhang sollten zwei Dinge betont werden:
Erstens, dass alle Bewerber einen gesunden Menschenverstand besitzen müssen;
dieser fehlt oft und der Studierende täte gut, daran zu denken, dass unausgeglichene
Fanatiker nicht gerade wünschenswerte Mitglieder der Hierarchie sind.
-
Gleichgewicht, ein gesunder Sinn für Masshalten,
Rücksicht nehmen auf die Umweltsbedingungen und Gemeinsinn,
das sind die Kennzeichen des wahren Okkultisten.

Kommt dazu noch ein Sinn für echten Humor,
so kann manche Gefahr vermieden werden."
http://netnews.helloyou.ch/bkgr/cab1000/file1031.html

king  queen


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Mosaiksteinchen

Beitrag  Der Kapitän am Mi 31 Dez 2014 - 15:02

Anno 2012

Ein Mosaiksteinchen für Devino:
das Geschöpf Alice Bailey konnte nicht 'Mensch' werden, die Amerikaner haben das verhindert.
Es hieß ja, als werktätiger Jünger solle sie sehr viel Karma übernehmen. Dieser Titel ist jetzt bei Devino gelandet.

Und ein Mosaiksteinchen für Sladdi:
sie hat sich alle Rechte und Titel von Djwal Khul angeeignet und die Bücher von Djwal Khul für das deutsche Volk gesichert.
Die Bücher sind jetzt nicht mehr nur für die Jünger. Sie hat alles auf den Onkel zugeschnitten, das kann er ihr versichern.

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Beitrag  Der Kapitän am So 27 Sep 2015 - 20:47


Die magnetische Anziehung
das zweite Gesetz des magnetischen Impulses ...

Zitat: "Dies ist das grundlegende Thema der Bhagavad Gita.
In diesem Epos über die Seele und ihre Entfaltung wird uns gelehrt
«zu handeln, ohne an etwas verhaftet zu sein», um dadurch die Grund-
lage für spätere Verzichtleistungen zu legen, die wir ohne Schmerz und
ohne ein Gefühl des Verlustes vollbringen können, weil wir die in uns
ruhende Fähigkeit und Kraft erworben haben, uns von erlangtem
Besitz innerlich frei zu machen."

.

Zitat: "Erstens muss die Seele die Persönlichkeit aufgeben. Lange Zeiten
hindurch hat sie sich mit dem niederen Selbst der Person identifiziert,
hat durch dieses niedere Selbst Erfahrungen gesammelt und sich reiche
Kenntnisse erworben. Die Zeit muss einmal kommen, da der Seele
dieses Instrument «nicht länger lieb und wert ist», sondern das beider-
seitige Verhältnis sich umkehrt. Die Seele fühlt sich dann nicht mehr mit
der Persönlichkeit identisch, sondern die Persönlichkeit empfindet sich als
Teil der Seele und gibt ihre eigenwillige Natur und ihr Sondersein auf.

All das, was durch einen ungeheuer langen mühevollen Kampf und Streit,
durch Leid und Freude, durch Unglück und befriedigtes Verlangen erworben
wurde und all das, was das nimmer ruhende Rad des Lebens der Seele
als Besitz vermachte - all das muss aufgegeben werden. Eine Reihe von
Loslösungsprozessen kennzeichnet dann das Leben eines Jüngers, bis er
die Lektion gelernt hat und weiss, was Entsagung ist."

.

Zitat: "Zweitens hat die Seele nicht nur die Bindung an das persönliche
Selbst und die damit verknüpften Vorteile, sondern ganz entschieden
auch jene Bindungen aufzugeben, die zum persönlichen Selbst anderer
Menschen bestehen. Sie muss lernen, andere Menschen nur von der
seelischen Ebene her zu kennen, zu verstehen und sich dort zu begeg-
nen. Das ist für manche Jünger eine harte Lektion. Sie mögen bereits
wenig an sich selbst denken und schon gelernt haben, sich von ihrer
Persönlichkeit loszulösen; sie mögen wenig unternehmen, um den
Kontakt mit dem niederen persönlichen Selbst weiter zu pflegen.

Sie sind dabei, über all das hinauszukommen und vielleicht haben sie
es bis zu einem gewissen Grad schon erreicht; aber ihre Liebe zu ihren
Kindern und der Familie, zu ihren Freunden und Vertrauten steht ihnen
obenan und diese Liebe hält sie weiter in den niederen Bereichen ge-
fangen. Sie wurden noch nicht inne, dass ihre Liebe in erster Linie den
menschlichen Persönlichkeiten gilt und erst in zweiter Instanz den Seelen."
http://netnews.helloyou.ch/bkgr/cab2000/file2070.html




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Wiederholungen sind wertvoll in der Esoterik

Beitrag  Der Kapitän am Mo 2 Jan 2017 - 20:35


"Erstens muss die Seele die Persönlichkeit aufgeben. Lange Zeiten hindurch hat sie sich mit dem niederen Selbst der Person identifiziert, hat durch dieses niedere Selbst Erfahrungen gesammelt und sich reiche Kenntnisse erworben. Die Zeit muss einmal kommen, da der Seele dieses Instrument «nicht länger lieb und wert ist», sondern das beiderseitige Verhältnis sich umkehrt. Die Seele fühlt sich dann nicht mehr mit der Persönlichkeit identisch, sondern die Persönlichkeit empfindet sich als Teil der Seele und gibt ihre eigenwillige Natur und ihr Sondersein auf. All das, was durch einen ungeheuer langen mühevollen Kampf und Streit, durch Leid und Freude, durch Unglück und befriedigtes Verlangen erworben wurde und all das, was das nimmer ruhende Rad des Lebens der Seele als Besitz vermachte - all das muss aufgegeben werden. Eine Reihe von Loslösungsprozessen kennzeichnet dann das Leben eines Jüngers, bis er die Lektion gelernt hat und weiss, was Entsagung ist."




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Danke

Beitrag  Der Kapitän am So 10 Sep 2017 - 23:03




AAB (die Zeit von 1946 bis 1949)
"Ihre erststrahlige Persönlichkeit zeigte sich der letzten Anstrengung auf Geheiß ihrer Seele gewachsen.
Im Jahre 1946 faßte sie den Entschluß, jede Invalidität abzuweisen. Dementsprechend arbeitete sie täglich,
wie sie das ihr ganzes Leben lang getan hatte, bis zur Grenze ihrer physischen Leistungskraft weiter,
ohne jede Rücksicht auf Ermüdung oder Schmerzen.

Sie zog es vor, auf dem Posten zu bleiben und in den Sielen zu sterben. Selbst während der letzten Tage
im Krankenhaus, in New York im Jahre 1949, empfing sie Besucher, beriet sich mit den Abteilungsleitern
und schrieb Briefe. Als die Todesstunde nahte, wurde sie von ihrem eigenem Meister K. H. abgeholt,
wie er das lange vorher versprochen hatte." (aus der unvollendeten Autobiographie)

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Läuterung

Beitrag  Der Kapitän am Di 14 Nov 2017 - 18:43


Wege des Freiwerdens
"Wir sind auf dem Wege des Freiwerdens und auf diesem Wege entfällt alles unseren Händen; alles wird von uns genommen und wir werden unabwendbar gezwungen, uns von der Welt des Formlebens und des individuellen Daseins loszulösen. Wir wandern den Weg der Einsamkeit und müssen am Ende verstehen lernen, dass wir im innersten Wesen weder ein Selbst noch ein Nicht-Selbst sind. Völlige Loslösung und unsere Unterscheidungsfähigkeit werden uns schließlich einen Zustand von solch ausgesprochenem Alleinsein versetzen, dass das Grauen der großen Finsternis sich auf uns herabsenkt.

Doch wenn das Bahrtuch der Dunkelheit gelüftet ist und wieder Licht einströmt, dann geht dem Jünger die Erkenntnis auf, dass alles, was er aufgegriffen hat und gesammelt hatte und was ihm dann verloren ging und von ihm genommen wurde, wieder rückerstattet ist, nur mit dem Unterschied, dass der Wunsch nach Besitz das Leben nicht länger mehr gefangen hält. Wir sind auf dem Weg zum Bergesgipfel der Absonderung und Isolierung. Unser isolierter Zustand ist ein notwendiges Stadium, er ist nur eine Täuschung.

Wir kommen auf den Weg der Läuterung und Schritt für Schritt wird alles, was wir gehegt und gepflegt hatten, von uns genommen - die Lust in einem Körper zu leben, das Verlangen nach irdischem Liebesglück und die große Verblendung, unsere Mitmenschen zu hassen. Das alles fällt von uns ab und wir stehen da, geläutert und aller Dinge ledig. Ein niederdrückendes Gefühl der Leere ist die unmittelbare Folge; es greift uns an die Kehle und wir meinen, der Preis, den wir für die Heiligkeit zahlen, sei zu hoch. Doch wenn wir auf dem Weg verharren, wird unser ganzes Sein mit einem Mal von Licht und Liebe durchflutet und was wir als Leere empfanden, erweist sich als ein Medium, durch das Licht und Liebe zu der leidenden Menschheit strömen kann." ( aus "Esoterische Psychologie, Band 2" - Seite 48 )

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Mentale Polarisation und Illusion

Beitrag  Der Kapitän am Do 16 Nov 2017 - 1:45


http://netnews.helloyou.ch/bkgr/cab2500/file2508.html

Während des Einweihungsvorganges zwischen der zweiten und der dritten Einweihung hat der Eingeweihte genau im gleichen Sinn mit der Illusion zu kämpfen, wie er früher mit der Verblendung zu kämpfen hatte. Illusion ist letztlich die Beherrschung der mentalen Vorgänge durch grosse und mächtige Gedankenformen. Dieser Konflikt dauert vom Moment an, in welchem der Jünger mentale Polarisation erreicht hat (halbwegs zwischen der zweiten und der dritten Einweihung), bis er bei der sechsten Einweihung der Entscheidung vor dem Einweiher steht, wenn die letzte Illusion verschwindet. Ihr werdet denken und sagen, dass die Meister daher der Illusion unterworfen sind. Das sind sie gewiss, und es gibt grosse und grundlegende Illusionen, die das Leben in der Hierarchie beherrschen. Nichtsdestoweniger sind sie von so hohem Rang, dass sie - für die fortgeschrittene Menschheit - eine Errungenschaft bedeuten würden. Ich darf euch nicht mehr als ein Beispiel solcher Illusion geben, aber das sollte sich als klar und genügend erweisen. Erst bei der sechsten Einweihung der Entscheidung verschwindet die Illusion des planetarischen Grenzringes endgültig. Der Meister weiss dann, dass eine solche Begrenzung nicht besteht. Für ihn wird die Wahl zwischen den sieben Pfaden möglich. Diese grundsätzliche Illusion bildet für die Menschheit ein grosses hierarchisches Geheimnis und gründet sich auf das Prinzip der Entbehrung, durch welches der planetarische Logos beliebt, seine Freiheit zu umschreiben und seine Tätigkeiten zu beschränken.



Kommentar:
die Illusion ist im System,
aber die Hierarchie ist nicht im System
und daher ist es für sie ein "gutes beherrscht werden".
Die Illusion hat quasi Qualität. Wow!

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Bruderschaft

Beitrag  Der Kapitän am Fr 17 Nov 2017 - 5:11


"Ich versuche das angestrebte Ziel der Bruderschaft aufzuzeigen,
damit es jeder verstehen und daran mitarbeiten kann. Die Menschheit
ist ausersehen, als eine Kraftzentrale zu dienen, durch die gewisse
Arten von göttlicher Energie zu den verschiedenen Lebensformen
in den unteren Naturreichen strömen können.

Dieser Energiestrom muß richtig verstanden und mit Klugheit
weitergeleitet werden, damit Verfallserscheinungen und todbringende
Momente, wie sie heute überall gang und gäbe sind, verschwinden."
(Esoterische Psychologie, Band 1 - Seite 215)




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Voller Mühsal

Beitrag  Der Kapitän am Mo 20 Nov 2017 - 3:29


Suspect

Initiation - Menschliche und solare Einweihung

"Der Pfad der Jüngerschaft ist voller Mühsal und der Pfad der Einweihung ist noch schwieriger zu gehen. Ein Eingeweihter ist ein mit Narben bedeckter Krieger, ein Sieger zwar, aber erst nach mancher hart gewonnenen Schlacht. Er spricht nicht von dem, was er erreicht hat. Er ist zu sehr in Anspruch genommen von seiner grossen Aufgabe. Er weist weder auf sich selbst hin noch auf all das, was er vollbracht hat, es sei denn, dass er dessen Geringfügigkeit aufzeigen will. Dennoch ist er in der Welt ein Mensch von Einfluss, ein Verwalter geistiger Kräfte, die Verkörperung von Idealen, im Dienst der Menschheit stehend und ein Mensch, dessen Wirken Ergebnisse zeitigt, die erst von folgenden Generationen erkannt werden. Er ist einer, der trotz aller seiner Leistungen von seiner Zeit selten verstanden wird.

Häufig sogar ist er die Zielscheibe menschlichen Spottes und oft wird all sein Tun falsch gedeutet. Er legt alles, was er besitzt an Zeit, Geld und Einfluss, an Ruf und all dem, was in der Welt als wichtig erscheint, auf den Altar der Selbstlosigkeit und gibt sogar sein Leben als letzte Gabe hin. Und all das nur, um zu erleben, dass diejenigen, denen er gedient hat, seine Gabe zurückweisen, seinen Verzicht verhöhnen und ihn selbst mit schimpflichen Namen belegen. Den Eingeweihten ficht dies nicht an. Er hat den Vorzug, in das Zukünftige [104] schauen zu dürfen und er erkennt daher, dass die von ihm erzeugte Kraft den Plan, wenn die Zeit erfüllet ist, in die Tat umsetzen wird. Er weiss auch, dass sein Name und sein Mühen in den Archiven der Loge eingetragen sind und dass der «Schweigende Wächter» über die Angelegenheiten der Menschen davon weiss."

http://netnews.helloyou.ch/bkgr/cab1000/file1016.html (ganz unten)

Suspect


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Unwissenheit

Beitrag  Der Kapitän am Di 9 Jan 2018 - 11:06

"Nicht das Böse ist das Problem in der Welt,
nicht die Gewalt ist das Problem in der Welt,
Unwissenheit ist das Problem in der Welt."
(by Djwhal Khul)

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