Marc Aurel

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Marc Aurel

Beitrag  Der Kapitän am Fr 22 Jul 2011 - 16:15


Marc Aurel
"In der Seele eines andern sitzt es nicht, was dich unglücklich macht,
auch nicht in der Wendung deiner äußeren Verhältnisse.
Wo denn, fragst du? In deinem Urteil! Halte es nicht für ein Unglück
und alles steht gut."

Wink

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Marc Aurel

Beitrag  Der Kapitän am Sa 30 Jul 2011 - 21:30


Selbstbetrachtungen (6): Der Begriff der Welt


"Mag nun die Welt ein Gewirr von Atomen oder ein geordnetes Ganzes sein, das sei mein erster Grundsatz: "Ich bin ein Teil
des Ganzen und unter der Herrschaft der Natur;" der zweite: "Ich bin mit allen mir gleichartigen Teilen in engem Zusammenhang."


Kommentar: Die Welt fällt nicht unter den Geist. Der Geist ist Mulaprakriti und Mehr. Der Altgrieche übersieht das Mulaprakriti und nimmt das empirische Mehr als Selbstgrund. Die Welt ist menschliches Willensrelativa. Die Kohäsion macht die Welt zum Angriff und verleiht ihr Gestalt. Die Gestalt der Welt ist also die Philosophie als untere Fakultät von Krischna. Uschanas ist der Meisteraspekt von Krischna. Uschanas ist die Gestalt der Welt und Mehr.

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Beitrag  Der Kapitän am Mo 9 Apr 2012 - 21:17


"Es wäre dumm, sich über die Welt zu ärgern.
Sie kümmert sich nicht darum."



(Marcus Aurelius)


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Marc Aurel

Beitrag  Der Kapitän am Mo 9 Apr 2012 - 21:31


"Auch wenn du dreitausend Jahre und zehnmal so lange leben solltest,
denk doch daran, dass niemand ein anderes Leben verlieren kann als das, was er lebt,
und auch kein anderes Leben verlieren kann als das, welches er verliert.

Die längste Zeit hat also dieselben Grenzen wie die kürzeste.

Denn das gegenwärtige ist für alle gleich, und was vorübergeht,
ist demnach ebenso gleich, und was verloren geht,
ist offensichtlich so winzig und unbedeutend.
Denn niemand kann die Vergangenheit oder die Zukunft verlieren.
Was einer nämlich nicht hat - wie könnte ihm das jemand wegnehmen?"

(Selbstbetrachtungen 2. Buch)


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Beitrag  Der Kapitän am Mo 9 Apr 2012 - 21:35


Die Selbstgespräche

"Von zeitlos klassischem Rang ist die Besinnung auf das richtige Handeln und das gute Leben,
die der römische Kaiser Marc Aurel in seinen nahezu zweitausend Jahre alten Aufzeichnungen,
den Selbstgesprächen festgehalten hat.

Sie dokumentieren die ständigen Selbstermahnungen des Herrschers, seine Bemühung,
das Leben verantwortungsvoll und in Bewußtsein der conditio humana zu gestalten
und sein Mißtrauen gegenüber sich selbst, ob er den eigenen Grundsätzen auch genügt."



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Danke

Beitrag  Der Kapitän am Mo 9 Apr 2012 - 21:38


"Meinem Urgroßvater habe ich es zu verdanken, daß ich in keine öffentliche Schule gehen mußte,
vielmehr zu Hause den Unterricht guter Lehrer genießen durfte und daneben einsehen lernte,
daß man in solchen Dingen keine Ausgaben sparen solle."

"Mein Erzieher ermahnte mich, weder für die Grünen, noch für die Blauen im Cirkus und ebenso wenig für die Rundschilde, als für die Langschilde unter den Gladiatoren Partei zu nehmen, an Ausdauer in Anstrengungen, Zufriedenheit mit wenigem und Selbsttätigkeitmich zu gewöhnen, mich nicht in fremde Angelegenheiten zu mischen und gegen Verleumdungen mein Ohr zu verschließen."



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Beitrag  Der Kapitän am Mo 9 Apr 2012 - 23:23


Die Menschen

Wie dich die Menschen, die dir bei deinem Vorwärtsschreiten auf dem Pfade der rechten Vernunft störend in den Weg treten, vom richtigen Handeln nicht abbringen können, so sollen sie dir auch nicht das Wohlwollen gegen sie austreiben. Vielmehr musst du in beider Hinsicht gleichermaßen auf dich achten: nicht nur an wohlgegründeten Entscheidungen und Handlungen festhalten, sondern auch an deiner gütigen Gesinnung gegenüber denen, die dich zu hindern suchen oder dir sonstwie Ärgernis geben. (Marc Aurel)


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Beitrag  Der Kapitän am Mo 9 Apr 2012 - 23:25


Nüchtern


Gerade wie wir uns bei den verschiedenen Speisen und ähnlichen Essbarkeiten eine Vorstellung bilden: das hier ist ein toter Fisch, das da ein toter Vogel oder ein totes Schwein, und ferner: der Falerner hier ist nur ein Traubensaft und das Purpurgewand nur Wolle eines Schafes, die in das Blut einer Muschel getaucht ist, oder bei den Vorgängen beim Geschlechtsverkehr: das ist nur die Reibung eines Darms und die Aussonderung von etwas Schleim unter gewissen Zuckungen: solcher Art, wie diese Vorstellungen sind, die die Sache selber treffen, so dass man sieht, was ihr wirkliches Wesen ist,

so muss man überhaupt im Leben verfahren und da, wo die Dinge einen gar zu vertrauenswürdigen Eindruck machen, sie entblößen, ihre Geringwertigkeit durchschauen und sie des Nimbus entkleiden, in dem sie einherstolzieren. Denn der Schwindel ist ein arger Betrüger, und gerade dann, wenn du fest glaubst, du hättest es mit wirklich ernsthaften Dingen zu tun, dann wirst du am meisten betrogen! (Marc Aurel)

Cool
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Marc Aurel

Beitrag  Der Kapitän am So 3 Nov 2013 - 21:00


"Vergiss nicht,
man braucht nur wenig,
um ein glückliches
Leben zu führen."



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Beitrag  Der Kapitän am Mi 11 Mai 2016 - 4:06

"Verachte nicht den Tod, sondern
befreunde dich mit ihm, da auch er
eines von den Dingen ist, die die
Natur will." (by Marc Aurel)

scratch
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Selbstbetrachtungen

Beitrag  Der Kapitän am Mo 4 Dez 2017 - 22:30

"Wozu die Besorgnis? Steht es ja bei dir, zu untersuchen, was im Augenblick zu tun ist, und, wenn du zur Einsicht davon gelangt, wohlwollend und festen Schrittes diesen Weg zu wandeln, fehlt dir aber die Einsicht, alsdann stehen zu bleiben und bei den Besten dir Rat zu erholen, sollten sich aber auch noch andere Schwierigkeiten dawider erheben, den vorhanden Mitteln gemäß mit Überlegung und fester Anhänglichkeit an das, was dir als recht erscheint, vorwärts zu gehen." (by Marc Aurel)

Wink
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Beitrag  Der Kapitän am Mo 4 Dez 2017 - 22:38


Das Unverschämte in der Welt


"Sooft du an der Unverschämtheit von jemand Anstoß nimmst, frage dich alsobald:
"Ist es auch möglich, dass es in der Welt keine unverschämten Leute gebe?" Nicht möglich.
Verlange also nicht das Unmögliche! Ist ja auch jener eben einer von den Unverschämten,
die es in der Welt geben muss." (Marc Aurel)

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Kommentar: Die Welt ist für das Abarbeiten des Angriff und nicht für das Abarbeiten der Lust da.
Die Lust ist besser als die Art. Der Unverschämte ist kein Art und kommt daher nicht in die Lust.

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Beitrag  Der Kapitän am Mo 5 März 2018 - 21:55


"Nichts ist elend, außer man hält es dafür
und andererseits ist jedes Los glücklich dem,
der es mit Gleichmut trägt." Marc Aurel



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Marc Aurel

Beitrag  Der Kapitän am Mo 5 März 2018 - 21:57

"Das Glück deines Lebens
hängt von der Beschaffenheit
deiner Gedanken ab."

alien
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Beitrag  Der Kapitän am Mo 5 März 2018 - 21:57

Marc Aurel schrieb:
nach Epiktets Worten bist du ein
"Seelchen, das einen Leichnam trägt."

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Marc Aurel

Beitrag  Der Kapitän am Mo 5 März 2018 - 22:01


Die Vorzüge der Mitmenschen

"Wenn du dir selber eine Freude machen willst,
dann denk an die Vorzüge deiner Mitmenschen:

bei dem einen an seine Tatkraft, bei dem anderen
an seine Bescheidenheit, bei dem dritten an seine
Freigebigkeit, bei einem anderen an anderes.

Denn nichts macht eine solche Freude wie die
Abbilder der Tugenden, die in den Charakteren unserer
Mitmenschen zur Erscheinung kommen und, soweit
möglich, alle auf einmal zusammentreffen. Daher
muss man sie auch stets im Bewusstsein haben."

Wink

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Marc Aurel

Beitrag  Der Kapitän am Mo 5 März 2018 - 22:03


"Betrachte niemals etwas als einen Vorteil,
was dich einmal zwingen kann, die Treue zu brechen,
die Ehrfurcht zu verlieren, jemanden zu
hassen, zu beargwöhnen, zu heucheln, etwas zu begehren,
das der verdeckenden Mauern oder Vorhänge bedarf."




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Beitrag  Der Kapitän am Mo 5 März 2018 - 22:05


"Die Grundverfassung deiner Seele wird so sein wie die Vorstellungen,
denen du nachhängst. Denn die Seele wird von den Vorstellungen gefärbt."
(by Marc Aurel)


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Beitrag  Der Kapitän am Mo 5 März 2018 - 22:06


albino

"Wenn du der Vernunft folgst und die Forderung des Tages erfüllst,
voll Ernst und Kraft, in guter Gesinnung und nichts als nebensächlich
behandelst, sondern deine Seele rein und lauter bewahrst, dann wirst
du glücklich leben. Und niemanden gibt es, der das hindern könnte."


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Marc Aurel - Selbstbetrachtungen

Beitrag  Der Kapitän am Mo 5 März 2018 - 22:07

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"Daran mußt du immer denken, welcher Art die Natur des Alls und welches deine eigene ist und in welchem Verhältnis sie zu jener steht und was für ein Teil was für eines Ganzen sie ist, und daß es niemand gibt, der dich hindern könnte, stets das, was im Einklang mit der Natur steht, von der du ein Teil bist, zu tun und zu sagen." Kapitel 2 - 9

"Keinem Menschen kann etwas widerfahren, was nicht Menschenlos ist, ebensowenig wie dem Rind, was nicht Rinderlos ist, oder der Weinrebe, was nicht Rebenschicksal ist, oder dem Stein, was nicht dem Stein eigentümlich ist. Wenn nun jedem Ding nur das widerfährt, was durch seine Natur bedingt und für sie ganz gewöhnlich ist, welchen Grund hast Du, zu murren? Denn die Allnatur bringt dir nichts, was du nicht ertragen kannst.

Wenn du durch irgend etwas Äußeres gekränkt wirst, so quält dich (in Wahrheit) nicht dieses, sondern dein Urteil darüber. Es steht aber in deiner Macht, dies alsbald auszulöschen. Wenn dich aber etwas von dem kränkt, was in deiner Seelenverfassung begründet ist, wer könnte dich hindern, deinen Standpunkt zu berichtigen? ..." Achtes Buch - 46 & 47

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Zu Marc Aurel und Kant

Beitrag  Der Kapitän am Mo 5 März 2018 - 22:08

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Helmut Schmidt - der Kanzler-Flüsterer

Zwei Prinzipien von Marc Aurel seien ihm besonders wichtig, sagte Helmut Schmidt einmal in einem Interview: "Dass jemand bei allen Widrigkeiten des Lebens seine Pflicht erfüllen muss und dass er verantwortlich ist für die Erfüllung seiner Pflichten." Zum anderen, dass er dabei "gelassen bleibt, sich selbst zur Gelassenheit zwingen soll."

Unter dem vielen, was der Königsberger Philosoph Immanuel Kant (1724-1804) geschrieben hat, wurde kein Satz berühmter als sein Kategorischer Imperativ. In der meist zitierten Fassung lautet er: "Handle so, dass die Maxime deines Willens jederzeit zugleich als Prinzip einer allgemeinen Gesetzgebung gelten könnte." Helmut Schmidt übersetzt dieses Leitwort für sich: "Ich soll mich so benehmen, dass die meinem Tun unterliegenden Prinzipien jederzeit von allen anderen auch akzeptiert werden können." Welche Prinzipien das aber seien, sage Kant nicht. Der Imperativ dient als Handlungsrahmen, den Schmidt als Mensch und Politiker ausfüllen will.




http://einestages.spiegel.de/static/topicalbumbackground/3283/die_kanzler_fluesterer.html
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Ihr Marc Aurel

Beitrag  Der Kapitän am Mo 5 März 2018 - 22:10


Man kann einen inneren Dialog führen
zwischen Sherlock Holmes und Dr. Watson.
Sherlock Holmes und Dr. Watson sind Rübezahl`s Liebling.
Sie sind kein bedingtes Entstehen.
Ihr Marc Aurel




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Marc Aurel

Beitrag  Der Kapitän am Mo 5 März 2018 - 22:11


Die Lust am Lesen gibt es nicht.
Das ist ein Kontakt mit Rübezahl.
Ihr Marc Aurel




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Ihr Marc Aurel

Beitrag  Der Kapitän am Mo 5 März 2018 - 22:12


Aivanhov verwandelt die Manifestation in Licht.
Ihr Marc Aurel




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Marc Aurel - Selbstbetrachtungen

Beitrag  Der Kapitän am Mo 5 März 2018 - 22:16

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"Während meiner Krankheit", sagt Epikur, "unterhielt ich mich nicht über meine körperlichen Leiden,
noch sprach ich mit denen, welche mich besuchten, je über derlei Dinge, vielmehr setzte ich meine
früheren naturgeschichtlichen Untersuchungen fort und beschäftigte mich hauptsächlich mit der
Frage, wie die denkende Seele, trotz ihrer Teilnahme an sinnlichen Empfindungen, unerschütterlich
bleiben und das ihr eigentümliche Gut bewahren könne?

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Kommentar:
Begierde ist keine sinnliche Empfindung. Begierde fällt unter den stream.
Der stream materialisiert Gleichmut an der Stelle und anstatt von Affekt.
Sinnliche Empfindung bindet die Gewalt in die Ursache ein.

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Marc Aurel

Beitrag  Der Kapitän am Mo 5 März 2018 - 22:17

"Auf Dauer nimmt die Seele
die Farben deiner Gedanken an."

sunny

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Studium

Beitrag  Der Kapitän am Mo 5 März 2018 - 22:59

Zum Studium der vielen Bücher fehlt meistens die Möglichkeit.
Aber du hast die Möglichkeit, Regungen des Übermuts zu mäßigen.
Du hast die Möglichkeit, über Lüste und Schmerzen Herr zu werden,
Ruhmsucht zu vermeiden, gegen gefühllose und undankbare Menschen
nicht zornig zu werden und obendrein dich ihrer liebevoll anzunehmen.
(frei und eher nicht wörtlich, aber nach Marc Aurel)

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Hell und dunkel

Beitrag  Der Kapitän am Mo 5 März 2018 - 23:01

Notizen ...

kennt sie den Unterschied zwischen hell und dunkel? Die Nebelkrähe macht einen dunklen Klecks und die Amsel macht einen hellen Klecks. Vor einigen Tagen fiel ein heller Klecks direkt neben dem Onkel zu Boden und er sagte im ersten Moment irrtümlich: böse Nebelkrähe. Aber später landete ein heller Klecks direkt auf seinem Sakko und er sah eine Amsel über sich. Wow! Die Amsel wurde nun zum Maharai erklärt. Maharai der große König. Das ist mit dem Lichtfaden und mit der verwirklichten Antaskarana verbunden.

Der Onkel hat den Klecks abgewischt, ohne sich zu ärgern, hat es nicht persönlich genommen und so konnte eine Denkgelegenheit frei werden. Eine Denkgelegenheit ist, wo man was Okkultes nachladen kann (heißt Brauch). Die Inder haben Maharaja verwirklicht, statt Maharai. Das ist gut, Maharaja zu verwirklichen ist noch anspruchsvoller. Maharai von Kalkutta ist der eine Gegensatz und die Melchizedek-Darstellung von Hannover ist der andere Gegensatz. Die in Hannover dachten damals, die Melchizedek-Darstellung wäre noch nicht bezahlt. Aber sie war schon bezahlt. Ist mit Guru-Aufhängung verbunden. Parabrahma wurde dann mit Walhalla verwirklicht. Hannover hat das irgendwann anerkannt und der Onkel konnte sich als Marc Aurel manifestieren.

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Beitrag  Der Kapitän am Mo 5 März 2018 - 23:02


"Die Jugend kennzeichnet nicht einen Lebensabschnitt, sondern eine Geisteshaltung;
sie ist Ausdruck des Willens, der Vorstellungskraft und der Gefühlsintensität. Sie bedeutet
Sieg des Mutes über die Mutlosigkeit, Sieg der Abenteuerlust über den Hang zur Bequemlichkeit.

Alt sein bedeutet nicht, viele Jahre gelebt zu haben. Man wird alt, wenn man seine Ideale aufgibt.
Die Jahre zeichnen zwar die Haut - Ideale aufgeben aber zeichnet die Seele. Vorurteile, Zweifel,
Befürchtungen und Hoffnungslosigkeit sind Feinde, die uns nach und nach zur Erde niederdrücken
und uns vor dem Tod zu Staub werden lassen.

Jung ist, wer noch staunen und sich begeistern kann. Wer noch wie ein unersättliches Kind fragt:
Und dann? Wer die Ereignisse herausfordert und sich freut am Spiel des Lebens. Ihr seid so jung
wie euer Glaube. So alt wie eure Zweifel. So jung wie euer Selbstvertrauen. So jung wie eure
Hoffnung. So alt wie eure Niedergeschlagenheit.

Ihr werdet jung bleiben, solange ihr aufnahmebereit bleibt: Empfänglich fürs Schöne, Gute und
Große, empfänglich für die Botschaften der Natur, der Mitmenschen, des Unfasslichen. Sollte
eines Tages euer Herz geätzt werden von Pessimismus, zernagt von Zynismus, dann möge Gott
Erbarmen haben mit eurer Seele - der Seele eines Greises."

Marc Aurel (121-180), römischer Kaiser




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Zorn

Beitrag  Der Kapitän am Mo 5 März 2018 - 23:06


"Wenn du zornig werden willst, dann denk an den Satz,
dass nicht der Zorn eine mannhafte Regung ist, sondern
dass Milde und Sanftmut nicht nur menschlicher, sondern
auch männlicher sind und dass ein solcher Charakter Kraft
und Tapferkeit besitzt, nicht aber der, der tobt und sich
ärgert." (Marc Aurel)




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Beitrag  Der Kapitän am Mo 16 Apr 2018 - 10:06


Marc Aurel
"Auch wenn du dreitausend Jahre und zehnmal so lange leben solltest,
denk doch daran, dass niemand ein anderes Leben verlieren kann als das, was er lebt,
und auch kein anderes Leben verlieren kann als das, welches er verliert.
Die längste Zeit hat also dieselben Grenze wie die kürzeste.

Denn das gegenwärtige ist für alle gleich, und was vorübergeht,
ist demnach ebenso gleich, und was verloren geht,
ist offensichtlich so winzig und unbedeutend.
Denn niemand kann die Vergangenheit oder die Zukunft verlieren.
Was einer nämlich nicht hat - wie könnte ihm das jemand wegnehmen?"
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