Aivanhov - Tagesgedanken

Seite 1 von 3 1, 2, 3  Weiter

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten

Aivanhov - Tagesgedanken

Beitrag  Der Kapitän am Sa 23 Jul 2011 - 20:40


Eine Anhängerin von Aivanhov schrieb ...

"Wenn wir ,geistiger Meister' hören, denken wir zuerst an die großen spirituellen Persönlichkeiten des Ostens.
Doch auch im Westen gab es immer schon bedeutende Mystiker und Meister. Omraam Mikhaël Aïvanhov (1900–1986)
wurde in Bulgarien geboren und lebte ab seinem 37. Lebensjahr in Frankreich. Er steht ganz in der Tradition der großen
spirituellen Lehrer, doch etwas ist neu: Er verbindet die Weisheiten des Ostens und Westens zu einer aktuellen Philosophie,
die für den modernen Menschen klar, logisch und anwendbar ist. Sein ganzes Leben lang hatte er nur ein einziges Ziel:
den Menschen nützlich zu sein. In seinen über 5000 Vorträgen, die alle Bereiche des Lebens behandeln, gelang es
ihm so, höchste Wahrheiten und Mysterien verblüffend einfach zu erklären."

sunny



Zuletzt von Das Pulverfass am Mi 22 Aug 2012 - 18:03 bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet
avatar
Der Kapitän

Anzahl der Beiträge : 4365
Anmeldedatum : 10.03.11

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

Die Schneekugel

Beitrag  Der Kapitän am Sa 23 Jul 2011 - 20:40


Die Schneekugel

"Wenn wir nicht aufpassen, kann das, was anfangs nur eine kleine Verärgerung oder Enttäuschung war,
in unserem Kopf und in unserem Herzen übermäßige Formen annehmen. Dann geschieht das Gleiche wie mit
einem Schneeball, den man zu rollen beginnt. Da immer mehr Schnee dazukommt, ist irgendwann der Moment da,
wo der Ball so riesig geworden ist, dass er euch den Weg versperrt. Nun klagt ihr: "Ich komme nicht mehr durch!"
Wessen Schuld ist das ? Wer hat diese Kugel geformt ? "Aber was sollen wir jetzt tun?" Entzündet ein Streichholz,
bringt es in die Nähe der Schneekugel, lasst die Wärme sie schmelzen und begießt mit dem Wasser eure Gärten
und Obstbäume. Ihr werdet eine Fülle von Blumen und Früchten erhalten. Das müsst ihr tun: Entzündet das
Feuer der Liebe, die Liebe wird alle eure inneren Schneekugeln zum Schmelzen bringen."




avatar
Der Kapitän

Anzahl der Beiträge : 4365
Anmeldedatum : 10.03.11

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

Prüfungen

Beitrag  Der Kapitän am Sa 23 Jul 2011 - 20:41


"Anstatt euch bei der kleinsten Schwierigkeit
niedergeschlagen, ärgerlich zu fühlen, sagt euch:
'Das ist wieder eine Gelegenheit, um mich zu üben.
Wir wollen sehen, wie gut ich das schaffe!"

Untersucht genau die Beschaffenheit der Prüfung, die ihr zu bestehen habt,
und stellt euch selbst die Herausforderungen. Zum Beispiel: "Ich werde nicht aufhören,
bevor ich es geschafft habe. Ich werde diese Last geduldig tragen. Ich werde diese Hürde
übersteigen." Ja, solchen Herausforderungen könnt ihr euch von Zeit zu Zeit stellen, so
wie es die Sportler tun. Und ihr werdet sehen, dass euch die Prüfungen des Lebens
leichter erscheinen werden."





avatar
Der Kapitän

Anzahl der Beiträge : 4365
Anmeldedatum : 10.03.11

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

Weisheit oder Liebe

Beitrag  Der Kapitän am Sa 23 Jul 2011 - 20:43

"Die Weisheit wirkt anziehend, weil sie strahlt und von fern gesehen wird,
aber sie ist kalt und die Leute bleiben nicht gern bei einem kalten Licht.
Deshalb verweilen die Weisen oft in der Einsamkeit, während die weniger weisen,
dafür aber warmherzigen Menschen von Freunden umgeben sind.

Was sollen wir also tun?
Soll man sich entscheiden, die Weisheit zu vernachlässigen, um nicht allein zu bleiben?
Nein, natürlich nicht, denn derjenige, der sich nur von der Liebe leiten lässt, läuft Gefahr,
ständig belagert zu werden und wird am Ende aufgefressen.

Die Liebe knüpft und die Weisheit löst Bindungen.
Man muss wissen, wann es vorzuziehen ist, die Liebe
zu offenbaren und wann die Weisheit. (by O.M. Aivanhov)

albino

avatar
Der Kapitän

Anzahl der Beiträge : 4365
Anmeldedatum : 10.03.11

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

Danke

Beitrag  Der Kapitän am Sa 23 Jul 2011 - 20:44

"Lasst die anderen in Ruhe und denkt nur daran, an euch selbst zu arbeiten.
Wenn sie spüren, dass ihr weiser, stärker, großzügiger und brüderlicher geworden seid,
werden sie vielleicht dazu gedrängt, euch nachzuahmen.

Verliert nicht eure Zeit mit Kritik und Klagen.
Kümmert euch nur um euch selbst; in dem Moment habt ihr nicht mehr so viele Sorgen,
ihr reibt euch nicht mehr auf und die Anstrengungen, die ihr auf diese Weise macht,
werden eure Entwicklung beschleunigen. (O.M. Aivanhov)

study

avatar
Der Kapitän

Anzahl der Beiträge : 4365
Anmeldedatum : 10.03.11

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

Phönix

Beitrag  Der Kapitän am Sa 23 Jul 2011 - 20:46


"In der Mythologie ist der Phönix jener arabische Vogel, der sich in regelmäßigen Abständen auf einen Scheiterhaufen aus aromatischen Pflanzen setzte, diesen selbst anzündete, dabei verbrannte und dann aus seiner Asche neu geboren wurde. Deshalb wurde er zum Symbol der sehr weit entwickelten Wesen, welche durch das Wissen um die Gesetze des unsterblichen Lebens fähig sind, sich unablässig selbst
zu erneuern. Diese Wesen haben sich die Sonne als Vorbild genommen.

Alle, die das unsterbliche Leben anstreben - das wirkliche, spirituelle Leben und nicht nur eine unendliche Verlängerung des physischen Lebens -, müssen zur Sonne gehen. Nur die Sonne kann sie lehren, welche Elemente Unsterblichkeit verleihen und welche Arbeit man mit ihnen machen kann.

Es sind deren drei: Licht, Wärme und Leben. Die Sonne verteilt sie unablässig durch das All als Ausdruck des göttlichen Lichts, der göttlichen Wärme und des göttlichen Lebens. An dem Tag, an dem ihr diese Wahrheit verstanden habt und euch auf den Sonnenaufgang vorbereitet als wäre er das größte aller Ereignisse, werdet ihr die Sonne trinken, euch von der Sonne nähren und unsterblich werden,
da ihr euch zu erneuern wisst.  




avatar
Der Kapitän

Anzahl der Beiträge : 4365
Anmeldedatum : 10.03.11

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

Der Weise

Beitrag  Der Kapitän am Sa 23 Jul 2011 - 20:50


"Der Weise weiß, dass das Böse da ist, aber er kümmert sich nicht so sehr darum.
Er hält vielmehr seine Aufmerksamkeit auf das Gute gerichtet; durch diese Haltung
zieht er die Kräfte des Guten an, er vergrößert sie in sich selbst, bei den anderen
und in der Welt."

clown

avatar
Der Kapitän

Anzahl der Beiträge : 4365
Anmeldedatum : 10.03.11

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

*

Beitrag  Der Kapitän am Sa 23 Jul 2011 - 20:59


In der Gemeinschaft

"Warum ist es für die Menschen so schwierig, zusammen zu leben?
Weil sie füreinander wenig Aufmerksamkeit und keinen Respekt haben.

Deshalb ist das Leben in der Gemeinschaft eine großartige Gelegenheit,
sich weiter zu entwickeln und sein Bewusstsein zu erweitern.

Wer ein Leben als Einzelgänger führt, der kann egoistisch und launenhaft sein, es gibt niemanden,
für den er sich die Mühe machen muss, sein Verhalten zu beobachten und zu verbessern.
Sobald er aber mit anderen zu tun hat, muss er enorme Anstrengungen unternehmen."
(by Omraam Mikhael Aivanhov)



avatar
Der Kapitän

Anzahl der Beiträge : 4365
Anmeldedatum : 10.03.11

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

Gedanken von Herrn Aivanhov

Beitrag  Der Kapitän am Mi 31 Aug 2011 - 20:27


Verkehrsstau
"Beobachtet die Reaktionen der Autofahrer bei einem Verkehrsstau:
Der eine regt sich auf, hupt und verflucht die anderen Autofahrer,
ein anderer blättert seine Zeitung durch oder hört Radio; ein anderer
plaudert mit seinem Mitfahrer. Noch ein anderer schließlich - aber das
kommt natürlich viel seltener vor - nutzt diesen Stau, um sich zu
beruhigen, in sich zu gehen und allen Wesen auf der Erde
seine Liebe zu schicken."




avatar
Der Kapitän

Anzahl der Beiträge : 4365
Anmeldedatum : 10.03.11

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

Schweigen

Beitrag  Der Kapitän am Mi 31 Aug 2011 - 20:29




"Wie kommt es, dass die Menschen so viele Dinge, die ihrem Wohl oder dem Wohl anderer hätten dienen können,
schlussendlich zu ihrem Verderben verwendet haben? Darauf gibt es nur eine Antwort: Gier, Machtbedürfnis und Mangel
an Licht. Wie viele Forscher haben es bereut, bestimmte Entdeckungen enthüllt zu haben, weil diese sofort in die Hände von
Leuten gefallen sind, die sich ihrer bedienten, um ihren Nächsten auf die eine oder andere Weise zu schaden, sie zu beherrschen,
sie auszunützen oder zu zerstören. Die Eingeweihten und geistigen Meister waren auch immer gezwungen, sich mit dieser Frage
zu beschäftigen, denn sie hatten festgestellt, dass die Wahrheiten, die sie den Menschen enthüllten, um ihnen zu helfen,
falsch verstanden oder falsch angewendet, deren Ruin verursachen konnten. Deshalb sollte man in der von ihnen gegebenen
Vorschrift: »Wissen, wollen, wagen, schweigen« vor allem »schweigen« nicht vernachlässigen. Wenn die Menschen einmal
weiterentwickelt sein werden, wird man ihnen alles enthüllen können, aber bis dahin ist es oft besser zu schweigen
und den Rat Jesu »die Perlen nicht vor die Säue zu werfen« zu befolgen."


avatar
Der Kapitän

Anzahl der Beiträge : 4365
Anmeldedatum : 10.03.11

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

*

Beitrag  Der Kapitän am Mi 31 Aug 2011 - 20:32


Die Justiz

"Wenn ihr bei eurem Nachbarn Fensterscheiben einschlagt, wenn ihr sein Grundstück betretet, wenn ihr in einem Geschäft einen Diebstahl verübt, ist die Justiz sofort zur Stelle, um euch zu bestrafen. Wenn ihr aber durch eure Schriften, eure Worte oder euer Beispiel bewirkt, dass jemand den Glauben, die Hoffnung, die Liebe verliert oder wenn ihr jemanden zu Ausschweifungen oder Gewalt verführt, lässt euch die Justiz in Ruhe.

Und falls ihr Philosoph, Schriftsteller oder Filmemacher seid, erhaltet ihr für euer Talent sogar Applaus von der Menge und bekommt einen Preis. Wenn das Kostbarste eines Menschen beschmutzt wird, erregt das nicht viel Aufsehen. So verstehen die Menschen also die Justiz: Man bestraft Leute, die sich am materiellen Besitz des Nächsten vergreifen, aber wenn sie seine psychische Gesundheit zerstören, ist das nicht schlimm. Die Seele zählt nicht, der Geist zählt nicht - was zählt, ist nur der physische Körper und der Geldbeutel."

Idea
avatar
Der Kapitän

Anzahl der Beiträge : 4365
Anmeldedatum : 10.03.11

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

*

Beitrag  Der Kapitän am Mi 31 Aug 2011 - 20:35


In den Schuhen des anderen gehen

Bevor ihr Mitmenschen anklagt, versucht wenigstens fünf Minuten lang euch in sie hinein zu versetzen.
Oft stellt ihr dann fest, dass ihr euch in ihrer Lage viel schlimmer als sie verhalten würdet.
Wenn ihr euch einige Minuten in die Lage all jener Menschen versetzt, die euch unangenehm sind,
die ihr schlecht ertragt, dann seht ihr, dass ihr nicht anders könnt, als sie verstehen und lieben.
So erlangt ihr Großherzigkeit, Geduld, Nachsicht und Milde. (by O. M. Aivanhov)

sunny
avatar
Der Kapitän

Anzahl der Beiträge : 4365
Anmeldedatum : 10.03.11

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

*

Beitrag  Der Kapitän am Mi 31 Aug 2011 - 20:37


Liebe

"Wenn ein Mann seine Liebe durch seine niedere Natur ausdrückt, so spiegelt bereits sein Blick den Wunsch, seine Instinkte zu befriedigen: Er hat Hunger, er hat Durst, er möchte sich sättigen, das ist alles. Offenbart ein Mann hingegen seine Liebe durch seine höhere Natur, so drückt sein Blick Licht und edle Empfindungen aus, weil diese Liebe nichts fordert: Sie möchte nur geben, erhellen, retten. Dies ist die wahre Liebe. Aber wie viele Frauen wollen lieber einen brennenden, sie begehrenden Blick! Dann sind sie glücklich, weil sie sich einbilden, diese so intensive, mächtige, ausdrucksstarke Liebe sei dauerhaft. Die Armen! Sie spüren nicht, dass ein sinnlicher Blick eben gerade von einer Liebe zeugt, die schnell vergeht. Es ist die Heftigkeit eines Strohfeuers, das so schnell erlischt, wie es sich entzündete. Warum haben die Frauen so wenig Unterscheidungsvermögen."

I love you
avatar
Der Kapitän

Anzahl der Beiträge : 4365
Anmeldedatum : 10.03.11

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

.

Beitrag  Der Kapitän am Do 20 Okt 2011 - 23:45


"Wenn ihr möchtet, dass eure Worte in die menschlichen Seelen eindringen,
um sie auf dem Weg des Guten mitzuziehen, dann solltet ihr wissen,
dass sie dafür mit der Lichtmaterie eurer Aura durchtränkt sein müssen.
Solange ihr in eurer Aura Schatten herumziehen lasst, werdet ihr
nicht überzeugend sein." (by O.M. Aivanhov)



avatar
Der Kapitän

Anzahl der Beiträge : 4365
Anmeldedatum : 10.03.11

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

.

Beitrag  Der Kapitän am Mo 24 Okt 2011 - 23:05


Das Wesentliche

"Wieviel Schaden wird im gesellschaftlichen Leben, in Zeitungen, Radio und Fernsehen durch die bedauernswerte Neigung angerichtet, an den anderen immer etwas kritisieren zu wollen! Wie kann es Spaß machen, seine Aufmerksamkeit so sehr auf lächerliche, dumme oder lasterhafte Eigenschaften zu richten? Was hat man davon, Im Privatleben der Leute zu stöbern, um dort anrüchige Details zu entdecken, die man anschließend vor der Öffentlichkeit ausbreitet?

Der Weise versucht, eine andere Haltung einzunehmen. Er ist nicht blind, er sieht sogar sehr klar und lässt sich nicht täuschen, aber er betrachtet die guten Eigenschaften und Tugenden der Menschen als das Wesentliche. Daher richtet er seine Aufmerksamkeit auf diese Tugenden und guten Eigenschaften und stärkt dadurch das Gute in den anderen und in sich selbst."



avatar
Der Kapitän

Anzahl der Beiträge : 4365
Anmeldedatum : 10.03.11

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

Danke

Beitrag  Der Kapitän am Mo 5 Dez 2011 - 22:44


Oben und unten


"In den Sümpfen und Dschungeln seht ihr nur Tiere, die dabei sind, sich gegenseitig zu verschlingen. Aber wenn ihr viel höher, in den Himmel, zu den Engelshierarchien aufsteigt, werdet ihr nur Wesen sehen, die sich unaufhörlich Licht und Liebe schenken. Ja, oben findet man Liebe und Licht, während man unten auf Feindschaft und unerbittliche Kämpfe stößt.

In gleicher Weise können jene Menschen, die in ihren Begierden und Interessen derart tief hinab gesunken sind, gar nicht mehr anders, als sich zu bekämpfen und zu zerfleischen. Anschließend ziehen sie daraus Schlussfolgerungen für das Leben und sagen, der Mensch sei dem Menschen ein Wolf und auf der Erde herrsche das Gesetz des Dschungels. Ja, solange sie unten bleiben, ist das wahr. Aber wenn sie ihre Gedanken und Gefühle reinigen, dann werden sie, einer nach dem anderen, Liebe und Licht finden."

avatar
Der Kapitän

Anzahl der Beiträge : 4365
Anmeldedatum : 10.03.11

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

Eine Anhängerin von Aivanhov schrieb ...

Beitrag  Der Kapitän am So 15 Jan 2012 - 7:41


"Wenn wir ,geistiger Meister' hören, denken wir zuerst an die großen spirituellen Persönlichkeiten des Ostens. Doch auch im Westen gab es immer schon bedeutende Mystiker und Meister. Omraam Mikhaël Aïvanhov (1900–1986) wurde in Bulgarien geboren und lebte ab seinem 37. Lebensjahr in Frankreich. Er steht ganz in der Tradition der großen spirituellen Lehrer, doch etwas ist neu: Er verbindet die Weisheiten des Ostens und Westens zu einer aktuellen Philosophie, die für den modernen Menschen klar, logisch und anwendbar ist. Sein ganzes Leben lang hatte er nur ein einziges Ziel: den Menschen nützlich zu sein. In seinen über 5000 Vorträgen, die alle Bereiche des Lebens behandeln, gelang es ihm so, höchste Wahrheiten und Mysterien verblüffend einfach zu erklären."



avatar
Der Kapitän

Anzahl der Beiträge : 4365
Anmeldedatum : 10.03.11

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

Zwei Gesetze

Beitrag  Der Kapitän am So 15 Jan 2012 - 7:45


"Ihr befindet euch ganz oben auf einem Turm und haltet einen Kieselstein in der Hand. Ihr könnt diesen Stein in der Hand behalten oder ihn fallen lassen. Lasst ihr ihn fallen, entzieht er sich alsbald eurer Kontrolle, weil sofort zwei physikalische Gesetze in Kraft treten: das der Schwerkraft und das der Fallbeschleunigung. Ja, der Stein fällt nicht nur, sondern im Lauf seines Falles erhöht sich auch die Geschwindigkeit.

Übertragen wir das Gesetz der Beschleunigung auf die psychische Ebene. Jeder Gedanke, jedes Gefühl, jede Handlung ist wie ein Kieselstein, den ihr in den Ozean der Energien fallen lasst; und die Bewegung lässt sich nicht mehr rückgängig machen, ihr könnt ihn weder anhalten noch verlangsamen, im Gegenteil, er wird immer schneller. Das erklärt, warum ihr schicksalhaft auf einem immer gefährlicher werdenden Weg mitgerissen werdet, wenn ihr euch zu schlechten Gedanken und schlechten Gefühlen oder zu verwerflichen Taten hinreißen lasst.

Da die Gesetze als solche jedoch neutral sind, funktionieren sie für das Gute ebenso wie für das Böse. Fasst ihr also heute einen richtigen Entschluss, dann gehorcht auch er den beiden Gesetzen, dem der Schwerkraft und dem der Fallbeschleunigung. Ihr entscheidet euch zum Beispiel dafür, nicht mehr in Zorn zu geraten beim kleinsten Verdruss. Das ist so, als würdet ihr einen Kieselstein fallen lassen. Zunächst fällt er nicht sehr schnell und ihr habt nicht das Gefühl, große Fortschritte zu machen; nach einiger Zeit jedoch  wird es euch immer leichter fallen, euch zu beherrschen." (by O.M. Aivahnhov)

Wink

avatar
Der Kapitän

Anzahl der Beiträge : 4365
Anmeldedatum : 10.03.11

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

Danke

Beitrag  Der Kapitän am So 15 Jan 2012 - 7:50


Der Lebensbaum



am Telefon aufgeschnappt ...


der Lebensbaum steht für Reinheit - hat keine Gedanken, weder Kräfte noch Gedanken,
der Lebensbaum beschäftigt sich mit dem Sujet Psychokram, der nicht psychisch ist, sondern Materie.

Der Lebensbaum ist quasi "Null" - deswegen hat O.M. Aivanhov den Lebensbaum genommen,
er meinte damit aber den gemeinsamen Standpunkt, das gemeinsame Bewusstsein.
Er hatte vielleicht eine Gruppe von 20 Teilnehmern und sie erinnern sich dann nicht an den Lebensbaum,
sondern an die gemeinsame Gruppe - für Introvertierte ist das selbstverständlich.
Das ist Bildung, sich damit auseinanderzusetzen, dafür ist die Schule da. (by Onkel Sim)

avatar
Der Kapitän

Anzahl der Beiträge : 4365
Anmeldedatum : 10.03.11

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

Der sich Läuternde

Beitrag  Der Kapitän am Di 24 Jan 2012 - 0:22


"Anstatt unbeteiligt oder mit kritischem Geist herumzulaufen,
versucht der sich Läuternde jede ihm begegnende Person zu verstehen:
ihre Bedürfnisse, ihre Schwächen, ihre Schwierigkeiten.
Wenn er sieht, wie viele verzweifelte, bedrückte Geschöpfe es gibt,
die vergebens versuchen, sich aufzurichten, wird sein Herz von Liebe
und Mitgefühl überflutet. Er stellt sich die Frage: "Wie kann ich nur meinem
leidenden Bruder, meiner unglücklichen Schwester helfen ?"
Dann wird er sich all der Schätze bewusst, die in ihm angehäuft liegen.
Er beginnt daraus zu schöpfen, um sie zu verteilen, und entdeckt dabei,
wie sehr er dadurch auch selbst bereichtert wird." (O.M. Aivanhov)

Habe die Ehre



avatar
Der Kapitän

Anzahl der Beiträge : 4365
Anmeldedatum : 10.03.11

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

.

Beitrag  Der Kapitän am So 11 März 2012 - 21:04


Tut Gutes

"Wie oft zögert ihr damit, eure Güte zu zeigen,
weil ihr euch sagt, dass niemand eure Geste schätzen wird:
Ihr denkt, die Menschen sind undankbar und sogar böse,
es lohnt sich daher nicht, irgendetwas für sie tun zu wollen.
Nun, dies ist eine sehr schädliche Denkweise, weil sie euch lähmt
in dem Besten, was ihr besitzt.

Ihr habt Gutes getan und seid nicht dafür belohnt worden,
ihr wurdet sogar getäuscht, das ist möglich.
Begreift aber ein für alle Mal, dass euer Verhalten nicht
von der Haltung der anderen abhängen darf.

Tut Gutes und erwartet nichts.
Ihr seid bei besserer Gesundheit,
seid stärker, weiser und glücklicher.
Ist das nicht die beste Belohnung?



avatar
Der Kapitän

Anzahl der Beiträge : 4365
Anmeldedatum : 10.03.11

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

.

Beitrag  Der Kapitän am Mo 2 Apr 2012 - 22:22


"Wenn ihr möchtet, dass eure Worte in die menschlichen Seelen eindringen,
um sie auf dem Weg des Guten mitzuziehen, dann solltet ihr wissen,
dass sie dafür mit der Lichtmaterie eurer Aura durchtränkt sein müssen.
Solange ihr in eurer Aura Schatten herumziehen lasst, werdet ihr nicht überzeugend sein."
(by O.M. Aivanhov)



avatar
Der Kapitän

Anzahl der Beiträge : 4365
Anmeldedatum : 10.03.11

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

.

Beitrag  Der Kapitän am So 3 Jun 2012 - 13:25


Eine weite Aura

"Die Aura ist unsere spirituelle Haut. Und so wie es wünschenswert ist,
dass unsere physische Haut weich und fein ist, so soll unsere spirituelle Haut,
die uns umgibt, weit und widerstandsfähig sein.

Es gibt Menschen, die sich unaufhörlich beklagen über die Art und Weise,
wie man sie behandelt. Sie sind so empfindlich, dass man meinen könnte,
sie hätten überall Wunden. Sie offenbaren damit, dass ihre Aura sehr klein ist.
Warum? Weil sie nicht viel Liebe besitzen. Die Menschen hingegen, die eine
sehr weite Aura besitzen, denen kann man sagen, was man will, es regt sie
nicht auf, es beleidigt sie nicht, weil sie viel Liebe haben.

Seid ihr also Kritik gegenüber sehr empfindlich, dann versucht nicht, euch
zu rechtfertigen; diese ist nur deshalb so, weil ihr nicht genug Liebe habt,
um die Risse abzudichten, dicke Mauern zu errichten und die negativen
Strömungen daran zu hindern, in eure Aura einzudringen." (O.M. Aivanhov)





avatar
Der Kapitän

Anzahl der Beiträge : 4365
Anmeldedatum : 10.03.11

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

.

Beitrag  Der Kapitän am Do 21 Jun 2012 - 20:42


Parfüm

"Habt ihr schon einmal ein Taschentuch in eine parfümierte Schachtel gelegt?
Wenn ihr es einige Zeit später wieder herausholt, wird es ebenfalls parfümiert sein.
Nun, ihr solltet wissen, dass mit euren psychischen Leben das Gleiche geschieht:
Es wird durchtränkt, von den Ausströmungen aller Themen, mit denen ihr euch
gewöhnlich beschäftigt und falls es übel riechende Themen sind, solltet ihr euch
nicht wundern, wenn eines Tages die gleichen Ausströmungen von euch ausgehen.
Nehmt das, was ich da sage, nicht auf die leichte Schulter, das sind Gesetze,
die man kennen und richtig anwenden muss." (by O.M. Aivanhov)



avatar
Der Kapitän

Anzahl der Beiträge : 4365
Anmeldedatum : 10.03.11

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

.

Beitrag  Der Kapitän am Mi 25 Jul 2012 - 15:13



"Was für Lehren können die Tiere uns erteilen?! Manche haben Sitten, Verhaltensweisen oder Charakterzüge,
die uns wirklich zum Nachdenken bringen. Nehmt zum Beispiel die Fledermäuse. Es können Dutzende, Hunderte sein, die in
der Dunkelheit in einer engen Höhle herumfliegen, doch sie fliegen nie gegen Mauern und stoßen sich auch nicht gegenseitig an,
weil sie eine Art Radar besitzen, mit dem sie Hindernissen ausweichen können. Die Menschen sollten über die Fledermäuse meditieren;
sie, die weder für ihre Gesten noch ihre Worte noch ihre Blicke das richtige Maß kennen! Ständig ecken sie an, rempeln sich an,
verletzen sich. Ihr könnt ein Lied davon singen, nicht wahr? Ja, sich geschickt untereinander zu bewegen ist eine Kunst,
in der ihr euch üben könnt, indem ihr in euch dieses Radargerät entwickelt, das sich Achtung und Achtsamkeit nennt."






avatar
Der Kapitän

Anzahl der Beiträge : 4365
Anmeldedatum : 10.03.11

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

.

Beitrag  Der Kapitän am So 12 Aug 2012 - 15:29


Die ganze Erde ist ein einziger Friedhof

"In einigen Regionen der Erde sind Friedhöfe mit Obstbäumen bepflanzt, und es ist für die Besucher nicht verboten, die Früchte zu pflücken und zu essen. Ihr denkt vielleicht: »Die Früchte essen, die inmitten der Leichen wachsen, wie schrecklich!« Aber wo glaubt ihr, kommen die Früchte her, die ihr esst? Wie viele Generationen von Menschen folgten sich im Laufe von Jahrtausenden auf der Erde? Und wo, glaubt ihr, sind ihre Körper geblieben? Die ganze Erde ist ein einziger Friedhof. Überall, wo wir gehen, gehen wir auf Leichen, und die meisten Pflanzen, die wir essen, wachsen auf Leichen. Aber die Pflanzen sind große Alchimisten, sie verwandeln alles. Ob man ihnen nun Kunstdünger, Abfälle oder Kadaver gibt, sie machen daraus Blüten und Früchte.

Wenn ihr also Obstbäume voller reifer Früchte seht, dann denkt an die Arbeit der Umwandlung, zu der sie fähig sind. Geht zu ihnen und bittet sie darum, euch dabei zu helfen, dass auch ihr diese Arbeit in eurem Inneren vollbringen könnt, um schöne duftende und saftige Früchte hervorzubringen, das heißt: lichtvolle Gedanken und warmherzige Gefühle." (O.M. Aivanhov)



avatar
Der Kapitän

Anzahl der Beiträge : 4365
Anmeldedatum : 10.03.11

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

Die Reichtümer in euch

Beitrag  Der Kapitän am Mo 20 Aug 2012 - 15:56


Wink

"Weil die Menschen daran gewöhnt sind, alles – ob es sich um Menschen oder Dinge handelt – von der äußeren Welt zu erwarten, sind sie darauf eingestellt, immer alles zu bekommen und es sich sogar zu nehmen. Denn wenn sie nicht bekommen, was sie erwarten, dann versuchen sie es mit allen Mitteln, selbst den unlautersten, zu erlangen. Und so sieht dann die schlechte Seite der Angewohnheit aus, alles von außen zu erwarten. Wem es gelingt, zu spüren, dass er alles in sich selbst besitzt, findet sich so reich, dass er das Bedürfnis verspürt, den anderen einige dieser Schätze, die in ihm überquellen, abzugeben.

Lernt also, in euch selbst nach den Reichtümern zu suchen. Am Anfang findet ihr vielleicht nichts Großartiges, doch mit der Zeit werdet ihr geblendet sein von der Überfülle und der Schönheit dessen, was ihr dort entdeckt. Ihr denkt dann nur noch daran, es mit den anderen zu teilen; und mit diesem Bedürfnis, immer geben zu wollen, kommt ihr der Gottheit näher."






avatar
Der Kapitän

Anzahl der Beiträge : 4365
Anmeldedatum : 10.03.11

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

.

Beitrag  Der Kapitän am Mi 22 Aug 2012 - 18:06


Unterscheidungsvermögen

Wie oft seid ihr bereit, den Ratschlägen der niederen Natur zu folgen! Sobald sie zu euch sagt: »Schau dir den an, er hat dich getäuscht, er hat dich geschädigt, er hat dich verleumdet, du musst ihm eine ordentliche Lektion erteilen«, beeilt ihr euch, ihr zu gehorchen, weil ihr glaubt, Recht und Gerechtigkeit seien auf eurer Seite. Aber nein, da täuscht ihr euch; und künftig sollt ihr genau hinterfragen, wo jeder eurer Impulse herkommt. Dann werdet ihr sehen, dass es meist eure niedere Natur ist, die euch berät. In diesem Fall müsst ihr erkennen, dass nichts Gutes dabei herauskommen wird. Es sind Jahre nötig, um diese Urteilsfähigkeit zu erwerben, denn das ist nicht so einfach, es erfordert sogar großen Scharfsinn, weil die niedere Natur die Fähigkeit hat, ihre Stimmen auf vielfältige Weise zu verstellen und mit einem trügerischen Erscheinungsbild auftritt!

Ein wahrer Eingeweihter aber ist ein Mensch, der sich sein ganzes Leben lang darin geübt hat, zu unterscheiden, ob seine Impulse von seinem niederen oder von seinem höheren Ich kommen. Ihr sagt: »Was, ist das alles?« Ja, aber alles hängt von diesem Unterscheidungsvermögen ab! Solange man nicht daran arbeitet, es zu erwerben, bleibt man schwach, kümmerlich und unglücklich.





avatar
Der Kapitän

Anzahl der Beiträge : 4365
Anmeldedatum : 10.03.11

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

.

Beitrag  Der Kapitän am So 26 Aug 2012 - 20:32


Einen Gruß schicken

"Eine der Funktionen der Hand ist, uns in Kontakt mit den Menschen zu bringen. Wenn wir Menschen begegnen, die wir kennen oder sogar überhaupt nicht kennen, richten wir einen Gruß an sie oder geben ihnen die Hand. Doch die Hand ist nicht nur ein Mittel, mit den Menschen in Verbindung zu treten, mit ihrer Hilfe können wir auch mit der Natur in Verbindung treten. - Wenn ihr morgens euer Fenster oder eure Tür öffnet, dann gewöhnt es euch an, dem Himmel, der Sonne, den Bäumen einen Gruß zu schicken. Sagt der ganzen Schöpfung guten Tag. Ihr werdet fragen: »Und was bringt das? Was hat man davon?« Damit beginnt ihr den Tag mit einer äußerst bedeutsamen Handlung: Ihr verbindet euch mit den Quellen des Lebens. Als Antwort auf euren Gruß, öffnet sich die ganze Natur ihrerseits für euch, sie sendet euch Energien für den ganzen Tag, der gerade anbricht, und ihr werdet euch viel lebendiger fühlen."




avatar
Der Kapitän

Anzahl der Beiträge : 4365
Anmeldedatum : 10.03.11

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

.

Beitrag  Der Kapitän am Sa 1 Sep 2012 - 10:23


Die Pflanzenwelt und Mehr

"An Orten der Erde, wo der Mensch sich noch nie hingewagt hat und es vielleicht auch niemals wagen wird, gibt es noch ganz unbekannte Blumen und Bäume. Manchmal fragt man sich, wozu diese Pflanzen gut sind, von deren Dasein niemand weiß, wozu sie da sind, unbekannt, unnütz, in der Wildnis. Keine Sorge, in der Natur bleibt keine Blume, keine Pflanze unbeachtet, allein, sich selbst überlassen, keine ist nutzlos. Wenn es nicht durch die Menschen geschieht, dann sind es Wesen der unsichtbaren Welt, die die verborgensten Blumen aufsuchen, um deren Ausstrahlung aufzunehmen.

Warum sollten die Menschen die Einzigen sein, die die Pflanzen kennen und sie nutzen, und ebenso die Mineralien und die Tiere? Es gibt da auch all die Wesen, die wir nicht sehen und die dennoch existieren, wie zum Beispiel die Geister der vier Elemente, die Seelen der Toten… Wie die Chemiker ziehen sie aus allem bestimmte Substanzen, von denen sie sich ernähren oder die sie woanders hinbringen, um anderen Geschöpfen zu helfen."




avatar
Der Kapitän

Anzahl der Beiträge : 4365
Anmeldedatum : 10.03.11

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

.

Beitrag  Der Kapitän am Fr 14 Sep 2012 - 20:21


Die Wahrheit des Lebens

"Für eine große Anzahl von Menschen und vor allem für die
Intellektuellen, ist die wissenschaftliche Wahrheit die einzige
Wahrheit. In Wirklichkeit ist aber die Wahrheit des Lebens
wichtiger als die wissenschaftliche Wahrheit. Und die Wahrheit
des Lebens besteht darin zu lernen, alle Existenzen im kosmischen
Gebäude einzuordnen, und dann zu sehen, wie sie mit dem Leben
des Ganzen in Harmonie schwingen und daran teilnehmen.

Es genügt nicht, alle Elemente der Natur präzise zu beobachten
und zu studieren; man muss weitergehen und die Verbindungen
zwischen ihnen sehen, um zu verstehen, wie das Leben, dieses Etwas,
welches sie nicht getrennt besitzen, vom einen zum anderen fließt.

Das wahre Wissen befindet sich im Leben. Trennt die Elemente, und
das Leben ist nicht mehr da. Zu wissen, dass ein Mineral oder
eine Pflanze eine bestimmte Eigenschaft, einen bestimmten Geruch,
einen bestimmten Geschmack, eine bestimmte Farbe hat, ist nicht
das Wesentliche, denn solange ihr sie isoliert betrachtet,
schneidet ihr sie vom Leben ab. Verbindet sie mit allen anderen
Elementen der Erde und des Himmels, dann manifestiert sich das
Leben und ihr besitzt das wahre Wissen." (O.M. Aivanhov)



avatar
Der Kapitän

Anzahl der Beiträge : 4365
Anmeldedatum : 10.03.11

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

.

Beitrag  Der Kapitän am Mo 24 Sep 2012 - 23:10


Warum sich also Sorgen machen?

"Jeder von euch kann irgendwann einmal zum Opfer von
Ungerechtigkeiten werden. Wenn dies geschieht, so sagt euch
zuerst: »Das geht vorüber. Das wird nicht andauern.«
Ertragt diese Situation mit Geduld, Demut und Liebe, dann werdet
ihr eines Tages siegreich aus ihr hervorgehen. Sogar die besten
Menschen können Opfer von Ungerechtigkeiten werden, aber wenn
sie trotz aller vor ihnen liegender Hindernisse auf dem Weg des
Lichtes weitergehen, haben Himmel und Erde sich geschworen,
ihnen das zu geben, was sie verdient haben; das ist ein absolutes
Gesetz. Warum sich also Sorgen machen?

Ihr sollt euch nicht fragen, ob die Wesenheiten, die euer
Schicksal lenken, intelligent und gut sind oder ob sie
eingeschlafen sind und euch vergessen haben. Ihr solltet euch nur
fragen, ob ihr eure Arbeit gut macht. Denn diese Wesenheiten
kennen ihre Arbeit perfekt und wenn der Moment kommt, werden
sie euch nicht nur wieder aufrichten, sondern euch hundertfach
belohnen. " (O.M. Aivanhov)




avatar
Der Kapitän

Anzahl der Beiträge : 4365
Anmeldedatum : 10.03.11

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

.

Beitrag  Der Kapitän am Mo 24 Sep 2012 - 23:10


Dinge in Ordnung bringen

"Ihr seid manchmal traurig, weil ihr trotz eurer Bemühungen immer noch Sklave eurer schlechten Neigungen seid.
Das ist aber nicht schlimm, sondern sogar normal, weil es in jedem Einzelnen so viele Dinge gibt, die in Ordnung zu bringen sind!
Die Hauptsache ist, für eure Befreiung zu arbeiten und jeden Tag zu beten, euren Willen zu stärken und den Freunden der unsichtbaren
Welt Botschaften zu senden. Im Moment seid ihr Gefangene. Wenn ihr aber in Verbindung bleibt mit diesen sehr machtvollen Wesen,
werdet ihr zum gegebenen Zeitpunkt allen Feinden in eurem Inneren sagen können:

»Verschwindet, ich bin ein Diener des Himmels, euer Platz ist nicht hier bei mir. Hier ist das Reich Gottes, nicht eine Stunde länger
sollt ihr bleiben!« Natürlich werden dann diese Feinde ihre Zähne und ihre Krallen zeigen und sagen: »Was? Du bist klein und elend,
du hast immer uns gehört, wir sind deine Herren«. Dann werdet ihr antworten: »Ja, so war es auf den ersten Seiten der Geschichte,
aber andere Seiten sind seitdem geschrieben worden, ohne dass ihr davon wusstet. Jetzt ist Gott mein Hirte, ich habe einen Meister,
der Himmel ist mit mir, alles hat sich geändert. Hopp, raus mit euch!« Die Feinde werden ihren Rachen öffnen und Flammen speien,
aber ihr seid geschützt durch die Macht des Himmels, der sie hinauswerfen wird."





avatar
Der Kapitän

Anzahl der Beiträge : 4365
Anmeldedatum : 10.03.11

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

.

Beitrag  Der Kapitän am Mo 24 Sep 2012 - 23:11


Thema Ernährung
"Wenn man von Ernährung spricht, muss man wissen, dass dies ein sehr weit reichendes Thema ist, weil es sich nicht auf die Nahrungsmittel und Getränke beschränkt, die wir bei jeder Mahlzeit zu uns nehmen. Auch Töne, Gerüche und Farben, aber ebenso Gefühle und Gedanken, können Nahrung sein. Sich so zu ernähren, ist natürlich schwieriger, aber es ist möglich. In bestimmten Fällen könnt auch ihr das, und ihr macht es übrigens manchmal, ohne es selbst zu bemerken. Ist es noch nie vorgekommen, dass ihr einen ganzen Tag lang nicht hungrig wurdet, weil ihr in eure Tätigkeiten vertieft oder so von Liebe erfüllt wart, dass ihr euch genährt fühltet? Jedes Gefühl spiritueller Liebe, jeder weisheitsvolle Gedanke sind Nahrungsmittel, sie verwandeln sich und nähren sogar euren physischen Körper.
Bemüht euch, diese Nahrung bewusst aufzunehmen."




avatar
Der Kapitän

Anzahl der Beiträge : 4365
Anmeldedatum : 10.03.11

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

.

Beitrag  Der Kapitän am Mo 24 Sep 2012 - 23:11


Die Jugendlichen unserer Zeit

"Man ermisst nicht genug, wie sehr die Jugendlichen unserer Zeit Opfer der sie umgebenden Kultur sind; der Filme, die sie sehen,
der Bücher und Zeitschriften, die sie lesen, der Gespräche, der Diskussionen und vor allem der Musik, die sie hören. Sie sind geformt, geprägt, beeinflusst durch sinnlose und gefährliche Theorien von Autoren, Denkern, Regisseuren und Musikern, die keinerlei Verantwortungsbewusstsein haben. Diese Leute sind Erwachsene, dennoch haben sie nie überlegt, wie machtvoll das Wort, die Schrift, der Ton oder das Bild sind und wie sie die Öffentlichkeit und vor allem die so viel verwundbarere Jugend aufwühlen und aus dem Gleichgewicht bringen können.

Wenn die heutige Jugend revoltiert oder sich allen möglichen, für ihre Gesundheit und ihr psychisches Gleichgewicht gefährlichen Exzessen und Praktiken hingibt, ist das der Fehler der Erwachsenen. Anstatt nach den besten Methoden zu suchen, um sie zu erziehen und sie zu führen, überschütten sie sie mit all ihren Hirngespinsten. Und dann sind sie überrascht über deren Verhalten. Sie müssen gar nicht überrascht sein. Wenn sie ehrlich sind, bleibt ihnen nur eines: sich in den jungen Menschen wie in einem Spiegel zu betrachten und sich zu sagen: »Wir haben aus diesen Kindern das gemacht, was sie sind…«, also die Lektion annehmen und ihre Ausrichtung ändern."




avatar
Der Kapitän

Anzahl der Beiträge : 4365
Anmeldedatum : 10.03.11

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

Danke, Herr Melchizedek

Beitrag  Der Kapitän am Mo 24 Sep 2012 - 23:12


Aivanhov ist sehr erleuchtet, was die Magie betrifft.

sunny

avatar
Der Kapitän

Anzahl der Beiträge : 4365
Anmeldedatum : 10.03.11

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

.

Beitrag  Der Kapitän am Mo 24 Sep 2012 - 23:13


Spirituelles Leben

"Lang und schwierig ist der Weg dessen, der sich dem spirituellen Leben verschreibt, aber seine Arbeit kann in ein paar Worten zusammengefasst werden: Anstatt seiner instinktiven, tierischen, niederen Natur, die ihn versklavt und ständig aus dem Paradies vertreibt, die Oberhand zu lassen, arbeitet er daran, dem Geist das Wort zu geben, sich den Gesetzen des Geistes unterzuordnen, damit die Mächte der Ewigkeit kommen und in ihm herrschen.

Der Spiritualist arbeitet daran, in sein tägliches Leben feinstoffliche Elemente, Quintessenzen, die er im höchsten Teil seines Wesens besitzt, hineinzubringen. Durch seine Gedanken, seine Gefühle, seinen Glauben, seine Anstrengungen, unterhält er tief in seinem Inneren den göttlichen Funken; er fügt dem gewöhnlichen Ablauf der Ereignisse etwas Sprühendes, Strahlendes hinzu; etwas, worin sich die Anwesenheit der göttlichen Welt offenbart." (by O.M. Aivanhov)





avatar
Der Kapitän

Anzahl der Beiträge : 4365
Anmeldedatum : 10.03.11

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

.

Beitrag  Der Kapitän am Mo 24 Sep 2012 - 23:14


Ein Zentrum

"Jedes Mal, wenn ihr die Möglichkeit habt, denkt daran, folgende Übung zu machen: Schließt die Augen, konzentriert euch, und
versucht, euch dem göttlichen Zentrum in euch selbst zu nähern. Nach und nach werdet ihr fühlen, dass die Gedanken, die Gefühle,
die Wünsche, die nicht harmonisch schwingen, zu diesem Zentrum zurückgezogen werden, um welches sie kreisen sollen. Ihr leidet
darunter, dass ihr euer psychisches Leben nicht beherrschen könnt, ihr würdet euch gerne wie eine gut organisierte Welt fühlen:
Versucht, jene widersprüchlichen Elemente, die in alle Richtungen streben, zurückzurufen, und lehrt sie, um eure innere Sonne
zu kreisen, genau so wie die Planeten um die Sonne kreisen. Ja, dann kann man von Ordnung sprechen, von Gleichgewicht, von
Harmonie, vom Reich Gottes. Weil es ein Zentrum gibt, eine Sonne, einen Kern, finden alle anderen Elemente ihren Platz, ihre
Laufbahn, und es gelingt ihnen ohne Zusammenstöße. "


avatar
Der Kapitän

Anzahl der Beiträge : 4365
Anmeldedatum : 10.03.11

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

.

Beitrag  Der Kapitän am Mo 24 Sep 2012 - 23:16


Die Liebe

"Die Liebe erwärmt unser Herz und macht es weit und
schon werden wir leicht, das heißt heiter und fröhlich,
wie ein Ballon, der in die Atmosphäre aufsteigt.
Wahre Liebe genügt sich selbst, sie erwartet nichts.
Und weil sie nichts erwartet, gibt sie euch alles."



avatar
Der Kapitän

Anzahl der Beiträge : 4365
Anmeldedatum : 10.03.11

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

.

Beitrag  Der Kapitän am Di 2 Okt 2012 - 16:35


Der Berg

"Die Schüler eines spirituellen Meisters gleichen oft jenen Spaziergängern, die, wenn sie sich am Fuß eines Berges befinden, sich wohl hüten, diesen zu besteigen. Der Berg ist da, das ist sehr schön, sie sind sehr glücklich, sie bewundern ihn, aber der Berg ist dort wo er ist, und sie bleiben auch da wo sie sind, nämlich unten. Von Zeit zu Zeit werfen sie einen Blick zum Gipfel hinauf und wünschen, dass er sich ein wenig herabneige bis zu ihnen, aber der Gipfel fährt fort, in den Himmel zu ragen.

In diesem Bild des Gipfels kann man nicht nur einen spirituellen Meister sehen, sondern auch alle Wesen, die in ihrem eigenen Bereich eine höhere Sicht der Dinge gewonnen haben. Sie dürfen nie von den Höhen, die sie erreicht haben, herabsteigen, sondern sie sollen versuchen, die Menschen zu ihnen hinaufzuziehen. Und wenn sie nicht hinaufsteigen wollen, haben sie Pech gehabt, dann muss man sie eben lassen! Ihr sagt, das sei grausam. Nein, denn selbst ohne herabzukommen, fahren diese großen Wesen damit fort, ihren menschlichen Geschwistern etwas von ihren Gedanken und ihrer Liebe zu senden. "





avatar
Der Kapitän

Anzahl der Beiträge : 4365
Anmeldedatum : 10.03.11

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

Re: Aivanhov - Tagesgedanken

Beitrag  Gesponserte Inhalte


Gesponserte Inhalte


Nach oben Nach unten

Seite 1 von 3 1, 2, 3  Weiter

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben


 
Befugnisse in diesem Forum
Sie können in diesem Forum nicht antworten