Aivanhov - Tagesgedanken

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Beitrag  Der Kapitän am Sa 3 Nov 2018 - 9:50


Tagesgedanken

"Die Einweihungswissenschaft versteht das Gebet als eine Begegnung unserer Seele mit dem kosmischen Geist und unseres Geistes mit der Universalseele. Diese zwei Begegnungen sind es, welche unserem Gebet Kraft verleihen. Wer sich einbildet, Beten bedeute, den Herrgott zu bitten, ihm alles zu geben, was er für seinen materiellen und moralischen Komfort benötigt, der wird nicht erhört werden; vor allem aber wird er niemals die wahren Dimensionen seiner Wesenstiefe entdecken.

Der Sinn des Gebets ist, die Begegnung eines spirituellen Zentrums in uns mit einer dazu komplementären Wesenheit gleicher Natur im Universum zu provozieren. Die menschliche Seele (weiblich) sucht den göttlichen Geist (männlich) und der menschliche Geist (männlich) sucht die Universalseele (weiblich). Unsere Seele wird vom kosmischen Geist befruchtet und unser Geist befruchtet die Universalseele. Dank dieser Vereinigung werden wir zu Schöpfern in der geistigen Welt; das ist es, was Beten wirklich bedeutet." (O.M. Aivanhov)



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Beitrag  Der Kapitän am Mo 5 Nov 2018 - 9:41


Tagesgedanken

"Sucht die Hellsichtigkeit nicht mit den Mitteln und Methoden des Okkultismus.
Denn die wahre Hellsichtigkeit, die wahren Augen befinden sich im Herzen, und
die Liebe ist es, welche die Augen öffnet. Die Frau die einen Mann liebt, sieht in
ihm Dinge, die niemand sonst sieht. Und wenn sie ihn einer Gottheit gleich findet,
darf man ihr nicht sagen, dass sie sich täuscht! Objektiv gesehen täuscht sie sich
tatsächlich. Doch wenn sie die Tugenden und schönen Seiten des Geliebten zu
übertreiben scheint, so deshalb, weil sie ihn so sieht, wie Gott ihn ursprünglich
erschaffen hat oder wie er sein wird, wenn er einmal in den Schoß des
Unendlichen zurückgekehrt ist.

Man hat die Fähigkeit der Liebe, die Augen der Seele zu öffnen,
noch nicht verstanden. Wer hellsichtig werden will, muss lernen zu lieben.
Sein Herz muss um Hilfe schreien wie der Blinde im Evangelium: »Erbarme dich unser!«
(Mt. 9,27). Stoßt einen Hilferuf aus, dann wird das kosmische Licht eines Tages
kommen und fragen: »Was kann ich für dich tun?« – »Mir die Augen öffnen!«
Und ihr werdet erhört und eure Augen werden sich öffnen."
(O.M. Aivanhov)



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Beitrag  Der Kapitän am Do 8 Nov 2018 - 22:09


Aktivitäten

"Es gibt im Menschen etwas, das ihn dazu treibt, sich zu übertreffen, über sich selbst hinauszuwachsen.
Der Beweis: Was bringt die Bergsteiger dazu, immer höhere und immer schwerer zugängliche Gipfel zu erklimmen?
Was zwingt die Schwimmer, die Läufer, immer schneller zu schwimmen und zu laufen? Was verpflichtet die Schachspieler,
Stunden nachzudenken, bevor sie einen einzigen Zug machen? Nichts. Sie selbst haben es sich auferlegt, diese
Leistungen zu vollbringen oder diese Probleme zu lösen. Und wie groß ist ihre Freude jedes Mal,
wenn sie einen Sieg davontragen!

Wie viele Aktivitäten, Spiele und Wettkämpfe jeder Art haben die Menschen auf diese Weise erfunden! Das zeigt deutlich,
dass sie tief in ihrem Inneren das Bedürfnis verspüren, ihre eigenen Grenzen immer mehr zu erweitern. Aber warum denken
sie nicht daran, dieses Durchhaltevermögen, diese Geschicklichkeit und Intelligenz, die sie in Spielen und Wettkämpfen
an den Tag legen, auch im täglichen Leben anzuwenden? Warum klagen sie hier immer, dass sie sich anstrengen müssen?"
(Tagesgedanken von O.M. Aivanhov)




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Beitrag  Der Kapitän am Do 8 Nov 2018 - 22:17


Gedanken von Herrn Aivanhov

"Wenn ihr möchtet, dass eure Worte in die menschlichen Seelen eindringen,
um sie auf dem Weg des Guten mitzuziehen, dann solltet ihr wissen, dass sie
dafür mit der Lichtmaterie eurer Aura durchtränkt sein müssen. Solange ihr in
eurer Aura Schatten herumziehen lasst, werdet ihr nicht überzeugend sein."




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Beitrag  Der Kapitän am Mo 19 Nov 2018 - 8:21


Die Palme

"Die Palme wächst im Sand der Wüste. Die Sonne brennt entsetzlich,
es fehlt das Erdreich, es gibt kaum Wasser und trotzdem sagt die Palme:
'Schaut, was ich unter den schlimmsten Bedingungen schaffen kann,'
und sie bietet Datteln dar, die die zuckersüßesten von allen Früchten sind.

Die Palme ist ein wahrer Alchimist: Sie verwandelt den Sand in Zucker.
Ein Strauch hingegen, der in einem reichhaltigen, gut bewässerten Boden,
in einem günstigen Klima wächst, schafft es lediglich, ein Schlehdorn zu
werden mit herben Früchten. Viele Menschen gleichen dem Schlehdorn.

Sie führen ein Leben unter günstigen Bedingungen und trotzdem sind
ihre Früchte herb. Sie beklagen sich ständig. Dies beweist, dass sie
die Reichtümer nicht kennen,die in ihnen sind und die Art und Weise,
wie sie sie nutzen können." (O.M. Aivanhov)




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