Aivanhov - Tagesgedanken

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Beitrag  Der Kapitän am Fr 31 Mai 2013 - 21:30




"Demut ist ein Tal in den Bergen,
wo die Wasser herabfließen und es
Früchte und Blumen in Hülle und Fülle gibt.

Doch der Hochmut ist ein kalter,
isolierter, einsamer Berggipfel,
auf dem man nichts vorfindet."
(O.M. Aivanhov)


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Unfähigkeit zu erkennen

Beitrag  Der Kapitän am Mi 25 Sep 2013 - 21:06


bom 

"Derjenige,
der unfähig ist zu erkennen,
dass er schlecht gehandelt hat, begegnet
Misserfolgen, er wird von den anderen
abgelehnt und weiß nicht warum.

Er hält sich für untadelig, er ist überzeugt,
dass die anderen ihm zustimmen, ja, ihn
sogar bewundern. Er ist beunruhigt von dem,
was ihm geschieht und bildet sich ein, die
ganze Welt verschwöre sich gegen ihn, was
seine Gedanken und Gefühle sehr negativ
beeinflusst.

Als Folge lehnt er sich auf und verliert in
dieser Auflehnung sein Licht und
seine Liebe." (O.M. Aivanhov)

bom 


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Meditiert über die Sonne

Beitrag  Der Kapitän am Fr 10 Apr 2015 - 10:53




O.M. Aivanhov
"Betrachtet die Sonne, meditiert über die Sonne,
indem ihr euch bewusst werdet, dass sie Millionen
von Jahren die Erde und die sie bevölkernden Kreaturen
erhellt und erwärmt. Und sie tut es, ohne sich Gedanken
darüber zu machen, wer sich an diesen Strahlen erfreut
und wer sie mit Dankbarkeit empfängt oder wer
weiterhin in den Kellern schläft.

Sie ist weder beleidigt noch zornig darüber, dass die
Menschen sich nicht einmal bewusst geworden sind, dass sie
ihr das Leben verdanken; sie strahlt weiter und schenkt
ihnen ihren Segen.

Es gibt Wesen, die wie die Sonne ihr Licht und ihre Liebe
durch den Raum senden und auch sie kümmern sich nicht darum
zu wissen, ob die Geschöpfe davon profitieren oder nicht.
Sie fühlen sich glücklich und erfüllt. Sie haben verstanden, dass
das größte Glück sich in dem befindet, was die Sonne fühlt
und erlebt, nämlich zu erhellen und zu erwärmen."




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Türen verschließen

Beitrag  Der Kapitän am Mi 18 Nov 2015 - 4:51


Sinnbildlich die Türen fest verschließen ...  clown

Hab schon aufgeräumt heute Morgen
und die vielen älteren Kalenderblättchen fein säuberlich gestapelt -
in einer großen Keksdose (natürlich leergefuttert).

"Die meisten Menschen bilden sich ein,
ihre Missgeschicke kämen von ganz allein und unerwartet.
Nein, sie selbst haben ihnen den Weg bereitet, sie eingeladen,
ihnen die Tür geöffnet. Wie? Durch Begierden, Schwächen
oder Überschreitungen, zu denen sie sich hinreißen ließen:
dann eben finden die "Teufel" die Tür offen und kommen herein.
Gebt also Acht und verschließt eure Türen fest vor ihnen."
(von Herrn Aivanhov)

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Beitrag  Der Kapitän am So 10 Jan 2016 - 21:53


Das Wesentliche

"Wieviel Schaden wird im gesellschaftlichen Leben, in Zeitungen, Radio und Fernsehen durch die bedauernswerte Neigung angerichtet, an den anderen immer etwas kritisieren zu wollen! Wie kann es Spaß machen, seine Aufmerksamkeit so sehr auf lächerliche, dumme oder lasterhafte Eigenschaften zu richten? Was hat man davon, Im Privatleben der Leute zu stöbern, um dort anrüchige Details zu entdecken, die man anschließend vor der Öffentlichkeit ausbreitet? Der Weise versucht, eine andere Haltung einzunehmen. Er ist nicht blind, er sieht sogar sehr klar und lässt sich nicht täuschen, aber er betrachtet die guten Eigenschaften und Tugenden der Menschen als das Wesentliche. Daher richtet er seine Aufmerksamkeit auf diese Tugenden und guten Eigenschaften und stärkt dadurch das Gute in den anderen und in sich selbst." (Aivanhov)




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Beitrag  Der Kapitän am Mo 11 Jan 2016 - 21:03


Wie der Himmlische Vater

Es ist nicht notwendig zu fordern, alle großen Meister sollten sich gleichen, sie sollten die gleichen Gesten, die gleiche Stimme, die gleichen Methoden haben. Das ist unmöglich. Jeder soll bleiben, wie er ist. Es wird von der unsichtbaren Welt darauf geachtet, dass er seine Mission gut erfüllt. Das ist alles, was die unsichtbare Welt verlangt. Jesus konnte weder sein wie Moses noch Zarathustra wie Hermes Trismegistus noch Platon wie Pythagoras noch Apollonius von Tyana wie Orpheus. - Jeder hat auf seine Weise am Aufbau dieses mystischen Tempels mitgewirkt, der zur Erkenntnis der Mysterien errichtet wird, aber die Epochen sind verschieden und die Bedingungen auch. Man muss zu Moslems anders sprechen als zu Hindus oder Christen.

Jesus hat nicht gesagt, man solle vollkommen werden wie er selbst oder wie Moses oder wie Buddha, sondern wie der Himmlische Vater. Das ist die wahre Lehre! Die Menschen sind aber noch nicht so weit. Ihre Eingeschränktheit, ihre Frömmelei, ihr Fanatismus verursachen all ihr Unglück. Haltet euch nicht mehr so sehr mit mir auf. Ich bin nur ein Wegweiser, der den Weg anzeigt. Ich möchte euch nicht bei mir zurückhalten. Wenn ihr wirklich ein hohes Ideal sucht, so lasst alles zurück und geht auf die Sonne zu.

sunny

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Beitrag  Der Kapitän am Mo 11 Jan 2016 - 21:24


Seid zufrieden mit eurem Schicksal

"Zufriedenheit kann verschiedene Formen annehmen. Schaut euch die Tiere an. Sie sind mit ihrem Schicksal zufrieden, sehen ihre Begrenzungen nicht und versuchen also nicht, darüber hinauszuwachsen, um voranzukommen. So eine für Tiere normale Mentalität kann unmöglich für die Menschen anspornend sein - obwohl sich viele damit zufrieden geben. Eine weitere Art, mit seinem Schicksal zufrieden zu sein, könnte als 'Akzeptation' bezeichnet werden. Der Mensch begreift, dass die ihm auferlegten Prüfungen die Folge früherer Fehler sind, und er erträgt sie. Aber er bleibt nicht dabei stehen. Er weiß, dass er bemüht sein soll, Fehler wieder gut zu machen und Unzulänglichkeiten zu beheben. Das ist die wahre Weisheit: man soll sein Schicksal annehmen als Folge der Fehler, die man in früheren Existenzen beging, aber man darf sich niemals mit der erreichten Evolutionsstufe zufrieden geben, sondern sollte immer den Wunsch haben voranzukommen.

Die Unzufriedenheit mit sich selbst ist also ein Gefühl, das euch anspornen kann und euch dazu drängt, an euch zu arbeiten. Will man aber, dass diese Unzufriedenheit nicht zur zerstörerischen Zwangsvorstellung wird, muss das Gleichgewicht wiederhergestellt werden. Und wie? Nehmt einfach die Menschen, wie sie sind! Diese innere Haltung verhindert, dass ihr in eine negative Gemütsverfassung geratet, die zur völligen Entmutigung führen könnte. Sucht das Schöne und Gute in allen Menschen, vor allem bei jenen, die durch ihr Genie und ihre Tugend zur Weiterentwicklung der Menschheit beitrugen. Auf diese Weise seid ihr immer voller Bewunderung und lauft nie Gefahr, in Verzweiflung zu versinken." (Aivanhov)


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Beitrag  Der Kapitän am Mo 11 Jan 2016 - 22:01


"Wenn sie essen, trinken, sich küssen usw.,
anerkennen die meisten Menschen, dass sie Vergnügen
und Freude empfinden. Setzt ihr sie jedoch vor einen Sonnenaufgang,
dann langweilen sich viele, sie spüren nichts. Warum? Weil sie zu sehr unter
dem Einfluss ihrer niederen Natur stehen, die nur auf die direktesten, körperlichen
Empfindungen reagiert; die Strahlen der Morgensonne, die so subtil sind, lassen sie
hingegen gleichgültig. Der Schüler einer Einweihungslehre besitzt ein Kriterium, um zu
wissen, ob er wirklich auf dem Entwicklungsweg vorankommt: Er wird immer empfäng-
licher für die Strahlen der aufgehenden Sonne; er spürt, dass diese Strahlen zu ihm
sprechen, dass sie ihm Klarheit, Erkenntnisse, Frieden und Freude bringen. Ja, die
Sonnenstrahlen können sein Herz und seine Seele in Entzücken versetzen.
Aber das hängt von seinem Bewusstseinsgrad ab."

Wink

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Der zweite Vers

Beitrag  Der Kapitän am Mo 11 Jan 2016 - 22:06


Der zweite Vers

"Wie soll man den Inhalt des zweiten Verses der Schöpfungsgeschichte verstehen, wo es heißt:
»Und der Geist Gottes schwebte über den Wassern...« (Gen 1,2)? Diese Bewegung des Geistes Gottes
über den Wassern kündigt den eigentlichen Vorgang der Schöpfung an. Gott wollte nicht reiner Geist bleiben,
Er trat in die vom Wasser symbolisierte Materie ein, um sie zu beleben und um all ihren Reichtum in Erscheinung
zu bringen. Deshalb haben die nach dem Bilde Gottes erschaffenen Menschen ebenfalls die Berufung, durch die
Macht des Geistes an der Materie zu arbeiten. Unser Geist ist von gleicher Quintessenz wie der Geist Gottes.
Wir sind also oben, in der göttlichen Welt, vollkommen; unsere Arbeit besteht darin, diese Vollkommenheit
unten, in der Materie zu realisieren. Was ist die Evolution? Es ist der Prozess, durch den die Materie
»aufsteigt« je mehr der Geist »herabkommt«." Omraam Mikhaël Aïvanhov




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Beitrag  Der Kapitän am Do 14 Jan 2016 - 7:14


"Geld, Apparate und Waffen sind jene Dinge, die den Menschen die Überzeugung verleihen,
reich und mächtig zu sein und solange ihnen diese Mittel zur Verfügung stehen, sind sie es auch
tatsächlich. Aber sie werden plötzlich so schwach, kümmerlich und verletzlich, wenn sie sie verlieren!
Ja, weil ihnen alle diese Mittel nicht gehörten. Der Unterschied zwischen einem Spiritualisten und einem
gewöhnlichen Menschen ist der, dass dem Spiritualisten sein Reichtum und seine Waffen wirklich gehören.
Selbst wenn er all seine materiellen Besitztümer verliert, fühlt er sich immer noch lichtvoll, mächtig und in
der Fülle, weil der Reichtum, die Apparate und die Waffen in ihm sind. All jene, die nur äußere Besitztümer
haben, besitzen in Wirklichkeit nichts, weil uns das, was außen ist, nicht gehört. Sie sind wie ein General,
für den man bei der Parade wegen seiner Orden salutiert, den man aber, falls man ihm im Schwimmbad
begegnet, nicht wiedererkennt und ihn vielleicht sogar anrempelt, weil er so kümmerlich und mager
aussieht. Allein der Spiritualist bewahrt seine Macht und seinen Reichtum, er nimmt sie überallhin
mit, weil er an seinen inneren Möglichkeiten gearbeitet hat." (von Herrn Aivanhov)





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Aivanhov

Beitrag  Der Kapitän am Do 14 Jan 2016 - 8:24


Die tägliche Wiederholung

"Die Bedingung für echten Erfolg liegt nicht in der gewaltigen und spektakulären Anstrengung,
sondern in der täglichen Wiederholung kleiner Anstrengungen. Das Wasser, das Tropfen für Tropfen
auf einen Stein fällt, wird ihn schließlich aushöhlen. Obwohl der Wassertropfen so sanft ist und der Stein
so hart. Lasst keinen Tag vergehen, ohne euch anzustrengen, denn das Geheimnis des Erfolgs liegt in der
Kontinuität und in der Ausdauer. Wenn ihr aufhört, dann riskiert ihr sogar, das zu verlieren, was ihr schon
erreicht habt, denn die Materie besitzt eine immense Widerstandskraft und versucht immer wieder, zu
ihrer ursprünglichen Unbeweglichkeit zurückzukehren. Ihr müsst unaufhörlich daran arbeiten, sie zu
erheben und dann auf dem Niveau zu halten, auf das ihr selbst euch erheben wollt, um dort
zu verweilen." (von Herrn Aivanhov)





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Erkenntnis

Beitrag  Der Kapitän am Fr 15 Jan 2016 - 5:51


"Der Weise weiß, dass das Böse da ist, aber er kümmert sich nicht so sehr darum.
Er hält vielmehr seine Aufmerksamkeit auf das Gute gerichtet; durch diese Haltung
zieht er die Kräfte des Guten an, er vergrößert sie in sich selbst, bei den anderen
und in der Welt." (Aivanhov)


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Meinungen und Wahrheiten

Beitrag  Der Kapitän am Fr 15 Jan 2016 - 10:41


Meinungen und Wahrheiten

"Es kursieren in der Welt so viele verschiedene und gegensätzliche Meinungen!
Und dabei behauptet jeder von denen, die sie kundtun, er habe die Wahrheit. Wie kommt es,
dass sie sich nicht auf das, was sie die Wahrheit nennen, einigen können? Ganz einfach, weil ihre
Meinungen den Entwicklungsgrad ihres Herzens und ihres Verstandes spiegeln. Wenn jemand sagt:
»Für mich ist dies oder das die Wahrheit«, so ist es »seine« eigene Wahrheit und diese Wahrheit
sagt etwas aus über sein Herz und über seinen Verstand, die entweder deformiert und unzureich-
end oder im Gegenteil sehr weit entwickelt sind.

Wäre die Wahrheit unabhängig von der Aktivität des Herzens und des Verstandes,
müssten alle sich verstehen und die gleiche Wahrheit entdecken. Doch das ist nicht der Fall,
ganz im Gegenteil; um welches Thema es sich auch handelt, niemand ist sich einig. Außer eben
denjenigen, die die wahre Liebe und die wahre Weisheit besitzen: Sie haben die gleichen
Wahrheiten entdeckt und sprechen deshalb alle die gleiche, universelle Sprache."

farao


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Sonnenaufgang

Beitrag  Der Kapitän am Fr 15 Jan 2016 - 11:49




Sonnenaufgang

"Es kommt vor, dass sich jemand bei mir beklagt: »Sie raten uns, den Sonnenaufgang zu betrachten.
Sie sagen, durch die physische Sonne bringe die geistige Sonne die göttlichen Keime, die der Schöpfer
in uns hineingelegt hat, zum Wachsen. Aber seit zwanzig Jahren betrachte ich den Sonnenaufgang
und fühle keine großen Veränderungen.« Aber zwanzig Jahre ist sehr wenig! Manche Samen brauchen
Jahrhunderte, vielleicht sogar Jahrtausende, bevor sie Früchte tragen.

In der Astrologie gibt es Planeten wie Merkur, Venus und Mond, die eine kurze Umlaufzeit haben
und deren Einfluss kurz und oberflächlich ist. Während Jupiter, Saturn, Uranus und Pluto eine langsamere
Umlaufzeit haben, weswegen ihr Einfluss entscheidender und tiefgehender ist. Es gibt also gewisse
Dinge, die ihr schnell erlangen könnt; innerhalb einiger Jahre könnt ihr zum Beispiel einen Beruf, ein Haus,
eine Frau und Kinder bekommen. Aber die Weisheit, die Liebe, die Geduld und die Selbstbeherrschung
zu erlernen, dauert sehr lange, weil diese Eigenschaften, wie die langsamen Planeten, eine sehr weite
»Umlaufbahn« haben. Deshalb müsst ihr lange fortfahren, euch an den Sonnenstrahlen zu wärmen:
Alle göttlichen Samen werden schlussendlich wachsen. Zweifelt niemals an der Wirksamkeit der Sonne
für euer spirituelles Leben." (von Herrn Aivanhov)


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Sprühendes und Strahlendes

Beitrag  Der Kapitän am Fr 15 Jan 2016 - 11:56


Sprühendes und Strahlendes

"Lang und schwierig ist der Weg dessen, der sich dem spirituellen Leben verschreibt,
aber seine Arbeit kann in ein paar Worten zusammengefasst werden: Anstatt seiner instinktiven,
tierischen, niederen Natur, die ihn versklavt und ständig aus dem Paradies vertreibt, die Oberhand
zu lassen, arbeitet er daran, dem Geist das Wort zu geben, sich den Gesetzen des Geistes unter -
zuordnen, damit die Mächte der Ewigkeit kommen und in ihm herrschen. Der Spiritualist arbeitet
daran, in sein tägliches Leben feinstoffliche Elemente, Quintessenzen, die er im höchsten Teil seines
Wesens besitzt, hineinzubringen. Durch seine Gedanken, seine Gefühle, seinen Glauben, seine
Anstrengungen, unterhält er tief in seinem Inneren den göttlichen Funken; er fügt dem gewöhnlichen
Ablauf der Ereignisse etwas Sprühendes, Strahlendes hinzu; etwas, worin sich die Anwesenheit
der göttlichen Welt offenbart." (Omraam Mikhaël Aïvanhov)





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Spannungen

Beitrag  Der Kapitän am Do 13 Okt 2016 - 23:21

"Das spirituelle Leben ist ein intensives Leben und es kann nach euren Konzentrations- und Meditationsübungen ein Moment kommen, wo ihr den Eindruck habt, etwas in euch würde explodieren. Es ist wahr, dass das Nervensystem bei bestimmten Spannungen auch einmal nicht widerstehen kann; ihr solltet daher lernen, so zu arbeiten, dass ihr schrittweise, langsam fortschreitend die Intensität der Schwingungen erhöht.

Der menschliche Organismus und besonders das Gehirn ist in der Lage, die stärksten Spannungen zu ertragen, aber unter der Bedingung, dass diese Spannungen nicht plötzlich auftreten. Es ist wie bei einem Motor, den man langsam aufwärmen muss, um ihn nicht zu beschädigen. Wenn ihr spürt, dass euer Gehirn Mühe hat, eine zu starke psychische oder geistige Aktivität zu überstehen, dann hindert euch ja nichts daran, irgendeine körperliche Arbeit auszuführen oder auch einfach nur spazieren zu gehen, um diese Energie in die Arme und Beine zu schicken. Das Gleichgewicht wird zurückkommen, weil ihr vorübergehend die Energie an einen anderen Ort zu lenken wusstet." (Omraam Mikhaël Aïvanhov)



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Tagesgedanken

Beitrag  Der Kapitän am Do 22 Dez 2016 - 23:57

"Die Einweihungswissenschaft versteht das Gebet als eine Begegnung unserer Seele mit dem kosmischen Geist und unseres Geistes mit der Universalseele. Diese zwei Begegnungen sind es, welche unserem Gebet Kraft verleihen. Wer sich einbildet, Beten bedeute, den Herrgott zu bitten, ihm alles zu geben, was er für seinen materiellen und moralischen Komfort benötigt, der wird nicht erhört werden; vor allem aber wird er niemals die wahren Dimensionen seiner Wesenstiefe entdecken.

Der Sinn des Gebets ist, die Begegnung eines spirituellen Zentrums in uns mit einer dazu komplementären Wesenheit gleicher Natur im Universum zu provozieren. Die menschliche Seele (weiblich) sucht den göttlichen Geist (männlich) und der menschliche Geist (männlich) sucht die Universalseele (weiblich). Unsere Seele wird vom kosmischen Geist befruchtet und unser Geist befruchtet die Universalseele. Dank dieser Vereinigung werden wir zu Schöpfern in der geistigen Welt; das ist es, was Beten wirklich bedeutet." (by Aivanhov)

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Beitrag  Der Kapitän am So 26 Feb 2017 - 16:53


Tagesgedanken

"Welches auch eure Leiden und Schwierigkeiten seien, beklagt euch nie bei den anderen und setzt keine düstere Miene auf, im Gegenteil, versucht das Licht in euch zum Strahlen zu bringen. Ja, je schlechter es steht, desto mehr sollt ihr das Licht erstrahlen lassen. Wisst ihr, was dann nämlich passiert? Von allen Seiten werden Menschen kommen, die dieses Licht angezogen hat und sie werden euch sagen: »Wir möchten Ihnen etwas geben. Was benötigen Sie?« Ihr werdet sogar zu viel an guten Diensten haben, die man euch erweisen möchte… einfach aufgrund eures Lichts!

Die Leute glauben, ihr Unglück könne das Herz der anderen berühren, darum erzählen sie es und übertreiben es sogar, in der Hoffnung Hilfe und Beistand zu erhalten. Doch das ist nicht der Fall! Jene, welchen man solche Berichte aufzwingt, haben nur noch den Wunsch sich davonzumachen. Ja, unglücklicherweise ist es so: Unter derartigen Verhältnissen ist es selten, dass man sich Gehör verschaffen kann, weil die Menschen sich nur von Schönheit, Licht und Liebe angezogen fühlen. Also, je schlechter es steht, desto strahlender und fröhlicher solltet ihr werden." (by O.M. Aivanhov)





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Danke

Beitrag  Der Kapitän am So 12 März 2017 - 21:58


"Wenn ihr möchtet, dass eure Worte in die menschlichen Seelen eindringen,
um sie auf dem Weg des Guten mitzuziehen, dann solltet ihr wissen, dass sie dafür
mit der Lichtmaterie eurer Aura durchtränkt sein müssen. Solange ihr in eurer
Aura Schatten herumziehen lasst, werdet ihr nicht überzeugend sein."

sunny

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Tagesgedanken

Beitrag  Der Kapitän am Di 25 Apr 2017 - 3:50

"Verschenkt niemals euer Herz, es gehört euch, und niemand hat das Recht, an eurer Stelle darüber zu verfügen. Wenn ihr jemandem euer Herz schenkt, habt ihr es nicht mehr; der andere hat jetzt zwei, aber was wird er mit zwei Herzen tun? Er wird eures fallen lassen. Wir sagen in Bulgarien, dass man nicht zwei Wassermelonen unter einem Arm tragen kann. Irgendwann kann derjenige, dem ihr das Herz gegeben habt, es fallen lassen und ihr werdet jammern: »Man hat mir das Herz gebrochen!« Und wenn ihr euch im Himmel beschwert, wird er euch antworten »Das ist deine eigene Schuld, warum hast du es verschenkt? Du hättest es für dich bewahren müssen.« – »Ja, aber ich liebe ihn, ich liebe ihn!« – »Gut, du liebst ihn, aber du könntest ihm deine Zärtlichkeit geben, deine Liebe, deinen Gesang … und dein Herz für dich bewahren.«

Und glaubt nicht, diese Vorsichtsmaßnahmen seien nur für das Herz gültig. Die Natur hat uns auch einen Körper, eine Intelligenz und einen Willen gegeben. Wer weise ist, gibt Acht, diese für sich zu bewahren: Er verteilt nur die Früchte, das heißt die Gedanken, die Gefühle, die Aktivität und die Arbeit."

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Beitrag  Der Kapitän am Mo 22 Mai 2017 - 17:24


Tagesgedanken

"Beim Verlassen der Erde muss der Mensch nicht nur seine materiellen Besitztümer zurücklassen. Alles, was er im Bereich der Intelligenz und der Empfindung von anderen Personen, von Büchern und Kunstwerken bekommen hat, verschwindet ebenfalls, außer er hat es tiefgehend geprüft, erfahren und erlebt. Hat er das nicht, muss er im nächsten Leben alles wieder unter großen Schwierigkeiten lernen. Selbst die Tatsache, dass jemand über alle möglichen Dinge sprechen und schreiben kann, beweist noch nicht, dass er sie wirklich kennt, und er muss bei allem wieder von vorne anfangen.

Hier eines der frappierendsten Beispiele. Männer und Frauen heiraten und haben Kinder. Aber viele sind in dieser Situation so verloren, als würden sie dies das erste Mal erleben. Dabei haben sie es in früheren Inkarnationen schon so oft gekannt! Aber weil sie nie versucht haben, ihre Rolle und Verantwortung als Ehemann, Ehefrau oder Eltern richtig zu begreifen, ist es immer noch so, als würden sie es zum ersten Mal entdecken. Sie machen Fehler und leiden… Man muss also jede Rolle, jede Aktivität ernst nehmen, um in der nächsten Inkarnation nicht dermaßen hilflos dazustehen." (O.M. Aivanhov)





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Beitrag  Der Kapitän am So 4 Jun 2017 - 19:14


Tagesgedanken

"Setzt euch nicht vor lauter Ehrgeiz Kräfte raubenden Rivalitäten aus. Wählt eine Aktivität, bei der ihr genügend Platz habt oder vielleicht auch alleine seid, dann wird euch niemand am Wachsen hindern. Wenn ihr neben einem großen Baum Wurzeln schlagen wollt, so wird dieser protestieren, weil ihr mit ihm ins Gehege kommt. Und was passiert, wenn ihr euch in das Revier eines Raubtieres begebt? Seid lieber wie ein Vogel: Er hat einen ganz kleinen, leichten, schwachen Körper, einen kleinen Schnabel, aber er hat auch Flügel, um unbehindert in den Lüften zu fliegen. Der Vogel hat nicht den Ehrgeiz, das Raubtier zu besiegen, er verlangt vom Schöpfer nur Freude, Bewegungsfreiheit und Gesang.

Die wahren Söhne und Töchter Gottes sind wie die Vögel. Sie wollen sich keinen Weg durch den Dschungel erkämpfen, sondern sich täglich in die luftigen Höhen aufschwingen, um von dort Frieden, Licht und Freude mitzubringen, die sie dann mit ihren Brüdern und Schwestern teilen." (by O.M. Aivanhov)




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Beitrag  Der Kapitän am So 4 Jun 2017 - 19:14


Tagesgedanken

"Wer sich anstrengt, mittels seiner Seele und seinem Geist zu handeln, wandelt seine Schwierigkeiten und Leiden innerlich um. Selbst wenn er nichts gegen äußere Ereignisse machen kann, da wo andere den Mut verlieren und zusammenbrechen, findet er Kräfte und Nahrung, er erhält den Schwung, um voranzukommen.

Niemals darf man weder etwas hinnehmen noch kapitulieren, sondern man sollte versuchen entgegenzuwirken. Dazu ist das Gebet da. Wir müssen uns weiterbewegen. Erwartet nicht, dass der Herr in seiner Güte und seinem Mitgefühl herabsteige, um euch zu besuchen. Er wird nicht heruntersteigen. Ihr sagt: »Wir haben aber in den Briefen der Apostel gelesen, dass der Heilige Geist an Pfingsten in Form von Feuerzungen zu ihnen herabgestiegen ist.« Ja, um den Heiligen Geist zu empfangen, muss der Mensch sich aber erst innerlich zu den himmlischen Regionen hinaufschwingen, wo er sich mit der Gottheit vereint. Und selbst wenn man sagt, der Herr sei in ihn herabgestiegen, so ist es in Wahrheit er, der bis zum Herrn aufgestiegen ist, und der Geist hat ihn mit Seiner Gegenwart erfüllt. Je nachdem wie wir in der Lage sind, zum Geist aufzusteigen, wird er auch zu uns herabsteigen." (O.M. Aivanhov)




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Beitrag  Der Kapitän am So 4 Jun 2017 - 19:17


Tagesgedanken

"Kann oder muss man sogar jemanden weiterhin lieben, der plötzlich unehrliche und unwürdige Ansichten und Verhaltensweisen annimmt? Viele Männer und Frauen sahen sich schon vor diese Frage gestellt. Sicher hat die Liebe, die man einem Menschen entgegenbringt, immer vorteilhafte Wirkungen auf der subtilen Ebene für ihn und kann ihn schlussendlich beeinflussen. Aber andererseits ist es nicht besonders angebracht für das psychische Gleichgewicht, weiterhin jemandem in seinem Kopf und seinem Herzen zu tragen, der eine falsche Richtung genommen hat und der im Begriff ist, eine Gefahr für die Menschheit zu werden.

Die Liebe muss in der Freude und im Licht gelebt werden. Und wenn ihr spürt, dass irgendein Mann oder eine Frau eure Liebe wirklich nicht mehr verdient, dann besteht nicht darauf, es gibt auf dieser Erde doch so viele bekannte oder unbekannte Menschen, die sie verdienen! Das Wichtigste ist, dass ihr nie aufhört zu lieben, denn die Liebe erhält euch lebendig." (by O.M. Aivanhov)



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Beitrag  Der Kapitän am Mo 12 Jun 2017 - 17:12

Tagesgedanken

"Der Himmel verlangt nicht von den Menschen, dass sie perfekt seien, aber dass sie an ihrer Vervollkommnung arbeiten. Jeder muss sich eines Tages sagen: »Ab jetzt muss ich in meiner Seele Samenkörner aussäen, das heißt lichtvolle Gedanken und die Liebe für ein hohes Ideal… Ich werde nicht aufhören, über sie zu wachen, sie zu wärmen, sie zu begießen, sie zu ernähren mit dem Besten, das ich besitze. Ich habe begriffen, dass das Universum von Gesetzen regiert wird, und das erste dieser Gesetze ist, dass jeder Same schließlich Früchte trägt, also werde ich danach trachten, nur noch Samenkörner mit bester Qualität zu säen.« Das ist es, wahren Glauben zu haben: Überzeugt sein, dass jedes Samenkorn, das in den Boden eurer Seele gesät wurde, Früchte tragen wird.

Welcher Religion ihr auch angehört, dem Christentum, dem Islam, dem Judentum, dem Hinduismus oder Buddhismus… solange ihr dieses Gesetz nicht verstanden habt, solange ihr es nicht anwendet, habt ihr keinen Glauben, sondern eine Glaubensvorstellung, die euch nicht sehr weit bringt. Oder doch, sie kann euch sehr weit führen, in die Faulheit, in Misserfolg, Entmutigung, Auflehnung oder dergleichen mehr." (by O.M. Aivanhov)

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Beitrag  Der Kapitän am Do 13 Jul 2017 - 1:58


"Wenn wir kalt, übermütig, gewalttätig und dominant sind,
packen sich die Menschen um uns herum mit dicken Panzern ein.
Wir klopfen an, aber niemand antwortet. Wenn wir sie dagegen
mit den Strahlen der Liebe erwärmen, werfen sie ihre Panzer fort,
um sich uns zu öffnen. Die Blumen öffnen sich in der Wärme
und nicht in der Kälte." (O.M. Aivanhov)




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Beitrag  Der Kapitän am Fr 28 Jul 2017 - 17:59


Unsichtbare Wesen

"Man erzählt, dass der Prophet Mohammed eines Tages
mit einem seiner Schüler spazieren ging. Plötzlich stellte
sich ihnen ein Mann in den Weg und schrie den Schüler an:

"Ah, endlich hab ich dich, jetzt gibst du mir endlich das
Geld zurück, das du mir schuldest." Und er beleidigte und
beschimpfte ihn mit groben Worten. Der Schüler hörte
zuerst ruhig zu und versuchte, seinen Zorn unter Kontrolle
zu bringen, doch bald fing er an sich zu rechtfertigen,
weil er sich nicht mehr beherrschen konnte und schließlich
machten sich beide gegenseitig die heftigsten Vorwürfe.

Aber müde geworden, hörten sie nach einer Weile damit auf.
Als jedoch der Schüler seinen Meister in der Nähe suchte,
sah er ihn nicht mehr. Er entdeckte ihn weiter weg an der
Straßenecke und sah, dass er meditierte. "Oh, mein Meister"
sagte der Schüler, "warum hast du mich verlassen?"

Mohammed antwortete ihm: "Ich stelle mich nicht zwischen
eine Schlange und einen Tiger, denn das ist gefährlich. Als
dieser Mann dich angriff und du geschwiegen hast, waren
rund um dich unsichtbare Wesen, die an deiner Stelle
antworteten und dich beschützten. Doch als du anfingst,
auch so zu schreien und dich selbst verteidigen wolltest,
verließen dich diese Wesen und ich auch, denn da war
nichts mehr zu machen." (by O.M. Aivanhov)




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Beitrag  Der Kapitän am Di 15 Aug 2017 - 20:19

"Alle Bedingungen für unseren Erfolg und unser Glück sind da, aber oft
wollen wir dies nicht anerkennen. Warum? Weil die Ereignisse sich uns anders
darstellen, als wir erwartet oder uns vorgestellt hatten.

Aber wenn das, was wir erwarten, sich so verwirklichen würde wie wir es
wünschen, wären wir vielleicht größeren Komplikationen und Enttäuschungen
ausgesetzt. Habt ihr daran gedacht?

Die göttliche Weisheit erfüllt unsere Bitten. Aber sie tut es durch
Ereignisse, die wir nicht verstehen. Wir sind noch nicht genügend
hellsichtig, um die Zeichen zu interpretieren,

die uns den Grund für diese Ereignisse enthüllen würden, für Begegnungen,
die wir machen oder die Gegenwart bestimmter Personen in unserer Umgebung.

Eines Tages werden wir sie sicher verstehen. Unterdessen sollen wir dem
Himmel vertrauen, der alles für unsere Entwicklung vorgesehen hat."
(by Aivanhov)

afro
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Beitrag  Der Kapitän am Di 15 Aug 2017 - 20:29


Buddhistischer Kalender

"Die Weisheit wirkt anziehend, weil sie strahlt und von fern gesehen wird,
aber sie ist kalt und die Leute bleiben nicht gern bei einem kalten Licht.

Deshalb verweilen die Weisen oft in der Einsamkeit, während die weniger weisen,
dafür aber warmherzigen Menschen von Freunden umgeben sind.

Was sollen wir also tun?
Soll man sich entscheiden, die Weisheit zu vernachlässigen, um nicht allein zu bleiben?
Nein, natürlich nicht, denn derjenige, der sich nur von der Liebe leiten lässt, läuft Gefahr,
ständig belagert zu werden und wird am Ende aufgefressen.

Die Liebe knüpft und die Weisheit löst Bindungen.
Man muss wissen, wann es vorzuziehen ist, die Liebe zu offenbaren und wann die Weisheit.
(by O.M. Aivanhov)



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Beitrag  Der Kapitän am Di 15 Aug 2017 - 20:30


"Beobachtet die Reaktionen der Autofahrer bei einem Verkehrsstau:
Der eine regt sich auf, hupt und verflucht die anderen Autofahrer, ein anderer
blättert seine Zeitung durch oder hört Radio; ein anderer plaudert mit seinem Mitfahrer.
Noch ein anderer schließlich - aber das kommt natürlich viel seltener vor - nutzt
diesen Stau, um sich zu beruhigen, in sich zu gehen und allen Wesen
auf der Erde seine Liebe zu schicken." (by O.M. Aivanhov)




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Beitrag  Der Kapitän am Di 15 Aug 2017 - 20:31

Prüfungen

"Anstatt euch bei der kleinsten Schwierigkeit
niedergeschlagen, ärgerlich zu fühlen, sagt euch:
'Das ist wieder eine Gelegenheit, um mich zu üben.
Wir wollen sehen, wie gut ich das schaffe!"

Untersucht genau die Beschaffenheit der Prüfung,
die ihr zu bestehen habt, und stellt euch selbst die
Herausforderungen. Zum Beispiel: "Ich werde nicht
aufhören, bevor ich es geschafft habe. Ich werde
diese Last geduldig tragen. Ich werde diese
Hürde übersteigen."

Ja, solchen Herausforderungen könnt ihr euch
von Zeit zu Zeit stellen, so wie es die Sportler tun.
Und ihr werdet sehen, dass euch die Prüfungen
des Lebens leichter erscheinen werden."
(by O.M. Aivanhov)




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Beitrag  Der Kapitän am Di 15 Aug 2017 - 20:31


"Worin liegt der Ursprung des Pessimismus bei den Menschen?
Manche geben vor, es sei ihr klarer Verstand. Ganz und gar nicht.
Es ist ihr Ehrgeiz, ihre maßlosen Begierden, die sie nicht
befriedigen konnten. Daher folgte Enttäuschung auf Enttäuschung
und sie blickten schließlich desillusioniert auf die Welt."
(by O.M. Aivanhov)



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Beitrag  Der Kapitän am Di 15 Aug 2017 - 20:32

Tagesgedanken von Herrn Aivanhov

"Wenn man eine Familie gründen möchte, ist man gezwungen, Anstrengungen zu machen, um aus sich herauszukommen, um sich dem anderen, dem Mann oder der Frau, und später den Kindern, zu öffnen. Allein, der Fehler, den die Menschen machen, ist, nicht verstanden zu haben, dass sie den Kreis ihrer Familie noch mehr erweitern müssen, dass sie ihre Liebe auf weitere Geschöpfe, auf das ganze Universum ausdehnen müssen. Deswegen sind sie selbst mit ihrer Familie und ihren Freunden noch nicht glücklich.

Das Glück bedeutet, nicht bei einem, zwei, zehn oder hundert Wesen stehen zu bleiben, sondern bis ins Unendliche zu lieben. Liebt also weiterhin diejenigen, die ihr bereits liebt, aber erweitert den Kreis eurer Liebe noch, um mit allen höheren Geschöpfen in Austausch zu treten: mit den Engeln, den Erzengeln, den himmlischen Hierarchien, dem Herrn. Dann werden eure Familie, eure Freunde sich als bereichert, gestärkt, verschönert und gereinigt erleben; wegen all der wunderbaren Zustände, die ihr in eurem Herzen und in eurer Seele nährt."

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Beitrag  Der Kapitän am Di 15 Aug 2017 - 20:35

"Wenn ihr ernsthaft wollt, dass von eurem Aufenthalt auf der Erde etwas Gutes zurückbleibt, dann gewöhnt euch an, zu geben.
Betrachtet eine Quelle: Die Tiere kommen zu ihr, um zu trinken, Bäume und Pflanzen wachsen in ihrer Nähe, und die Menschen bauen ihre Wohnstätten: Warum ? Weil sie allen unablässig ihr reines Wasser schenkt. Die Quelle lehrt uns, dass es eine einzige wahre Methode gibt, um das Leben zu erschaffen und zu unterhalten, und das ist Geben. Alles Beste zu geben, was wir in unserem Herzen und in unserer Seele tragen. Fürchtet dabei nicht die Undankbarkeit der Leute. Es ist ihr eigenes Pech, wenn sie undankbar sind, weil sie dann arm bleiben; und für euch ist es ein Glück, wenn ihr eine Quelle seid, weil ihr dann reich werdet." (by O.M. Aivanhov)

Kommentar:
Erst muß man christliche reich sein bevor man Schätze im Himmel sammeln kann.

alien
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Beitrag  Der Kapitän am Mi 16 Aug 2017 - 3:36

"Man muss die Leute in Ruhe lassen und an sich selbst arbeiten,
bis man zu einer Sonne wird. In dem Moment zeigt euch vor den anderen,
und ihr werdet ihnen eine Lektion erteilen, die beste, gewaltigste Lektion.
Jetzt hingegen erteilt ihr ihnen keine Lektion, weil sie euch ansehen und
merken, dass ihr nicht viel besser seid als sie, und sie werden
zu euch sagen:

"Gib uns Beweise von deiner Klarheit, deinem Licht und deiner Freiheit!
Sieh, du bist finster, verbittert, schwach, kränklich. Setz dich auf deinen
Hosenboden und kümmere dich darum, dich selbst zu bessern, anstatt mir
Ratschläge zu erteilen." Wenn ihr etwas verwirklicht habt, könnt ihr den
Mund aufmachen und die anderen unterrichten, wenn nicht, macht ihr
euch lächerlich." (by Aivanhov)

Kommentar:
Ratschläge müssen immer einen Überschuss an Werten bezeugen.

pig
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Beitrag  Der Kapitän am Mi 16 Aug 2017 - 3:41

"Wenn ihr Frauen und Männern in
eurem Leben begegnet, beobachtet, ob
ihre Schönheit nur äußerlich ist, ob
sich da nicht schon eine gewisse Häss-
lichtkeit manifestiert oder ob im Ge-
genteil eine äußere Hässlichkeit nicht
eine strahlende Seele verbirgt. Wie oft
habe ich schon diese Erfahrung ge-
macht! Oft betrachtete ich beim Spa-
zierengehen die Menge, und es kam
vor, dass ich von der Schönheit einer
Frau oder eines Mannes angezogen
wurde, aber fünf Minuten später
mochte ich ihnen nicht einmal mehr ei-
nen Blick zuwerfen, denn ich entdeck-
te eine ganze Hölle in ihnen. Ja, und
doch war ich in der ersten Minute
gefesselt. Denn man sieht zunächst nur
die äußere Seite und die beeindruckt.
Aber sobald man tiefer geht, ist man
entsetzt. Bei anderen hingegen, die
zunächst mittelmäßig erschienen,
entdeckt ihr nach und nach eine ver-
borgene Schönheit."

Kommentar von Laris:
Gerade in Paris wird die Erscheinung um der Akquiese willen gepflegt. Man kann durch Spaziergänge in der Öffentlichkeit auch viel Bombast aus internen Kontexten systematisch abarbeiten und man kann aus der Erscheinung bei Spaziergängen in der Öffentlichkeit auch wertvolle Lehren ziehen unter die man äußerst viel subsumieren kann. Frankreich pflegt Paris für Aquiese und Subsumtion.

scratch
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Beitrag  Der Kapitän am Mi 16 Aug 2017 - 3:50

"Wie sind die Revolutionen vor sich gegangen? Ist es notwendig, dass alle Politiker, Juristen, Philosophen, Gelehrte oder Generäle sind? Nein, aber sie alle bildeten zusammen eine Gemeinschaft, Gelehrte und Unwissende, Fähige und Unfähige, Schwache und Starke, und gemeinsam trugen sie den Sieg davon! In den Büchern und Zeitungen, im Radio und im Fernsehen sieht man diese Art von Ereignissen jeden Tag, aber man hat sie nicht zu interpretieren gewusst. Ihr sagt: »Aber was gibt es daran zu verstehen?« Vieles! Vor allem die Tatsache, dass die Anzahl der vereinigten Menschen ausschlaggebend ist, um Resultate zu erhalten. Ob in dieser Menge einige Säufer und Kranke sind, ist zweitrangig. Das Wichtige ist, dass selbst die Säufer und die Kranken sich mit den anderen zusammenschließen, um die Veränderung zu fordern.

Und um die Realisierung des Reichs Gottes zu fordern, was zählt da? Natürlich muss sich jeder Mühe geben, um innerlich zu wachsen und immer mehr auf dem Weg des Guten fortzuschreiten. Aber wesentlich ist, zusammen zu sein, damit unser Begehren nach dem Reich Gottes endlich gehört wird."

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Notizen ...

Beitrag  Der Kapitän am Mi 15 Nov 2017 - 7:29


Der Lebensbaum steht für Reinheit, hat keine Gedanken, weder Kräfte noch Gedanken, der Lebensbaum beschäftigt sich mit dem Sujet Psychokram, der nicht psychisch ist, sondern Materie. Der Lebensbaum ist quasi "Null", deswegen hat O.M. Aivanhov den Lebensbaum genommen, er meinte damit aber den gemeinsamen Standpunkt, das gemeinsame Bewusstsein. Er hatte vielleicht eine Gruppe von 20 Teilnehmern und sie erinnern sich dann nicht an den Lebensbaum, sondern an die gemeinsame Gruppe - für Introvertierte ist das selbstverständlich. Das ist Bildung, sich damit auseinanderzusetzen, dafür ist die Schule da. Danke, Herr Melchizedek.



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Beitrag  Der Kapitän am Mi 15 Nov 2017 - 8:23

Die ganze Erde ist ein einziger Friedhof

"In einigen Regionen der Erde sind Friedhöfe mit Obstbäumen bepflanzt, und es ist für die Besucher nicht verboten, die Früchte zu pflücken und zu essen. Ihr denkt vielleicht: »Die Früchte essen, die inmitten der Leichen wachsen, wie schrecklich!« Aber wo glaubt ihr, kommen die Früchte her, die ihr esst? Wie viele Generationen von Menschen folgten sich im Laufe von Jahrtausenden auf der Erde? Und wo, glaubt ihr, sind ihre Körper geblieben? Die ganze Erde ist ein einziger Friedhof. Überall, wo wir gehen, gehen wir auf Leichen, und die meisten Pflanzen, die wir essen, wachsen auf Leichen. Aber die Pflanzen sind große Alchimisten, sie verwandeln alles. Ob man ihnen nun Kunstdünger, Abfälle oder Kadaver gibt, sie machen daraus Blüten und Früchte.

Wenn ihr also Obstbäume voller reifer Früchte seht, dann denkt an die Arbeit der Umwandlung, zu der sie fähig sind. Geht zu ihnen und bittet sie darum, euch dabei zu helfen, dass auch ihr diese Arbeit in eurem Inneren vollbringen könnt, um schöne duftende und saftige Früchte hervorzubringen, das heißt: lichtvolle Gedanken und warmherzige Gefühle." (by O.M. Aivanhov)

Shocked
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Beitrag  Der Kapitän am Sa 18 Nov 2017 - 22:58


Tagesgedanken

"Bevor ihr euch an ein wichtiges Vorhaben heranwagt, solltet ihr euch zunächst sammeln und mit den Freunden der unsichtbaren Welt verbinden, damit ihr die besten Bedingungen fürs Handeln schafft. Wer verstört und durcheinander ist, kann nur Irrtümer begehen, alles verwirren oder zerstören. Und dies kommt häufig vor: man handelt überstürzt und unüberlegt, und die Ergebnisse sind nicht gerade glänzend. Um richtig zu handeln, müsst ihr zuerst Licht suchen. Dies gilt übrigens auch schon für die physische Ebene: ihr werdet nachts von einem Geräusch geweckt, etwas ist heruntergefallen und zerbrochen oder jemand ist hereingekommen ... stürzt ihr dann im Dunklen einfach drauflos? Nein, ihr wisst, dass dies zu gefährlich ist. Ihr macht zunächst Licht an, damit ihr etwas seht, und erst dann handelt ihr. In jeder Lebenssituation ist es notwendig, zunächst Licht zu machen, d.h. euch zu konzentrieren, euch zu sammeln, damit ihr wisst, wie zu handeln ist. Ohne dieses Licht irrt ihr nach links und rechts, klopft an mehrere Türen und versucht alle möglichen Mittel einzusetzen, die sich doch als unwirksam erweisen.

Bevor ihr also Wichtiges unternehmt, solltet ihr eure Gedanken einige Minuten lang auf die Welt des Lichtes konzentrieren und fragen, was zu tun ist. Die Antwort präsentiert sich in Form einer Idee, eines eindeutigen Gefühls oder auch als symbolisches Bild. Ist die Antwort klar, dann könnt ihr beginnen. Wenn ihr aber Zögern, Furcht, Unruhe oder Widerspruch spürt, so bedeutet dies, dass Hindernisse oder Feinde euch den Weg versperren. Verschiebt dann euer Vorhaben auf den nächsten Tag, stellt die Frage noch einmal und wartet mit dem Handeln, bis der Weg klar und frei von Hindernissen ist." (von Herrn Aivanhov)




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Re: Aivanhov - Tagesgedanken

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