Aivanhov - Tagesgedanken

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Beitrag  Der Kapitän am Do 23 Nov 2017 - 10:49


Tagesgedanken

"Die Menschen neigen nicht in naturgegebener Weise dazu, sich in die Situation der anderen hineinzuversetzen, und das ist der Grund für sehr viele Fehleinschätzungen, Grausamkeiten und Ungerechtigkeiten. Im Augenblick, wo ihr euch über jemanden äußert, was wisst ihr schon über die Situation, in der er sich befindet? Bemüht euch daher wenigstens für ein paar Minuten, euch an seine Stelle zu versetzen, bevor ihr ihn kritisiert oder beschuldigt, dann werdet ihr vielleicht feststellen, dass ihr euch in seiner Situation zehnmal schlimmer verhalten würdet. Es lohnt sich zu versuchen, sich in die Lage von Menschen zu versetzen, die euch unangenehm sind und die ihr jederzeit bereitwillig verurteilt. Macht jeden Tag nur ein paar Minuten diese Übung, und ihr werdet Tugenden wie Geduld, Nachsicht, Sanftmut und Großzügigkeit erwerben, von denen ihr und auch die anderen profitieren." (von Herrn Aivanhov)





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Beitrag  Der Kapitän am So 26 Nov 2017 - 10:58


Warum sich also Sorgen machen?

"Jeder von euch kann irgendwann einmal zum Opfer von Ungerechtigkeiten werden. Wenn dies geschieht, so sagt euch zuerst: »Das geht vorüber. Das wird nicht andauern.« Ertragt diese Situation mit Geduld, Demut und Liebe, dann werdet ihr eines Tages siegreich aus ihr hervorgehen. Sogar die besten Menschen können Opfer von Ungerechtigkeiten werden, aber wenn sie trotz aller vor ihnen liegender Hindernisse auf dem Weg des Lichtes weitergehen, haben Himmel und Erde sich geschworen, ihnen das zu geben, was sie verdient haben; das ist ein absolutes Gesetz. Warum sich also Sorgen machen?

Ihr sollt euch nicht fragen, ob die Wesenheiten, die euer Schicksal lenken, intelligent und gut sind oder ob sie eingeschlafen sind und euch vergessen haben. Ihr solltet euch nur fragen, ob ihr eure Arbeit gut macht. Denn diese Wesenheiten kennen ihre Arbeit perfekt und wenn der Moment kommt, werden sie euch nicht nur wieder aufrichten, sondern euch hundertfach belohnen. " (O.M. Aïvanhov)




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Beitrag  Der Kapitän am Sa 9 Dez 2017 - 17:58


Tagesgedanken

"Jemand vertraut euch seinen Kummer an.
Oft geschieht das weniger, weil er eure Hilfe für eine Lösung erwartet,
sondern weil er möchte, dass ihr seinen Zustand mit ihm teilt. Lasst ihr euch jedoch
von seinem Leid ergreifen, helft ihr ihm nicht, ihr seid wie gelähmt und riskiert, zusammen
mit ihm zu versinken. Wenn ihr jemandem nützlich sein wollt, dann lasst es nicht zu, dass
sein Kummer in euch eindringt. Bleibt klar, friedvoll, fest, es ist die einzige Art und Weise,
mit der ihr ihn dort herausholen könnt. Ihr könnt ihm nur helfen, wenn ihr einen
gewissen Widerstand entgegensetzt." (by O.M. Aivanhov)

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Beitrag  Der Kapitän am So 17 Dez 2017 - 21:49


Tagesgedanken

"Warum ist es wichtig, dass man gut überlegt, bevor man handelt? Weil handeln bedeutet, Kräfte auszulösen, und wenn die Kräfte einmal ausgelöst sind, halten sie unterwegs nicht an, sondern sie gehen bis zum Ende. Ihr seid in den Bergen und dort ist über euch ein Fels, der bereit ist, den Abhang hinunter zu stürzen: Es hängt nun von euch ab, ihn in Ruhe zu lassen oder seinen Fall zu beschleunigen. Wenn ihr ihn anstoßt, ist es nachher unmöglich, ihn aufzuhalten, er wird viele andere und euch selbst zermalmen. Und wenn ihr die Türen einer Schleuse öffnet, versucht anschließend das Wasser aufzuhalten!

Ihr seid immer frei, zu handeln oder nicht zu handeln, aber von dem Moment an, wo ihr euch entschließt zu handeln, entwischen euch die ausgelösten Kräfte. Wenn Anführer eine Revolte auslösen, verlieren sie sehr schnell die Kontrolle darüber. Daher sagt man: »Wer Wind sät, wird Sturm ernten«, und dieser Sturm kann auch jenen davontragen, der ihn ausgelöst hat. Bevor man ein Wort sagt, jemandem einen Blick zuwirft, einen Brief schreibt, einen Kriegsbefehl gibt, hat man alle Macht, aber danach ist Schluss, man ist nur mehr der Zuschauer, und oft sogar das Opfer von Mächten, die man in Bewegung gesetzt hat." (Aivanhov)




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Beitrag  Der Kapitän am Fr 2 Feb 2018 - 22:24


Die tägliche Wiederholung

"Die Bedingung für echten Erfolg liegt nicht in der gewaltigen und spektakulären Anstrengung,
sondern in der täglichen Wiederholung kleiner Anstrengungen. Das Wasser, das Tropfen für Tropfen
auf einen Stein fällt, wird ihn schließlich aushöhlen. Obwohl der Wassertropfen so sanft ist und der Stein
so hart. Lasst keinen Tag vergehen, ohne euch anzustrengen, denn das Geheimnis des Erfolgs liegt in der
Kontinuität und in der Ausdauer. Wenn ihr aufhört, dann riskiert ihr sogar, das zu verlieren, was ihr schon
erreicht habt, denn die Materie besitzt eine immense Widerstandskraft und versucht immer wieder, zu
ihrer ursprünglichen Unbeweglichkeit zurückzukehren. Ihr müsst unaufhörlich daran arbeiten, sie zu
erheben und dann auf dem Niveau zu halten, auf das ihr selbst euch erheben wollt, um dort
zu verweilen." (von Herrn Aivanhov)






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Der zweite Vers

Beitrag  Der Kapitän am Fr 2 Feb 2018 - 22:59


Der zweite Vers

"Wie soll man den Inhalt des zweiten Verses der Schöpfungsgeschichte verstehen, wo es heißt:
»Und der Geist Gottes schwebte über den Wassern...« (Gen 1,2)? Diese Bewegung des Geistes Gottes
über den Wassern kündigt den eigentlichen Vorgang der Schöpfung an. Gott wollte nicht reiner Geist bleiben,
Er trat in die vom Wasser symbolisierte Materie ein, um sie zu beleben und um all ihren Reichtum in Erscheinung
zu bringen. Deshalb haben die nach dem Bilde Gottes erschaffenen Menschen ebenfalls die Berufung, durch die
Macht des Geistes an der Materie zu arbeiten. Unser Geist ist von gleicher Quintessenz wie der Geist Gottes.
Wir sind also oben, in der göttlichen Welt, vollkommen; unsere Arbeit besteht darin, diese Vollkommenheit
unten, in der Materie zu realisieren. Was ist die Evolution? Es ist der Prozess, durch den die Materie
»aufsteigt« je mehr der Geist »herabkommt«." Omraam Mikhaël Aïvanhov

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Beitrag  Der Kapitän am Mi 14 März 2018 - 22:37


Innere Möglichkeiten

"Geld, Apparate und Waffen sind jene Dinge, die den Menschen
die Überzeugung verleihen, reich und mächtig zu sein und solange
ihnen diese Mittel zur Verfügung stehen, sind sie es auch
tatsächlich. Aber sie werden plötzlich so schwach, kümmerlich
und verletzlich, wenn sie sie verlieren! Ja, weil ihnen alle
diese Mittel nicht gehörten.

Der Unterschied zwischen einem Spiritualisten und einem
gewöhnlichen Menschen ist der, dass dem Spiritualisten sein
Reichtum und seine Waffen wirklich gehören. Selbst wenn er all
seine materiellen Besitztümer verliert, fühlt er sich immer noch
lichtvoll, mächtig und in der Fülle, weil der Reichtum, die
Apparate und die Waffen in ihm sind. All jene, die nur äußere
Besitztümer haben, besitzen in Wirklichkeit nichts, weil uns
das, was außen ist, nicht gehört. Sie sind wie ein General, für
den man bei der Parade wegen seiner Orden salutiert, den man
aber, falls man ihm im Schwimmbad begegnet, nicht wiedererkennt
und ihn vielleicht sogar anrempelt, weil er so kümmerlich und
mager aussieht. Allein der Spiritualist bewahrt seine Macht und
seinen Reichtum, er nimmt sie überallhin mit, weil er an seinen
inneren Möglichkeiten gearbeitet hat." (by O.M. Aïvanhov)

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Beitrag  Der Kapitän am Mi 14 März 2018 - 22:40


Sprühendes und Strahlendes

"Lang und schwierig ist der Weg dessen, der sich dem
spirituellen Leben verschreibt, aber seine Arbeit kann in ein paar
Worten zusammengefasst werden: Anstatt seiner instinktiven, tierischen,
niederen Natur, die ihn versklavt und ständig aus dem Paradies
vertreibt, die Oberhand zu lassen, arbeitet er daran, dem Geist
das Wort zu geben, sich den Gesetzen des Geistes unterzuordnen,
damit die Mächte der Ewigkeit kommen und in ihm herrschen.
Der Spiritualist arbeitet daran, in sein tägliches Leben
feinstoffliche Elemente, Quintessenzen, die er im höchsten Teil
seines Wesens besitzt, hineinzubringen. Durch seine Gedanken,
seine Gefühle, seinen Glauben, seine Anstrengungen, unterhält er
tief in seinem Inneren den göttlichen Funken; er fügt dem
gewöhnlichen Ablauf der Ereignisse etwas Sprühendes, Strahlendes
hinzu; etwas, worin sich die Anwesenheit der göttlichen Welt
offenbart." (Omraam Mikhaël Aïvanhov)





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Beitrag  Der Kapitän am Mi 14 März 2018 - 22:44


Die Schnelligkeit des Lichts

"Nichts kommt an die Schnelligkeit des Lichts heran. Deshalb kann man sagen, dass das Licht das Vollkommenste unter den Geschöpfen Gottes ist. Ja, die Schnelligkeit ist ein Kriterium der Vollkommenheit. Wenn euer Denken verlangsamt abläuft, könnt ihr nicht auf es zählen, es ist dann nicht in der Lage, euch schnell eine klare Sicht der Situation und eine Idee für die nötige Abhilfe zu verschaffen und ihr könntet einen Unfall verursachen oder irgendwo in eine Falle geraten. Auch wenn ihr zulasst, dass euer psychisches Leben verlangsamt abläuft, wird alles viel schwieriger; ihr spürt, dass ihr stagniert und ihr verliert den Geschmack an den Dingen.

Das Licht ist ein Maßstab, ein Kriterium. Da es rein, selbstlos und frei von jeder Last ist, kommt es immer als Erstes an und dringt überall ein. Wenn ihr das menschliche Herz, das Universum, alle Reichtümer der Universalseele erforschen wollt, so versucht, innerlich die Schnelligkeit und Intensität des Lichts zu erlangen." (by O.M. Aïvanhov)

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Beitrag  Der Kapitän am Mi 14 März 2018 - 22:46


Umwälzungen

"Es ist bekannt, dass jede neue Idee Umwälzungen mit sich bringt. Ihr entdeckt eine neue Idee, die euch ernst zu nehmend erscheint und ihr beschließt, sie anzunehmen. Aber diese Idee stört eure alten Gewohnheiten, sie bringt also Komplikationen mit sich, nicht nur in eurem Verstand und in eurem Herzen, sondern auch in eurem physischen Körper. So kommt es, dass viele Leute über die Revolution, die eine neue Idee bei ihnen bewirkt hat, erstaunt sind und sie wieder verlassen, obwohl sie sehr gut war. Sie
sagen: »Vorher war es viel besser, wir hatten unsere Ruhe; jetzt hingegen ist so ein Aufruhr!«

Diejenigen, die aus Angst vor den dadurch ausgelösten inneren Unruhen die neuen Ideen nicht annehmen, werden nie vorwärtskommen. Und, was sie vor allem nicht wissen, ist, dass ihnen später weitaus größere Schwierigkeiten begegnen werden. Der Himmel beschließt in regelmäßigen Abständen, neue Strömungen, neue Einflüsse auf die Erde zu schicken, um die Menschheit zu verwandeln; wer sich dem widersetzt, befindet sich anschließend in ungünstigeren Situationen. Denkt also nach und sagt euch: »Der Himmel schickt uns bessere Entwicklungsbedingungen. Selbst wenn wir ein bisschen durchgerüttelt und in unseren Gewohnheiten gestört werden, lohnt es sich daher, sie zu akzeptieren.« Und ihr macht euch an die Arbeit." (by O.M. Aïvanhov)

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Beitrag  Der Kapitän am Mi 14 März 2018 - 22:49


Dem Übel entgehen

"Angenommen, ihr hättet euch auf einem Waldspaziergang verirrt. Ihr habt die Straße verlassen und seid einem Weg gefolgt, der euch in eine sumpfige Gegend geführt hat, in der es von Fliegen, Wespen, Mücken und Schlangen wimmelt. Ihr werdet bedroht, angefallen und gestochen... Was hättet ihr gleich am Anfang beim Verlassen der Straße tun sollen? Die Flucht ergreifen, umkehren, den Weg zurücklaufen, um wieder auf die Straße zu kommen. Denn wie könntet ihr euch sonst von all diesem Getier befreien? Die einzige Lösung ist, ihren Bereich zu verlassen. Das Gleiche gilt, wenn ihr euch unvorsichtigerweise in die niederen Astralregionen verirrt habt, die von bösartigen Wesenheiten bevölkert sind, welche euch sogleich stechen und beißen: Verlasst eilends diesen Ort.

Im psychischen Bereich der Gedanken, Emotionen und Gefühle bleibt man lieber nicht lange den negativen Strömungen unterworfen, denn dort droht Gefahr, und es ist besser, die Konfrontation zu vermeiden. Wenn ihr lange in der Dunkelheit bleibt, könnt ihr sie nicht besiegen; sie dagegen wird euch überwältigen. Lebt ihr lange in Hass, zerstört euch am Ende der Hass. Wenn ihr in Angst, Sinnlichkeit, Leidenschaften und Bosheit verharrt, gewinnen sie die Oberhand und nicht ihr. Am besten verlasst ihr sie sofort. Materieller und psychischer Bereich werden nicht von den gleichen Gesetzen regiert. Im materiellen Bereich sollte man Willen, Zähigkeit und Hartnäckigkeit unter Beweis stellen. Dort darf man die Partie nicht aufgeben und soll voller Eifer kämpfen, um stärker zu werden. Im psychischen Bereich sollte man sich jedoch nicht mit den feindlichen Kräften anlegen. Ihr fragt: 'Aber wie kann man ihnen entkommen?' Da gibt es so viele Möglichkeiten! Und das Gebet ist eine der wirksamsten." (by O.M. Aivanhov)

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Beitrag  Der Kapitän am Mi 14 März 2018 - 22:56


Prüfungen

"Für diejenigen, die es geschafft haben, wie der universelle Geist zu denken, gibt es weder Unreinheit noch Hässlichkeit noch das Böse. Sicher, wenn man die Welt von einer niederen Ebene aus betrachtet, so ist alles weder vollkommen schön noch gut. Aber wenn man von sehr hoch oben aus schaut, um die Unermesslichkeit zu sehen, so ändert sich alles und selbst wenn es sich um Unglück, um Krieg handelt, wird man alles anders betrachten.

Wenn ihr kocht und die Nahrungsmittel zerkleinert und mischt, so würden diese, wenn sie ein Bewusstsein hätten, sagen, dass ihr grausam, ungerecht, ohne Mitleid seid, sie so zu martern. Doch ihr, die ihr die Dinge anders betrachtet, ihr fühlt euch nicht schuldig und sagt einfach: 'Ich mache ein Brot, das sich alle schmecken lassen werden.' Wenn ihr die Meinung der Trauben hören wollt, die man in der Presse zerdrückt! Und trotzdem, das alles wird nur gemacht, um den Wein zu erzeugen!

Wenn ihr durch große Prüfungen durchgeht, wenn alles zerbricht, wenn alles in euch ins Wanken gebracht wird, dann hat sich der Himmel dazu entschlossen, euch zu essen, d.h., euch anzunehmen, euch oben unter den Auserwählten zu empfangen: Er wäscht euch, er nimmt euch alle unverdaulichen Elemente weg und behält nur, was gut für sein Festessen ist. Selbst die Apostel wurden zermalmt und in Stücke geteilt, bevor sie angenommen und vom Herrn gegessen, d.h. an Seinem Tische zu Seiner Freude empfangen wurden. Das ist die Bedeutung der großen Prüfungen. Und wenn diese Prüfungen noch nicht eingetroffen sind, dann deshalb, weil der Himmel euch noch nicht reif und würdig genug findet, um gegessen zu werden." (von Herrn Aivanhov)

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Beitrag  Der Kapitän am Do 15 März 2018 - 22:40

Weisheit oder Liebe

"Die Weisheit wirkt anziehend, weil sie strahlt und von fern gesehen wird,
aber sie ist kalt und die Leute bleiben nicht gern bei einem kalten Licht.

Deshalb verweilen die Weisen oft in der Einsamkeit, während die weniger
weisen, dafür aber warmherzigen Menschen von Freunden umgeben sind.

Was sollen wir also tun?
Soll man sich entscheiden, die Weisheit zu vernachlässigen, um nicht allein zu bleiben?
Nein, natürlich nicht, denn derjenige, der sich nur von der Liebe leiten lässt, läuft Gefahr,
ständig belagert zu werden und wird am Ende aufgefressen.

Die Liebe knüpft und die Weisheit löst Bindungen.
Man muss wissen, wann es vorzuziehen ist, die Liebe
zu offenbaren und wann die Weisheit. (by O.M. Aivanhov)

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Beitrag  Der Kapitän am Sa 17 März 2018 - 6:42



Innerer und äußerer Reichtum
"Geld, Apparate und Waffen sind jene Dinge, die den Menschen die Überzeugung verleihen,
reich und mächtig zu sein und solange ihnen diese Mittel zur Verfügung stehen, sind sie es auch
tatsächlich. Aber sie werden plötzlich so schwach, kümmerlich und verletzlich, wenn sie sie verlieren!
Ja, weil ihnen alle diese Mittel nicht gehörten. Der Unterschied zwischen einem Spiritualisten und einem
gewöhnlichen Menschen ist der, dass dem Spiritualisten sein Reichtum und seine Waffen wirklich gehören.
Selbst wenn er all seine materiellen Besitztümer verliert, fühlt er sich immer noch lichtvoll, mächtig und in
der Fülle, weil der Reichtum, die Apparate und die Waffen in ihm sind. All jene, die nur äußere Besitztümer
haben, besitzen in Wirklichkeit nichts, weil uns das, was außen ist, nicht gehört. Sie sind wie ein General,
für den man bei der Parade wegen seiner Orden salutiert, den man aber, falls man ihm im Schwimmbad
begegnet, nicht wiedererkennt und ihn vielleicht sogar anrempelt, weil er so kümmerlich und mager
aussieht. Allein der Spiritualist bewahrt seine Macht und seinen Reichtum, er nimmt sie überallhin
mit, weil er an seinen inneren Möglichkeiten gearbeitet hat." (by O.M. Aivanhov)




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Beitrag  Der Kapitän am Sa 17 März 2018 - 6:43




Sonnenaufgang

"Es kommt vor, dass sich jemand bei mir beklagt: »Sie raten uns, den Sonnenaufgang zu betrachten.
Sie sagen, durch die physische Sonne bringe die geistige Sonne die göttlichen Keime, die der Schöpfer
in uns hineingelegt hat, zum Wachsen. Aber seit zwanzig Jahren betrachte ich den Sonnenaufgang
und fühle keine großen Veränderungen.« Aber zwanzig Jahre ist sehr wenig! Manche Samen brauchen
Jahrhunderte, vielleicht sogar Jahrtausende, bevor sie Früchte tragen.

In der Astrologie gibt es Planeten wie Merkur, Venus und Mond, die eine kurze Umlaufzeit haben
und deren Einfluss kurz und oberflächlich ist. Während Jupiter, Saturn, Uranus und Pluto eine langsamere
Umlaufzeit haben, weswegen ihr Einfluss entscheidender und tiefgehender ist. Es gibt also gewisse
Dinge, die ihr schnell erlangen könnt; innerhalb einiger Jahre könnt ihr zum Beispiel einen Beruf, ein Haus,
eine Frau und Kinder bekommen. Aber die Weisheit, die Liebe, die Geduld und die Selbstbeherrschung
zu erlernen, dauert sehr lange, weil diese Eigenschaften, wie die langsamen Planeten, eine sehr weite
»Umlaufbahn« haben. Deshalb müsst ihr lange fortfahren, euch an den Sonnenstrahlen zu wärmen:
Alle göttlichen Samen werden schlussendlich wachsen. Zweifelt niemals an der Wirksamkeit der Sonne
für euer spirituelles Leben." (by O.M. Aivanhov)


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Beitrag  Der Kapitän am Di 3 Apr 2018 - 10:11


Das Wesentliche

"Wieviel Schaden wird im gesellschaftlichen Leben, in Zeitungen, Radio und Fernsehen durch die bedauernswerte Neigung angerichtet, an den anderen immer etwas kritisieren zu wollen! Wie kann es Spaß machen, seine Aufmerksamkeit so sehr auf lächerliche, dumme oder lasterhafte Eigenschaften zu richten? Was hat man davon, Im Privatleben der Leute zu stöbern, um dort anrüchige Details zu entdecken, die man anschließend vor der Öffentlichkeit ausbreitet?

Der Weise versucht, eine andere Haltung einzunehmen. Er ist nicht blind, er sieht sogar sehr klar und lässt sich nicht täuschen, aber er betrachtet die guten Eigenschaften und Tugenden der Menschen als das Wesentliche. Daher richtet er seine Aufmerksamkeit auf diese Tugenden und guten Eigenschaften und stärkt dadurch das Gute in den anderen und in sich selbst." (by O.M. Aivanhov)




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Beitrag  Der Kapitän am Sa 14 Apr 2018 - 12:39


Tagesgedanken

Überall auf der Welt sind Männer und Frauen eifrig beschäftigt, kümmern sich um alles, plagen sich ab, und nennen das arbeiten. Aber nein, die wahre Arbeit, nach der Vollkommenheit des Herrn zu streben, kennen sie noch nicht. Alle Fähigkeiten, die sie besitzen: Der Wille, das Herz, der Intellekt, die Seele, der Geist… sind ihnen gegeben worden, um auf dem Weg dieser Vollkommenheit vorwärtszukommen. Solange sie das noch nicht verstanden haben, wird die Welt dieses jämmerliche Schauspiel darbieten, wo man sieht, dass die Menschen alle Fähigkeiten, welche die Natur ihnen gegeben hat, in Anspruch nehmen, um schlecht zu handeln und sich zu zerstören. Aber sagt mir, welchen Sinn kann so ein Leben haben?…

Versteht, dass wir aufgerufen sind, an einem edlen Unternehmen mitzuwirken. An dem Tag, an dem ihr alle Fähigkeiten und Kräfte mobilisiert, die in euch sind, um euch dem göttlichen Vorbild anzunähern, werdet ihr wissen, was Arbeiten wirklich ist.

alien


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