Aivanhov - Tagesgedanken

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Beitrag  Der Kapitän am So 6 Mai 2018 - 20:00


"Lasst die anderen in Ruhe und denkt nur daran, an euch selbst zu arbeiten.
Wenn sie spüren, dass ihr weiser, stärker, großzügiger und brüderlicher geworden seid,
werden sie vielleicht dazu gedrängt, euch nachzuahmen. Verliert nicht eure Zeit mit Kritik
und Klagen. Kümmert euch nur um euch selbst; in dem Moment habt ihr nicht mehr so
viele Sorgen, ihr reibt euch nicht mehr auf und die Anstrengungen, die ihr auf diese
Weise macht, werden eure Entwicklung beschleunigen." (O.M. Aivanhov)




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Beitrag  Der Kapitän am Mi 9 Mai 2018 - 12:56

Tagesgedanken

"Wer wirk­lich von ei­nem ho­hen Ideal ge­tra­gen wird, ist nie­mals ent­mu­tigt.
Allein die Gegen­wart die­ses ho­hen Ideals in ihm, das ihn nährt und lei­tet, gibt ihm Kraft und Hoffnung.
Er weiß, er fühlt, dass er auf dem rich­tigen Weg ist, dass nichts je­mals sei­nen Fort­schritt hin­dern wird.
Auch wenn es vor­kommt, dass er auf die­sem Weg fal­sche Schrit­te macht, was un­ver­meid­lich ist,
lässt er sich niemals vom Zweifel erschüttern. Es reicht tatsächlich nicht, zu be­schlie­ßen, auf
dem rich­tigen Weg zu ge­hen, da­mit man sich auf ihm hal­ten kann oh­ne zu stol­pern.

Aber zu stürzen ist nie ein Grund, um mit Marschieren aufzuhören.

Beim kleins­ten Feh­ler, beim kleins­ten Sturz jam­mern vie­le:
»Ach! Ich wer­de das nie schaf­fen, ich bin dumm, un­fä­hig, schwach und ver­ach­tens­wert.«
Das sind dann Re­aktio­nen ei­nes fal­schen Stol­zes, ei­nes ver­letz­ten Hoch­muts. Al­so, auch wenn ihr
Feh­ler be­geht, auch wenn ihr stürzt, hal­tet nicht an, steht wie­der auf und dann vor­wärts,
trotz der Schwä­chen, der Stür­ze, der Miss­er­folge und der Feh­ler." (O.M. Aivanhov)

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Beitrag  Der Kapitän am Mo 14 Mai 2018 - 21:32


Tagesgedanken

"Ihr habt schon einen Ausflug ins Gebirge gemacht. Dort konntet ihr sicher feststellen, dass die Unebenheiten der Felsen euch das Klettern ermöglichen. Was würdet ihr auf einem glatten Felsen machen? Und warum versteht ihr dann das, was ihr für die Bergwanderungen verstanden habt, nicht auch für euren Lebensweg, der so viel bedeutsamer ist? Warum wünscht ihr euch, dass das Leben glatt sein soll, dass es keine Unebenheiten haben soll? Unter diesen Bedingungen würdet ihr niemals zum Gipfel kommen, und vor allem: Was für ein Herunterpurzeln beim Abstieg!

Zu eurem Glück ist das Leben voller Unebenheiten, ihretwegen seid ihr noch am Leben. Ja, deswegen solltet ihr euch nicht über Hindernisse, Unannehmlichkeiten und Feinde beklagen: Ohne sie hättet ihr nichts, woran ihr euch festhalten könntet, um aufzusteigen. Alle, die wünschen, in der Mühelosigkeit, Bequemlichkeit und im Überfluss zu leben, sind sich nicht im Klaren, dass sie damit in Wirklichkeit ihr Unglück erbitten. Zum Glück erhört sie der Himmel nicht, er weiß, was sie für ihre Entfaltung brauchen." (O.M. Aivanhov)




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Beitrag  Der Kapitän am Mo 21 Mai 2018 - 11:15

Tagesgedanken

"Der Weise weiß, dass das Böse da ist, aber er kümmert sich nicht so sehr darum.
Er hält vielmehr seine Aufmerksamkeit auf das Gute gerichtet; durch diese Haltung
zieht er die Kräfte des Guten an, er vergrößert sie in sich selbst, bei den anderen
und in der Welt." (by Aivanhov)

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Beitrag  Der Kapitän am Mi 23 Mai 2018 - 21:35


Prüfungen ablegen


"Entschließt euch heute dazu, auf den Bänken der göttlichen Schule Platz zu nehmen. Packt eure Bücher und Hefte aus und beginnt zu studieren. Ihr sagt: «Aber die anderen da, die stören mich!« Versucht trotz allem, sie auszuhalten und vergesst sie ein bisschen. Ihr werdet alle eines Tages Prüfungen ablegen müssen und dann wird man sehen, was ihr gelernt und behalten habt und vor allem, was ihr angewendet habt. Nicht ich werde euch prüfen, sondern das Leben. Und das Leben ist unerbittlich, ihr könnt es nicht erweichen, indem ihr ihm Geschichten erzählt über diesen und jenen, der euch gestört hat oder euch daran gehindert hat, eure guten Vorhaben zu verwirklichen. Der Weise beschwert sich nicht über die Fehler und die Schwächen, die er bei den anderen beobachtet. Er kritisiert sie nicht, er bekämpft sie nicht, aber er bemüht sich darum, diese Fehler zu ertragen und in sich umzuwandeln, denn diese Umwandlung erzeugt eine Energie, die er dann in Form von Licht zurückschicken kann. Auf diese Weise arbeitet er für die Verwirklichung vom Reich Gottes." (O.M. Aivanhov)

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Beitrag  Der Kapitän am Mi 30 Mai 2018 - 21:17


Tagesgedanken

"Es ist immer interessant, Beerdigungspraktiken vergangener Zeiten, ebenso wie das, was heute von ihnen übrig geblieben ist, zu kennen und ihre Bedeutung zu verstehen. Um aber einem Toten im Jenseits helfen zu können, sind diese Praktiken nicht sehr wichtig. Sicherlich ist es eine Hilfe, eine Unterstützung für die Seele, den Verstorbenen mit Gegenständen zu umgeben, Zeremonien abzuhalten und Gebete für ihn zu sprechen, aber die Macht dieser Rituale ist beschränkt.

Das, was einem Menschen wirklich hilft, wenn er von der Erde in die andere Welt hinübergeht, ist das Leben, das er geführt hat, als er auf der Erde lebte; es sind die Tugenden, die er praktiziert hat. Wenn ihr also in Harmonie mit dem kosmischen Geist gelebt habt, wenn ihr die Gesetze, welche die lebendige Natur regieren, beachtet habt, braucht ihr euch keine Sorgen zu machen, was man mit eurem Körper nach dem Tod tut. Was auch mit diesem Körper geschieht, ein Licht wird euch begleiten inmitten der Schatten des Jenseits." (O.M. Aivanhov)


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Beitrag  Der Kapitän am Sa 2 Jun 2018 - 16:32

"Alles, was man äußerlich tut, ist nicht
von Dauer, nach kurzer Zeit muss man
von vorn beginnen. Die inneren Ver-
besserungen hingegen kommen viel-
leicht nur langsam zustande, aber ihr
seid absolut sicher, dass sie dauerhaf-
ter sind." (O.M. Aivanhov)

Kommentar: Wachstum kann nur es nur für die Ewigkeit geben und nicht für die Zeitlichkeit.
Kronos der Gott der Zeit kann nicht wachsen. Kronos ist noch besser als jeder grobe Klotz, aber
wer Kronos einmal verstanden hat, der kann weiter nichts mehr von Kronos lernen.
http://archiv.melchizedek-forum.de/showentry.php?sNo=12683

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Beitrag  Der Kapitän am Sa 2 Jun 2018 - 16:36


"Im Allgemeinen klammern sich die Leute an das irdische Leben,
weil sie nicht wissen, dass ein besseres existiert und sie bringen
es sogar fertig, alle möglichen Verbrechen zu begehen, um zu
überleben. Und auf diese Weise machen sie Schulden, die sie
eines Tages zurückzahlen müssen.

Der Strebende hingegen hat eine andere Einstellung; er sagt sich:
Es ist eine Last hier auf der Erde leben zu müssen, wo man
begrenzt, niedergedrückt, vergewaltigt, verhöhnt und gequält wird.
Sicher, es gibt einen Grund dafür, dass es so ist, aber eines Tages,
wenn ich meine Schulden beglichen habe, werde ich frei sein."
(O.M. Aivanhov)




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Beitrag  Der Kapitän am So 10 Jun 2018 - 4:22

2. Okt. 2012

Tagesgedanken

"Die Schüler eines spirituellen Meisters gleichen oft jenen Spaziergängern, die, wenn sie sich am Fuß eines Berges befinden, sich wohl hüten, diesen zu besteigen. Der Berg ist da, das ist sehr schön, sie sind sehr glücklich, sie bewundern ihn, aber der Berg ist dort wo er ist, und sie bleiben auch da wo sie sind, nämlich unten. Von Zeit zu Zeit werfen sie einen Blick zum Gipfel hinauf und wünschen, dass er sich ein wenig herabneige bis zu ihnen, aber der Gipfel fährt fort, in den Himmel zu ragen.

In diesem Bild des Gipfels kann man nicht nur einen spirituellen Meister sehen, sondern auch alle Wesen, die in ihrem eigenen Bereich eine höhere Sicht der Dinge gewonnen haben. Sie dürfen nie von den Höhen, die sie erreicht haben, herabsteigen, sondern sie sollen versuchen, die Menschen zu ihnen hinaufzuziehen. Und wenn sie nicht hinaufsteigen wollen, haben sie Pech gehabt, dann muss man sie eben lassen! Ihr sagt, das sei grausam. Nein, denn selbst ohne herabzukommen, fahren diese großen Wesen damit fort, ihren menschlichen Geschwistern etwas von ihren Gedanken und ihrer Liebe zu senden." (der Spiritualist Aivanhov)

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Beitrag  Der Kapitän am So 24 Jun 2018 - 22:00

"Sehr wenige Menschen ahnen die beträchtlichen Schäden,
die dadurch entstehen, dass sie die Angewohnheit haben,
nur die negative Seite der Dinge und Menschen zu betrachten.

Auf Grund dieser Tendenz, Fehler beim anderen zu suchen,
gehen viele Freundschaften und Beziehungen in die Brüche.
Der Weise ist nicht blind, er lässt sich nicht täuschen,
aber er berücksichtigt beim Menschen nur das Wesentliche,
das heißt, das Gute in ihm.

Wenn er seine Aufmerksamkeit auf das Gute richtet,
zieht er dessen Kräfte an und lässt das Gute in sich
und anderen gedeihen. Deshalb fühlen sich alle von
einem solchen Menschen angezogen." (O.M. Aivanhov)




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Beitrag  Der Kapitän am Mo 25 Jun 2018 - 23:02

Tagesgedanken

"Die Schüler eines spirituellen Meisters gleichen oft jenen Spaziergängern, die,
wenn sie sich am Fuß eines Berges befinden, sich wohl hüten, diesen zu besteigen.
Der Berg ist da, das ist sehr schön, sie sind sehr glücklich, sie bewundern ihn,
aber der Berg ist dort wo er ist, und sie bleiben auch da wo sie sind, nämlich unten.
Von Zeit zu Zeit werfen sie einen Blick zum Gipfel hinauf und wünschen, dass er
sich ein wenig herabneige bis zu ihnen, aber der Gipfel fährt fort, in den Himmel
zu ragen.

In diesem Bild des Gipfels kann man nicht nur einen spirituellen Meister sehen,
sondern auch alle Wesen, die in ihrem eigenen Bereich eine höhere Sicht der Dinge
gewonnen haben. Sie dürfen nie von den Höhen, die sie erreicht haben, herabsteigen,
sondern sie sollen versuchen, die Menschen zu ihnen hinaufzuziehen. Und wenn sie
nicht hinaufsteigen wollen, haben sie Pech gehabt, dann muss man sie eben lassen!
Ihr sagt, das sei grausam. Nein, denn selbst ohne herabzukommen, fahren diese
großen Wesen damit fort, ihren menschlichen Geschwistern etwas von ihren
Gedanken und ihrer Liebe zu senden." (O.M. Aivanhov)

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Beitrag  Der Kapitän am Mi 27 Jun 2018 - 20:25

Tagesgedanken

"Jener, der einige Siege über die Faulheit, den Zorn, die Eifersucht, die Sinnlichkeit usw. errungen hat,
darf nicht stolz auf sich sein. Wenn er sich sagt: »Wie stark ich doch bin!«, dann wird seine niedere Natur
in genau diesem Moment Fallen vorbereiten, die von einer solchen Feinheit sind, dass er in sie hinein-
fallen wird, daran gibt es keinen Zweifel.

Ihr kennt noch nicht alle Tricks der niederen Natur. Wenn ihr von euch selbst am überzeugtesten seid,
gewinnt sie wieder die Oberhand und es gelingt ihr am besten, euch zu überrumpeln. Ihr müsst bescheiden
bleiben und dürft euch nichts vormachen nur, weil ihr einige kleine Ergebnisse erzielt habt. Seid euch bewusst,
dass die Befriedigung über einen errungenen Sieg, euch allen möglichen Gefahren aussetzt und sagt euch:
»Wer weiß, was mich jetzt erwartet? Es ist zu früh, um zu jubeln!« Bleibt nicht nur wachsam, sondern
fleht die lichtvollen Wesen an, euch weiterhin zu unterstützen." (by O.M. Aivanhov)




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Beitrag  Der Kapitän am Sa 30 Jun 2018 - 21:58

Tagesgedanken

"Wegen seiner hohen Absorptionskraft lädt sich das Wasser, während es auf der Erde fließt oder durch die Luft fällt,
mit Unreinheiten auf. Aber die Natur hat auch bestimmte Prozesse vorgesehen, durch die es sich wieder klären kann.
Diese Prozesse geschehen auf zwei Arten. Bei der ersten sickert das Wasser in den Boden ein, durchfließt dort in der
Dunkelheit verschiedene Schichten und verliert dabei seinen Schmutz. So wird es nach und nach immer klarer und
sauberer, bis es eines Tages als Quellwasser aus der Erde hervorsprudelt. Im zweiten Fall wird das Wasser durch die
Sonnenstrahlen erhitzt, und erhebt sich in die Atmosphäre. Dadurch, dass es zu Dampf wird, reinigt es sich. Später
fällt es dann als Tau oder Regen auf die Erde zurück und bringt der Vegetation und den Geschöpfen das Leben.

Auch für die Menschen existieren zwei Methoden der Reinigung. Diejenigen, die ein dunkles, prosaisches und
leidenschaftliches Leben führen, müssen sich reinigen, indem sie in die Erde absinken, wo sie einem starken Druck
ausgesetzt sind, das heißt, sie erleben Schwierigkeiten und Leid. Aber die Geistschüler wählen die zweite Methode.
Sie wissen, dass, indem sie sich den Strahlen des Geistes aussetzen, sie leichter werden, sich erheben und
die lichtvollsten Elemente aufnehmen, die sie reinigen und heiligen." (O.M. Aivanhov)

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Beitrag  Der Kapitän am Sa 30 Jun 2018 - 22:01

Tagesgedanken

"Im Buch Genesis steht geschrieben, dass Gott am sechsten Tage, nach der Trennung der Erde von den Wassern, der Erschaffung der Sonne, des Mondes, der Sterne, der Pflanzen und Tiere sprach: »Lasset uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei« (1.Mose 1,26). Das Universum ist der Körper Gottes, ein Körper, den Er mit seinem Geist belebt. Auf dieselbe Weise besitzt der Mensch einen Körper: Dieser Körper ist das Abbild des Universums und der Geist, der den Körper belebt, ist ein Funke, der dem göttlichen Geist entspringt.

Folglich ist Gott nicht, wie einige sich vorstellen, dieser absolute Monarch, der weit entfernt von unserem Blick irgendwo am Ende des Himmels unerreichbar thront. Ohne jeden Zweifel ist Er das unergründlichste, unerreichbarste Wesen, aber gleichzeitig ist Er uns auch am nächsten, denn Er ist in uns. Da gibt es also allerhand Arbeit, die wir zu machen haben, um Seine Gegenwart in uns zu fühlen und lebendig zu machen. Nichts ist kostbarer als die Empfindung, vom Herrn bewohnt zu sein. In diesem Moment, was immer auch geschieht, kann nichts unseren Glauben erschüttern." (O.M. Aivanhov)

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Beitrag  Der Kapitän am So 1 Jul 2018 - 20:51

"Die Entwicklung jedes Einzelnen trägt zur Entwicklung aller bei.
Je besser ihr vorankommt, desto eher zieht ihr die anderen mit.
Die Verhaltensweise jedes Einzelnen wirkt sich auf die ganze
Welt aus. Und wenn die Fehler mancher Menschen euch so sehr
stören, ist das ein Grund mehr, euch zu bessern und ihnen
gute Gedanken zu schicken." (O.M. Aivanhov)

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Beitrag  Der Kapitän am Fr 13 Jul 2018 - 10:29


Eine weite Aura


"Die Aura ist unsere spirituelle Haut. Und so wie es wünschenswert ist,
dass unsere physische Haut weich und fein ist, so soll unsere spirituelle Haut,
die uns umgibt, weit und widerstandsfähig sein.

Es gibt Menschen, die sich unaufhörlich beklagen über die Art und Weise,
wie man sie behandelt. Sie sind so empfindlich, dass man meinen könnte,
sie hätten überall Wunden. Sie offenbaren damit, dass ihre Aura sehr klein ist.
Warum? Weil sie nicht viel Liebe besitzen. Die Menschen hingegen, die eine
sehr weite Aura besitzen, denen kann man sagen, was man will, es regt sie
nicht auf, es beleidigt sie nicht, weil sie viel Liebe haben.

Seid ihr also Kritik gegenüber sehr empfindlich, dann versucht nicht, euch
zu rechtfertigen; diese ist nur deshalb so, weil ihr nicht genug Liebe habt,
um die Risse abzudichten, dicke Mauern zu errichten und die negativen
Strömungen daran zu hindern, in eure Aura einzudringen." (O.M. Aivanhov)

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Beitrag  Der Kapitän am Do 26 Jul 2018 - 5:28


Tagesgedanken


"Setzt euch nicht vor lauter Ehrgeiz Kräfte raubenden Rivalitäten aus. Wählt eine Aktivität, bei der ihr genügend Platz habt oder vielleicht auch alleine seid, dann wird euch niemand am Wachsen hindern. Wenn ihr neben einem großen Baum Wurzeln schlagen wollt, so wird dieser protestieren, weil ihr mit ihm ins Gehege kommt. Und was passiert, wenn ihr euch in das Revier eines Raubtieres begebt? Seid lieber wie ein Vogel: Er hat einen ganz kleinen, leichten, schwachen Körper, einen kleinen Schnabel, aber er hat auch Flügel, um unbehindert in den Lüften zu fliegen. Der Vogel hat nicht den Ehrgeiz, das Raubtier zu besiegen, er verlangt vom Schöpfer nur Freude, Bewegungsfreiheit und Gesang.

Die wahren Söhne und Töchter Gottes sind wie die Vögel. Sie wollen sich keinen Weg durch den Dschungel erkämpfen, sondern sich täglich in die luftigen Höhen aufschwingen, um von dort Frieden, Licht und Freude mitzubringen, die sie dann mit ihren Brüdern und Schwestern teilen." (O.M. Aivanhov)

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Beitrag  Der Kapitän am Sa 28 Jul 2018 - 20:42

Anhalten

"Die Menschen neigen nicht in naturgegebener Weise dazu,
sich in die Situation der anderen hineinzuversetzen und das
ist der Grund für sehr viele Fehleinschätzungen, Grausamkeiten
und Ungerechtigkeiten.

Im Augenblick, wo ihr euch über jemanden äußert,
was wisst ihr schon über die Situation, in der er sich befindet?

Bemüht euch daher wenigstens für ein paar Minuten,
euch an seine Stelle zu versetzen, bevor ihr ihn kritisiert
oder beschuldigt, dann werdet ihr vielleicht feststellen,
dass ihr euch in seiner Situation zehnmal schlimmer
verhalten würdet.

Es lohnt sich zu versuchen, sich in die Lage von Menschen
zu versetzen, die euch unangenehm sind und die ihr jederzeit
bereitwillig verurteilt.

Macht jeden Tag nur ein paar Minuten diese Übung
und ihr werdet Tugenden wie Geduld, Nachsicht,
Sanftmut und Großzügigkeit erwerben, von denen
ihr und auch die anderen profitieren."
(by O.M. Aivanhov)




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Beitrag  Der Kapitän am Sa 28 Jul 2018 - 20:56

"Wir erhalten täglich Botschaften von der göttlichen Welt. Aber wenn ihr euch am Morgen beim Erwachen unwohl fühlt, wenn euch alles unklar erscheint, obwohl euch ein Tagesprogramm erwartet, so habt ihr die für euch bestimmte Post nicht empfangen. Warum? Fragt euch, ob ihr euch nicht an etwas zwielichtigen Orten aufgehalten habt, an denen euch die himmlische Post nicht aufsuchen konnte.

Die himmlischen Postboten machen ihre Arbeit gut, aber sie bringen die für euch bestimmten Sendungen nur an reine, lichtvolle Orte. Wenn ihr euch aus Faulheit oder Unachtsamkeit in den niederen Schichten des Bewusstseins verirrt, an denen eure spirituellen Organe taub sind, dann empfangt ihr nichts. Bemüht euch also, wieder zum Licht aufzusteigen, um all die Post abzuholen, die sich während eurer Abwesenheit angesammelt hat. Denn ihr müsst wissen, dass nichts verloren geht. Die Geschenke und Botschaften, die an euch adressiert sind, warten auf euch; es liegt an euch, sie dort zu holen, wo sie hinterlegt wurden." (by O.M. Aivanhov)

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Beitrag  Der Kapitän am Sa 28 Jul 2018 - 21:14


Tagesgedanken

"Wenn nach Jahren Männer und Frauen die Bilanz ihres Leben ziehen, so erkennen sie, sofern sie ehrlich sind, dass sie ihre Kräfte, ihre Gesundheit, ihre Schönheit in Aktivitäten vergeudet haben, die es nicht wirklich wert waren. Natürlich haben sie einige kleine Vorteile daraus gezogen, aber wenn sie alles zusammen in die göttlichen Waagschalen legen, werden sie sehen, dass das Wenige, das sie gewonnen haben, die verlorenen Reichtümer nicht aufwiegt.

Unglücklicherweise ist das eine Rechnung, die die Menschen immer zu spät machen. Wenn sie Geld, Macht, Ruhm oder auch Wissen erlangen wollen, kommt es ihnen nicht in den Sinn abzuschätzen, was für Verluste ihre Errungenschaften mit sich bringen. Selbst wenn sie stolz darauf sind, ihr Ziel erreicht zu haben, sieht man sie einige Jahre später ausgebrannt, physisch und psychisch krank. Sie haben ihren Appetit, Schlaf und Freude verloren. In diesem Moment wird es ihnen bewusst, dass das, was sie gewonnen haben, nicht der Mühe wert war, und sie sagen: »Wenn ich das nur gewusst hätte.« Aber dann ist es zu spät, man muss früher nachdenken!" (by O.M. Aivanhov)



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Beitrag  Der Kapitän am Sa 28 Jul 2018 - 21:37


Tagesgedanken

"Ein Virtuose, der ein Stück interpretiert, ein Student, der ein Examen ablegt, ein Seiltänzer auf einem Seil… wenn in ihnen nicht alle Kräfte konzentriert und in Harmonie sind, wird der Virtuose falsche Töne spielen, der Student unzusammenhängendes Zeug faseln und der Seiltänzer sich die Rippen brechen. Denn in dem Moment, wo sich eine Störung, eine Zerstreuung, eine Dissonanz einschleicht, lassen sie all die inneren Kräfte gehen und zerstreuen sich, und sie sind nicht mehr unterstützt.

Wie oft habt ihr diese Art von Erfahrung gemacht! Aber habt ihr einmal innegehalten, um eine weiterreichende Schlussfolgerung daraus zu ziehen, die alle Aktivitäten des Lebens umfasst? Wenn ihr euch gehen lasst in die Überstürzung, in die Unordnung und Aufregung, werden die nützlichen Kräfte und Wesenheiten zurückgesetzt und gelähmt. Macht daher mehrmals am Tag eine Pause von einigen Minuten und bemüht euch, die Harmonie in euch einzubringen. Auf diese Weise werden all die nützlichen Kräfte und Wesenheiten mobilisiert, die bis jetzt nicht die Gelegenheit hatten, sich zu manifestieren. Sie werden sich euch zur Verfügung stellen, um euch zu helfen, eure Arbeit fortzusetzen." (O.M. Aivanhov)


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Beitrag  Der Kapitän am Sa 28 Jul 2018 - 21:47


Bäume

„Ihr habt einen Baum in eurem Garten – mehrmals am Tag geht ihr an ihm vorbei, ohne Acht zu geben, so als sei er ein Teil einer Theaterdekoration aus Karton oder Gips. Ihr könnt aber auch das Bewusstsein haben, dass er ein lebendiges Wesen ist, und könnt sogar zu ihm hintreten, um ihn zu grüßen, zu ihm zu sprechen, euch durchdringen zu lassen von dem, was er darstellt.

Ihr sagt: »Einen Baum grüßen, mit ihm sprechen, aber warum?« Oh, physisch, materiell, ändert sich natürlich nichts. Aber auf der feinstofflichen Ebene bereichert sich der Baum durch eure Gegenwart, und gleichzeitig bereichert ihr euch durch ihn. Ihr selbst werdet sogar am meisten gewinnen: Ihr tretet in Verbindung mit dem Leben, das von den Wurzeln bis zu den Spitzen der Äste zirkuliert. Und dann lernt ihr auch die unsichtbaren Wesenheiten kennen, die in ihm wohnen und die sich um ihn kümmern. Ja, Wesenheiten befassen sich überall in der Natur damit, das Leben zu unterhalten.“ (von Herrn Aivanhov)




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Beitrag  Der Kapitän am So 29 Jul 2018 - 5:39


Das innere Radargerät


"Was für Lehren können die Tiere uns erteilen?! Manche haben Sitten, Verhaltensweisen oder Charakterzüge,
die uns wirklich zum Nachdenken bringen. Nehmt zum Beispiel die Fledermäuse. Es können Dutzende, Hunderte sein, die in der Dunkelheit in einer engen Höhle herumfliegen, doch sie fliegen nie gegen Mauern und stoßen sich auch nicht gegenseitig an, weil sie eine Art Radar besitzen, mit dem sie Hindernissen ausweichen können. Die Menschen sollten über die Fledermäuse meditieren; sie, die weder für ihre Gesten noch ihre Worte noch ihre Blicke das richtige Maß kennen! Ständig ecken sie an, rempeln sich an, verletzen sich. Ihr könnt ein Lied davon singen, nicht wahr? Ja, sich geschickt untereinander zu bewegen ist eine Kunst, in der ihr euch üben könnt, indem ihr in euch dieses Radargerät entwickelt, das sich Achtung und Achtsamkeit nennt." (O.M. Aïvanhov)

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Beitrag  Der Kapitän am So 29 Jul 2018 - 12:15

Tagesgedanken von Herrn Aivanhov

"Wenn man eine Familie gründen möchte, ist man gezwungen, Anstrengungen zu machen, um aus sich herauszukommen, um sich dem anderen, dem Mann oder der Frau, und später den Kindern, zu öffnen. Allein, der Fehler, den die Menschen machen, ist, nicht verstanden zu haben, dass sie den Kreis ihrer Familie noch mehr erweitern müssen, dass sie ihre Liebe auf weitere Geschöpfe, auf das ganze Universum ausdehnen müssen. Deswegen sind sie selbst mit ihrer Familie und ihren Freunden noch nicht glücklich.

Das Glück bedeutet, nicht bei einem, zwei, zehn oder hundert Wesen stehen zu bleiben, sondern bis ins Unendliche zu lieben. Liebt also weiterhin diejenigen, die ihr bereits liebt, aber erweitert den Kreis eurer Liebe noch, um mit allen höheren Geschöpfen in Austausch zu treten: mit den Engeln, den Erzengeln, den himmlischen Hierarchien, dem Herrn. Dann werden eure Familie, eure Freunde sich als bereichert, gestärkt, verschönert und gereinigt erleben; wegen all der wunderbaren Zustände, die ihr in eurem Herzen und in eurer Seele nährt."

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Beitrag  Der Kapitän am So 29 Jul 2018 - 18:16


"Die Palme wächst im Sand der Wüste. Die Sonne brennt entsetzlich, es fehlt das Erdreich, es gibt kaum Wasser und trotzdem sagt die Palme: 'Schaut, was ich unter den schlimmsten Bedingungen schaffen kann,' und sie bietet Datteln dar, die die zuckersüßesten von allen Früchten sind. Die Palme ist ein wahrer Alchimist: Sie verwandelt den Sand in Zucker. Ein Strauch hingegen, der in einem reichhaltigen, gut bewässerten Boden, in einem günstigen Klima wächst, schafft es lediglich, ein Schlehdorn zu werden mit herben Früchten. Viele Menschen gleichen dem Schlehdorn. Sie führen ein Leben unter günstigen Bedingungen und trotzdem sind ihre Früchte herb. Sie beklagen sich ständig. Dies beweist, dass sie die Reichtümer nicht kennen,die in ihnen sind und die Art und Weise, wie sie sie nutzen können." (O.M. Aivanhov)




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Beitrag  Der Kapitän am Di 31 Jul 2018 - 8:14


Tagesgedanken


"Die Gedanken haben keinerlei materielle Beschaffenheit und sind doch keine Abstraktionen, sondern reale, lebendige Wesenheiten. Deswegen muss man sich bewusst verhalten und seine Gedanken überwachen. Die Gedanken sind wie Kinder, die man ernähren, waschen und anleiten muss. Sie klammern sich an euch, ohne dass ihr es bemerkt, nehmen euch eure Kräfte weg und erschöpfen euch. Es kommt auch vor, dass diese Kinder euch entwischen und in der Welt herumstreunen, wobei sie vieles ausplündern und verwüsten.

Nun gibt es in der unsichtbaren Welt, so wie auf der Erde, eine Polizei, die euch dann aufsuchen wird, um euch verständlich zu machen, dass ihr für die von euren Kindern angerichteten Schäden verantwortlich seid. Ihr werdet vor Gericht geschleppt und man verurteilt euch zur Zahlung von Entschädigungen und Zinsen. Diese Bezahlung äußert sich in Kummer, Traurigkeit, Entmutigung und Bitterkeit. Gebt daher Acht auf eure Gedanken und seid dabei nicht nachlässig. Arbeitet daran, engelsgleiche, göttliche Kinder zu formen, die euch umgeben und nur Segen bringen werden." (O.M. Aivanhov)

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Beitrag  Der Kapitän am Do 2 Aug 2018 - 20:33


"Wenn wir kalt, übermütig, gewalttätig und dominant sind,
packen sich die Menschen um uns herum mit dicken Panzern ein.
Wir klopfen an, aber niemand antwortet. Wenn wir sie dagegen
mit den Strahlen der Liebe erwärmen, werfen sie ihre Panzer fort,
um sich uns zu öffnen. Die Blumen öffnen sich in der Wärme
und nicht in der Kälte." (O.M. Aivanhov)




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Beitrag  Der Kapitän am So 5 Aug 2018 - 21:53


Tagesgedanken


"Die Umstände, in denen wir leben, sind niemals ausschlaggebend. Wenn zum Beispiel gewisse Ereignisse eine Gemeinschaft treffen, kann man feststellen, dass dieselben Schwierigkeiten die Leute nicht in gleicher Weise beeinträchtigen. Warum? Weil sie ihnen nicht mit dem gleichen Geisteszustand entgegentreten. Die einen werden immer verbitterter und rachsüchtiger oder lassen sich ganz zugrunde richten und vergiften das Leben der anderen um sie herum. Andere dagegen werden stärker, reicher und können später dank ihrer Erfahrungen ihrer Umgebung durch ihre Ratschläge, ihre Ausstrahlung und die Kraft, die von ihnen ausgeht, helfen.

Diese Beobachtungen, die man tagtäglich machen kann, zeigen deutlich, dass wir den Umständen nicht notwendigerweise ausgeliefert sind. Natürlich kann man sie nicht ignorieren oder völlig vernachlässigen. Aber um weiterzukommen, darf man nie aus den Augen verlieren, dass die Art und Weise, wie wir die Ereignisse empfinden, von der Art und Weise abhängen, wie wir sie betrachten." (O.M. Aivanhov)

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Beitrag  Der Kapitän am Mo 6 Aug 2018 - 19:53

"Worin liegt der Ursprung des Pessimismus bei den Menschen?
Manche geben vor, es sei ihr klarer Verstand. Ganz und gar nicht.
Es ist ihr Ehrgeiz, ihre maßlosen Begierden, die sie nicht befriedigen
konnten. Daher folgte Enttäuschung auf Enttäuschung und sie
blickten schließlich desillusioniert auf die Welt."

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Beitrag  Der Kapitän am Mo 6 Aug 2018 - 20:57


Die tägliche Wiederholung

"Die Bedingung für echten Erfolg liegt nicht in der gewaltigen und spektakulären Anstrengung, sondern in der täglichen Wiederholung kleiner Anstrengungen. Das Wasser, das Tropfen für Tropfen auf einen Stein fällt, wird ihn schließlich aushöhlen. Obwohl der Wassertropfen so sanft ist und der Stein so hart. Lasst keinen Tag vergehen, ohne euch anzustrengen, denn das Geheimnis des Erfolgs liegt in der Kontinuität und in der Ausdauer. Wenn ihr aufhört, dann riskiert ihr sogar, das zu verlieren, was ihr schon erreicht habt, denn die  Materie besitzt eine immense Widerstandskraft und versucht immer wieder, zu ihrer ursprünglichen Unbeweglichkeit zurückzukehren. Ihr müsst unaufhörlich daran arbeiten, sie zu erheben und dann auf dem Niveau zu halten, auf das ihr selbst euch erheben wollt, um dort zu verweilen." (O.M. Aivanhov)



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Beitrag  Der Kapitän am Di 7 Aug 2018 - 4:40


Tagesgedanken


"Der Himmel verlangt nicht von den Menschen, dass sie perfekt seien, aber dass sie an ihrer Vervollkommnung arbeiten. Jeder muss sich eines Tages sagen: »Ab jetzt muss ich in meiner Seele Samenkörner aussäen, das heißt lichtvolle Gedanken und die Liebe für ein hohes Ideal… Ich werde nicht aufhören, über sie zu wachen, sie zu wärmen, sie zu begießen, sie zu ernähren mit dem Besten, das ich besitze. Ich habe begriffen, dass das Universum von Gesetzen regiert wird, und das erste dieser Gesetze ist, dass jeder Same schließlich Früchte trägt, also werde ich danach trachten, nur noch Samenkörner mit bester Qualität zu säen.« Das ist es, wahren Glauben zu haben: Überzeugt sein, dass jedes Samenkorn, das in den Boden eurer Seele gesät wurde, Früchte tragen wird.

Welcher Religion ihr auch angehört, dem Christentum, dem Islam, dem Judentum, dem Hinduismus oder Buddhismus… solange ihr dieses Gesetz nicht verstanden habt, solange ihr es nicht anwendet, habt ihr keinen Glauben, sondern eine Glaubensvorstellung, die euch nicht sehr weit bringt. Oder doch, sie kann euch sehr weit führen, in die Faulheit, in Misserfolg, Entmutigung, Auflehnung oder dergleichen mehr." (by O.M. Aivanhov)

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Beitrag  Der Kapitän am Di 7 Aug 2018 - 16:46


Vorbilder


"Unter dem Vorwand, dass sie um sich herum keine erhabenen spirituellen Vorbilder sehen, die sie imitieren könnten, fühlen sich viele Menschen gerechtfertigt, keine Anstrengungen zu unternehmen, um besser zu werden. Aber ehrlich, sind sie wirklich so sicher, dass diese Vorbilder nicht existieren? Und einmal angenommen das sei der Fall, ist es denn absolut unerlässlich, auf Wesen aus Fleisch und Blut zu treffen? Können die Bücher ihnen nicht helfen?

Ja, Bücher, über das Leben und die Arbeit der Weisen, Heiligen, Eingeweihten und großen Meister der Vergangenheit. Jeder, der Vorbilder finden möchte, kann über deren Leben nachlesen, nicht nur, um zu sehen, wie sie gewesen sind und was sie gemacht haben, sondern auch, um sich mit ihnen zu vergleichen und die Fortschritte einzuschätzen, die noch zu machen sind. Ich gehe sogar noch weiter und sage, dass es nicht ausreicht, sich mit Menschen zu vergleichen, wie fortgeschritten sie auch seien. Wir müssen auch lernen uns mit den Sternen zu vergleichen, mit der Unendlichkeit, mit Gott. Auf diese Weise werden wir bewusst, wie klein und unzulänglich wir sind, nicht, um von diesem Bewusstsein erdrückt zu werden, sondern um einen gewaltigen Schwung in uns erwachen zu spüren, der uns aufspringen und die Hindernisse überwinden lässt." (von Herrn Aivanhov)

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Beitrag  Der Kapitän am Di 7 Aug 2018 - 16:55

"Der Wassermann bringt eine andere Philosophie; er lehrt dem Menschen,
dass er alles, was schön, rein, lichtvoll und ewig ist, vom Himmel herabholen
sollte, dass er ein Spiegel, ein Kanal des Himmels, ein Garten, ein Obstgarten,
eine Sonne werden sollte.

Warum sollte das Paradies nur oben sein und hier auf Erden immer das Elend,
die Armut oder die Hässlichkeit? Nein, von jetzt an muss dies anders werden:
die Schönheit wird auf die Erde herabsteigen und alles wird strahlend werden:
die Steine, die Pflanzen, die Tiere und die Menschen. Darum spreche ich von
einer neuen Religion, von einer universellen Religion, die von den Strömungen
des Wassermanns zurzeit in die Welt gebracht wird." (O.M- Aivanhov)

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Beitrag  Der Kapitän am Di 14 Aug 2018 - 3:05


Tagesgedanken

"Angenommen, ihr hättet euch auf einem Waldspaziergang verirrt. Ihr habt die Straße verlassen und seid einem Weg gefolgt, der euch in eine sumpfige Gegend geführt hat, in der es von Fliegen, Wespen, Mücken und Schlangen wimmelt. Ihr werdet bedroht, angefallen und gestochen... Was hättet ihr gleich am Anfang beim Verlassen der Straße tun sollen? Die Flucht ergreifen, umkehren, den Weg zurücklaufen, um wieder auf die Straße zu kommen. Denn wie könntet ihr euch sonst von all diesem Getier befreien? Die einzige Lösung ist, ihren Bereich zu verlassen. Das Gleiche gilt, wenn ihr euch unvorsichtigerweise in die niederen Astralregionen verirrt habt, die von bösartigen Wesenheiten bevölkert sind, welche euch sogleich stechen und beißen: Verlasst eilends diesen Ort.

Im psychischen Bereich der Gedanken, Emotionen und Gefühle bleibt man lieber nicht lange den negativen Strömungen unterworfen, denn dort droht Gefahr, und es ist besser, die Konfrontation zu vermeiden. Wenn ihr lange in der Dunkelheit bleibt, könnt ihr sie nicht besiegen; sie dagegen wird euch überwältigen. Lebt ihr lange in Hass, zerstört euch am Ende der Hass. Wenn ihr in Angst, Sinnlichkeit, Leidenschaften und Bosheit verharrt, gewinnen sie die Oberhand und nicht ihr. Am besten verlasst ihr sie sofort. Materieller und psychischer Bereich werden nicht von den gleichen Gesetzen regiert. Im materiellen Bereich sollte man Willen, Zähigkeit und Hartnäckigkeit unter Beweis stellen. Dort darf man die Partie nicht aufgeben und soll voller Eifer kämpfen, um stärker zu werden. Im psychischen Bereich sollte man sich jedoch nicht mit den feindlichen Kräften anlegen. Ihr fragt: 'Aber wie kann man ihnen entkommen?' Da gibt es so viele Möglichkeiten! Und das Gebet ist eine der wirksamsten." (O.M. Aivanhov)




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Beitrag  Der Kapitän am Di 14 Aug 2018 - 3:49

"Anstatt unbeteiligt oder mit kritischem Geist herumzulaufen,
versucht der sich Läuternde jede ihm begegnende Person zu verstehen:
ihre Bedürfnisse, ihre Schwächen, ihre Schwierigkeiten.
Wenn er sieht, wie viele verzweifelte, bedrückte Geschöpfe es gibt,
die vergebens versuchen, sich aufzurichten, wird sein Herz von Liebe
und Mitgefühl überflutet. Er stellt sich die Frage: "Wie kann ich nur meinem
leidenden Bruder, meiner unglücklichen Schwester helfen ?"
Dann wird er sich all der Schätze bewusst, die in ihm angehäuft liegen.
Er beginnt daraus zu schöpfen, um sie zu verteilen, und entdeckt dabei,
wie sehr er dadurch auch selbst bereichtert wird." (O.M. Aivanhov)

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Beitrag  Der Kapitän am Di 14 Aug 2018 - 4:50


Die Fehler der anderen


"Wenn ihr euch darauf versteift,
an die Fehler der anderen zu denken,
über sie zu diskutieren und schlechte
Gefühle ihnen gegenüber zu nähren,
so werdet ihr ihnen dadurch zu ähnlich.

Ja, wenn man nur die schlechte Seite
der anderen sieht, zieht man diese nicht
nur an, sondern man verstärkt sie in
sich selbst.

Wollt ihr verhindern, dass dieser Charakterzug
und jenes Verhalten, die euch bei den anderen
missfallen, auch bei euch erscheinen? Dann
beschäftigt euch nicht damit, sonst wird der
Tag kommen, an dem ihr euch wie sie oder
sogar noch schlimmer verhaltet.

Denkt viel eher an ihre guten Eigenschaften,
so werdet ihr eines Tages entdecken, dass ihr
auch darin anfangt, ihnen ähnlich zu werden."
(O.M. Aivanhov)

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Beitrag  Der Kapitän am Mo 20 Aug 2018 - 21:21






"Wie oft zögert ihr damit, eure Güte zu zeigen,
weil ihr euch sagt, dass niemand eure Geste schätzen wird:
Ihr denkt, die Menschen sind undankbar und sogar böse,
es lohnt sich daher nicht, irgendetwas für sie tun zu wollen.
Nun, dies ist eine sehr schädliche Denkweise, weil sie euch lähmt
in dem Besten, was ihr besitzt.

Ihr habt Gutes getan und seid nicht dafür belohnt worden,
ihr wurdet sogar getäuscht, das ist möglich.
Begreift aber ein für alle Mal, dass euer Verhalten nicht
von der Haltung der anderen abhängen darf.

Tut Gutes und erwartet nichts.
Ihr seid bei besserer Gesundheit,
seid stärker, weiser und glücklicher.
Ist das nicht die beste Belohnung?
(O.M.Aivanhov)



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Beitrag  Der Kapitän am Di 21 Aug 2018 - 18:53


Tagesgedanken

"Wie viele Menschen glauben, dass sie endlich den Frieden finden, wenn sie die Wohnung,
den Beruf, das Land, die Religion, die Ehefrau oder den Ehemann wechseln. Ja, das gibt vielleicht
eine kleine Beruhigung oder einen Aufschub. Aber kurz darauf werden sie da, wo sie sind, von
anderen Sorgen heimgesucht. Warum? Weil sie nicht verstanden haben, dass der Friede vor allem
von einer Veränderung in ihrer Art und Weise zu denken, zu fühlen und zu handeln abhängt.
Darin sollten sie einige Veränderungen vornehmen und dann wird der Friede in ihnen wohnen,
auch wenn sie am selben Ort und in denselben Schwierigkeiten bleiben.

Der wahre Friede hängt nicht von äußeren Bedingungen ab, er kommt von innen und daher ist er
so schwierig zu erreichen. Arbeitet an der Idee zu lieben, Gutes zu tun, zu verzeihen und überallhin
Harmonie zu bringen, dann wird der Moment kommen, wo diese Idee so mächtig sein wird und alle
eure Zellen so tief durchdringen wird, dass sie in Übereinstimmung mit ihr schwingen werden. Wer
diesen Frieden besitzt und fähig ist, um sich herum etwas Wirkliches, Lebendiges auszustrahlen,
wird ein wahrer Sohn Gottes. So wie Jesus gesagt hat: »Glücklich die Friedfertigen, denn
sie werden Söhne Gottes genannt werden«. (by O.M. Aivanhov)





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Beitrag  Der Kapitän am Mi 22 Aug 2018 - 19:57


Das Wesentliche


"Wieviel Schaden wird im gesellschaftlichen Leben, in Zeitungen, Radio und Fernsehen durch die bedauernswerte Neigung angerichtet, an den anderen immer etwas kritisieren zu wollen! Wie kann es Spaß machen, seine Aufmerksamkeit so sehr auf lächerliche, dumme oder lasterhafte Eigenschaften zu richten? Was hat man davon, Im Privatleben der Leute zu stöbern, um dort anrüchige Details zu entdecken, die man anschließend vor der Öffentlichkeit ausbreitet?

Der Weise versucht, eine andere Haltung einzunehmen. Er ist nicht blind, er sieht sogar sehr klar und lässt sich nicht täuschen, aber er betrachtet die guten Eigenschaften und Tugenden der Menschen als das Wesentliche. Daher richtet er seine Aufmerksamkeit auf diese Tugenden und guten Eigenschaften und stärkt dadurch das Gute in den anderen und in sich selbst." (O.M. Aivanhov)

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Beitrag  Der Kapitän am Fr 31 Aug 2018 - 13:19


Tagesgedanken


"Bestimmte Verhaltensweisen der Menschen bleiben unerklärlich, weil man die Zusammenhänge, die zwischen ihrer niederen und höheren Natur bestehen, nicht kennt. So kommt es vor, dass Personen, welche jahrelang Vorbilder an Moral und Tugend waren, eines Tages zur Beute unkontrollierter Leidenschaften werden und sich allen möglichen Zügellosigkeiten hingeben. Umgekehrt konnte man beobachten, wie Kriminelle oder Lasterhafte plötzlich den Weg der Güte, der Opferbereitschaft und der Heiligkeit eingeschlagen haben.

Das Beispiel des Baums kann uns eine Erklärung liefern. Beim Baum sind die Äste mit den Wurzeln verbunden: Wenn die Äste wachsen oder dicker werden, entwickeln sich gleichzeitig auch die Wurzeln und dringen tiefer und tiefer in den Boden ein. So ist beim Menschen wie beim Baum das Höchste mit dem Niedrigsten verbunden, und umgekehrt. Wenn man sich dessen nicht bewusst ist, und wenn man nicht erforscht hat, wie die Verbindung zwischen oben und unten arbeitet, ist es nicht möglich, viele Phänomene des psychischen Lebens zu beherrschen, sogar sie nur zu begreifen." (O.M. Aivanhov)

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Re: Aivanhov - Tagesgedanken

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